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Asienzentrum bildet Bachelor und Master aus

Zum Wintersemester starten neue gestufte Studiengänge



Das Asienzentrum der Universität Bonn stellt zum kommenden Wintersemester sein Lehrangebot auf gestufte Studiengänge mit den Abschlüssen "Bachelor of Arts" (BA) und "Master of Arts" (MA) um. Von dann an werden die acht bisherigen Magister- und drei der Diplom-Studiengänge in den Asienwissenschaften keine neuen Studierenden mehr aufnehmen. Lediglich der Diplomstudiengang "Regionalwissenschaft Japan" wird noch fortgesetzt. Der asienwissenschaftliche "Bachelor" ist der erste BA-Studiengang an der Universität Bonn. Einschreibungen für den neuen Studiengang sind in der Zeit vom 20. bis zum 29. September beim Studentensekretariat möglich.

Zum Wintersemester 2004/2005 nimmt der einheitliche sechssemestrige Studiengang des Asienzentrums erstmals Studierende auf. In drei Jahren werden die ersten Absolventen den "Bachelor of Arts" erwerben. Das Bachelor-Studium umfasst neben der Spezialisierung in einer der im Asienzentrum gelehrten asiatischen Sprachen und des entsprechenden Kulturraums auch interdisziplinäre asienwissenschaftliche Veranstaltungen, die den asiatischen Kontinent als Ganzes betreffen. Es schließt ein Praktikum und eine Abschlussarbeit ein.

Der BA-Abschluss und eine gesonderte Zugangsprüfung berechtigen zur Teilnahme an einem der sechs neuen Master-Studiengänge mit den fachlichen Schwerpunkten "Asiatische Sprachen (Übersetzen)", "China, Mongolei und Tibet", "Japan", "Religionen und Kunst in den Kulturen Asiens", "Südostasien" und "West- und Südasien". Die Master-Studiengänge werden nach vier Semestern mit dem Abschluss "Master of Arts" (MA) abgeschlossen. Entsprechend dem Selbstverständnis der Universität Bonn als Forschungsuniversität sind ein Forschungspraktikum im In- oder Ausland und eine Abschlussarbeit zu einem forschungsrelevanten Problem Bestandteile des Curriculums.

Der Lernstoff wird im BA- und MA-Studium in so genannten "Modulen" angeboten. Prüfungsleistungen aus den belegten Modulen, die studienbegleitend erbracht werden, gehen zusammen mit der Bachelor- bzw. der Masterarbeit in die Abschlussnote ein. Anders als im bisherigen Magisterstudium gibt es künftig keine "Nebenfächer" mehr. Statt dessen können Module beispielsweise in Soziologie, Volkswirtschaftslehre oder Sprachwissenschaft im Wahlpflichtbereich belegt werden.

Die Bonner Asienwissenschafter sehen für ihre künftigen Absolventen insgesamt gute Berufschancen, die mit der voran schreitenden Globalisierung noch steigen dürften. Vor allem als Übersetzer, in Wirtschaft und Medien, in der Entwicklungsarbeit und im Bereich der interkulturellen Kommunikation sind Fachleute mit fundierten Asien-Kenntnissen heute gefragter denn je.

Nach dem Willen der Landesregierung müssen in Nordrhein-Westfalen in Kürze alle Studienangebote auf das neue System umgestellt werden. Diese Maßnahme geht auf die seit 1999 von nunmehr allen europäischen Ländern unterschriebene Bologna-Erklärung zurück, nach der europaweit gestufte Studiengänge und ein einheitliches Leistungspunktesystem (ECTS; European Credit Point Transfer System) eingeführt werden sollen.


Ansprechpartner:

PD Dr. Günther Distelrath
Forschungsstelle Modernes Japan
Tel. (0228) 73-9697,
E-Mail:
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Dr. Heinz Werner Wessler
Indologisches Seminar der Universität Bonn
Tel.: (0228) 73-7424
E-Mail:
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