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Masterstudiengang Geoinformationssysteme

Absolventen behalten den Überblick in der Datenflut

Die Universität Bonn bildet ab dem kommenden Wintersemester Experten für Geoinformationssysteme (GIS) aus. Der neue Master-Studiengang Geoinformationssysteme zeichnet sich durch einen einmaligen interdisziplinären Zuschnitt aus. Das Lehrangebot vermittelt in vier Semestern Kenntnisse aus den drei Kerndisziplinen Geographie, Vermessungswesen und Informatik. Noch bis zum 15. Juli können sich Interessenten bei der Universität Bonn für das erste Studienjahr bewerben.

Wegen der schier unbegrenzten Anwendungsmöglichkeiten, die sich aus der Verknüpfung von Geoinformationen mit Daten unterschiedlichster Herkunft ergeben, halten Fachleute GIS schon heute für eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts - mit praktischem Nutzen für jedermann: Schon bald soll es Handys geben, die ihrem Besitzer mittels Satellitenortung nicht nur sagen können, wo er sich gerade befindet und wie er zum nächsten Stadion, Hotel oder Schwimmbad kommt. Durch Vernetzung mit Daten der öffentlichen Verkehrsbetriebe wird das Gerät sogar den richtigen Bus oder alternative Routen vorschlagen, wenn man als Autofahrer gerade im Stau steht.

Die Universität Bonn ist eine der führenden Hochschulen auf dem Gebiet der Geoinformationssysteme. 20 Professoren und Arbeitsgruppen, darunter Geodäten, Geographen, Informatiker und Agrarwissenschaftler, beschäftigen sich intensiv mit dem Thema GIS. Zudem weist die Region Bonn eine außerordentliche Dichte von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Behörden auf, die auf dem Feld der GIS aktiv sind. "Die Einrichtung eines eigenen GIS-Masterstudiengangs war da nur konsequent", sagt der Rektor der Universität Bonn Professor Dr. Matthias Winiger, der selbst Geograph ist. Er rechnet mit brillanten Berufschancen der künftigen Absolventen: "Der Arbeitsmarkt braucht einschlägig geschulte Fachkräfte. Unsere Studenten werden gefragte Leute sein!"

Das Studium umfasst vier Semester und gliedert sich in die Abschnitte "Grundlagen der Geodäsie, Geographie und Informatik", "Konzepte, Methoden und Werkzeuge von GIS", "Anwendungen von GIS" und eine abschließende Masterarbeit. Die Geographie vermittelt die strategischen Herangehensweise an komplexe raumbezogene Fragestellungen. Die Geodäsie gibt den Studierenden die Kompetenz hinsichtlich der Erfassung und Gestaltung des Raumes mit auf den Weg, die Informatik trägt die Fähigkeit zur Problemlösung mit computergestützten Verfahren und Methoden bei.

Noch bis zum 15. Juli können sich Interessenten bei der Universität Bonn für den Studiengang Master-GIS bewerben. Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägig qualifizierender Abschluss an einer Universität oder Technischen Hochschule in einer Geowissenschaft, in Informatik oder in benachbarten Disziplinen. Alle Bewerber, die die formalen Kriterien erfüllen, müssen vor Beginn des Studiums ihre besondere Eignung in einer Aufnahmeprüfung nachweisen.

Weitere Informationen zum Studiengang und zu Bewerbungsmodalitäten gibt es im Internet unter: www.mscGIS.de


Ansprechpartner:
Holger Voß
Koordinatior des Masterstudiengangs
Telefon: 0228/73-7480
E-Mail:
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