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Feierlicher Start: Deutsch-Französischer Studiengang

Konzert und Festakt umrahmen Vertragsunterzeichnung

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, wenn der neue Deutsch-Französische Studiengang der Universitäten Bonn und Paris-Sorbonne (Paris IV) feierlich eröffnet wird. Motetten und Kantaten von Marc-Antoine Charpentier werden in der Schloßkirche der Universität Bonn am Sonntag, dem 24. Oktober um 18 Uhr dargeboten. Gérard Lesne und sein Seminario musicale gehören weltweit zu den besten Interpreten Charpentiers, dessen 300. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Am Montag, dem 25. Oktober, beginnt um 10 Uhr die feierliche Eröffnung des neuen Studiengangs im Festsaal, Universitätshauptgebäude. Den Festvortrag hält der international hoch angesehene Schriftsteller und Übersetzer Georges-Arthur Goldschmidt über "Ein Leben zwischen Frankreich und Deutschland." Der Hochschulattaché der Französischen Botschaft, Jean-Marc Bobillon, der französische Generalkonsul, Jacques Moreau, sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft werden an der Eröffnung teilnehmen.

Vor der feierlichen Eröffnung unterzeichnen die Rektoren der Universitäten Bonn, Professor Dr. Matthias Winiger, und Paris-Sorbonne (Paris IV), Professor Dr. Jean-Robert Pitte, den Partnerschaftsvertrag. Er stellt die Grundlage des neuen gemeinsamen Licence-/ Bachelorstudiengangs "Deutsch-Französische Studien" an den beiden Partneruniversitäten dar. Der Vertrag beschreibt die Rahmenbedingungen des neuen Studiengangs: Das Studium umfasst die beiden Hauptfächer Deutsch und Französisch sowie kulturwissenschaftliche und vergleichende Studien. Die Studierenden verbringen die ersten beiden Studienjahre an der Heimatuniversität und absolvieren anschließend ein berufsbezogenes Praktikum im Partnerland. Das dritte Studienjahr und der Studienabschluß erfolgen an der Partnerhochschule. Die Absolventen  erhalten ein Doppeldiplom der beiden Universitäten. Der Vertrag sieht ebenfalls einen Austausch von Lehrenden vor. Als Ziel der künftigen Zusammenarbeit wird darüber hinaus ein gemeinsamer Masterabschluß sowie ein gemeinsames Doktorat angestrebt.

"Die Vernetzung der Fächer Germanistik und Romanistik an beiden Universitäten wird damit eine Stufe erreichen, die wohl als einmalig zu bezeichnen ist.", sagt Koordinator Dr. Willi Jung. Als erster Gastprofessor wird Michel Delon, ein ausgewiesener Kenner der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts und Diderot-Spezialist, schon in diesem Wintersemester an der Bonner Universität lehren. Die beteiligten Seminare, Germanistik und Romanistik, sind traditionsreiche Institute mit umfassenden internationalen Verflechtungen, insbesondere zur Partneruniversität Florenz, mit der ein Deutsch-Italienischer Studiengang seit nahezu zehn Jahren  erfolgreich  durchgeführt  wird. Da Paris IV  mit Florenz ebenfalls eine Partnerschaft verbindet, sind die Voraussetzungen für eine trinationale Kooperation gegeben.

Karten für das Konzert in der Schloßkirche am 24. Oktober sind beim Robert-Schuman-Institut an der Universität Bonn, Adenauerallee 35, oder an der Abendkasse erhältlich.


Kontakt:
Dr. Willi Jung
Koordinator für die Deutsch-Französischen Studien
Romanisches Seminar der Universität Bonn
Am Hof 1,53113 Bonn
Tel. 0228/ 73 -7635,  -7363
e-mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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