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Bergbewohnerin aus China scheut keinen Frost

Hanfpalme ist Pflanze des Monats Juli



Wer bekommt beim Anblick von Palmen keine Urlaubsphantasien? Kein Wunder, sind sie doch in den warmen Regionen der Welt weit verbreitet. Nur wenige Palmen zeigen sich kältetolerant. So die chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die aus den Gebirgen Chinas stammt, wo sie in Höhen von bis zu 2.500 Metern über dem Meeresspiegel Fröste bis minus 17 Grad Celsius übersteht. Das winterharte Gewächs ist im Juli die "Pflanze des Monats" in den Botanischen Gärten der Universität Bonn - stellvertretend für die rund 68 Palmenarten, die hier kultiviert werden.

Die Hanfpalme ist eine langsam wachsende Fächerpalme, die bis zu 10 Meter hoch werden kann. Der Stamm ist mit braunen Fasern bedeckt. Mit einem leichten Winterschutz versehen, ist die Hanfpalme in den klimatisch günstigen (Weinbau-) Lagen Deutschlands weitgehend winterhart. An gut geschützten Stellen (beispielsweise in der Innenstadt) übersteht sie auch in Bonn die Winter. In den Botanischen Gärten ist die Hanfpalme im Eingangsbereich des Botanischen Gartens am Poppelsdorfer Schloss und im Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg hinter den Gewächshäusern zu sehen. Das große Exemplar am Haupteingang der Botanischen Gärten ist rund 3 Meter hoch und wurde 12 Jahre lang im Freien in einem Kübel kultiviert, bis es an seinen jetzigen Standort gelangte.

 

Bilder zu dieser Presseinformation

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Unser Foto zeigt zwei blühende Hanfpalmen am Eingang zum Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss. Darüber freut sich Gärtnermeister Stefan Giefer ganz besonders.
Bildautor: Prof. Dr. W. Barthlott
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