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Spinnweben vor den Augen

Uni-Klinik: Patientensymposium über tückisches Augenleiden

Am Mittwoch, 21. Juli, laden die Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn und die Selbsthilfegruppe Deutsche Uveitis Arbeitsgemeinschaft e.V. Betroffene und Medienvertreter zu einem kostenlosen Patientenforum über das Augenleiden Uveitis ein. Im Hörsaal der Universitäts-Augenklinik, Abbestr. 2, informieren Experten ab 17 Uhr über Vor- und Nachteile wesentlicher medikamentöser und chirurgischer Behandlungsmöglichkeiten und stehen allen Fragen Rede und Antwort.

Gerötete Augen, erhöhter Tränenfluss, Lichtscheu oder verschwommenes Sehen - Alarmzeichen, die keiner ignorieren darf. In Deutschland leiden rund eine halbe Millionen Menschen an Uveitis, einer Gefäßhautentzündung des Auges. Jeder fünfte Betroffene ist ein Kind. Die Ursachen des oft chronischen Augenleidens sind zahlreich, bleiben aber häufig im Dunkeln. Experten nennen neben Viren oder Bakterien immer häufiger Störungen des Immunsystems als möglichen Grund. Typisch für das Augenleiden ist auch die Kombination mit Rheuma, Schuppenflechte oder Darmerkrankungen. Unbehandelt kann Uveitis zu Netzhautschäden, zum grauen oder grünen Star und damit zu einer Sehbehinderung führen. "Wichtig ist die rechtzeitige und gezielte Therapie", sagt Professor Dr. Frank Holz, Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn.

Ansprechpartner für die Medien:
Professor Dr. Frank Holz
Direktor der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-5647
E-Mail:
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