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Bessere Parkinson-Diagnose - Probanden gesucht!

Mediziner benötigen für Studie gesunde Kontrollpersonen

Parkinson-Forscher der Universität Bonn suchen für eine Studie nach gesunden Personen zwischen 50 und 65 Jahren. Die Wissenschaftler wollen die Diagnose verschiedener Parkinson-Formen verbessern, um so schneller die geeignete Therapie wählen zu können. Dazu vergleichen sie kernspintomografische Hirn-Aufnahmen von Gesunden und Kranken, die unter unterschiedlichen Parkinson-Formen leiden. Die Untersuchung ist vollkommen ungefährlich.

Neben der häufigen Parkinson-Krankheit gibt es seltenere atypische Parkinson-Erkrankungen. Ein Beispiel ist die Multisystematrophie (MSA). Sie ähnelt anfangs von ihren Symptomen zwar der Parkinson-Krankheit, verläuft aber schwerer. Zudem spricht sie nicht auf die üblichen Medikamente an, sondern erfordert eine andere Behandlung.

Vor allem zu Beginn der Erkrankung ist die Unterscheidung zwischen Parksinon-Krankheit und MSA schwierig. Den Neurologen der Universität Bonn ist es gelungen, in der Kernspintomografie Strukturveränderungen nachzuweisen, mit denen sich diese Krankheiten voneinander abgrenzen lassen. Zur weiteren Differenzierung suchen die Forscher nun gesunde Kontrollpersonen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren, die sich kernspintomografisch untersuchen lassen. Interessenten können sich im Sekretariat von Professor Dr. Thomas Klockgether (Telefon: 0228/287-5736) melden. Den Teilnehmern winkt eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro.

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