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Studierende hinter den Kulissen der BIENNALE

Seminarteilnehmer helfen bei Organisation und Betreuung

Wenn es am 12. Juni heißt: Vorhang auf für die "BIENNALE BONN: New York" 2004, wirken hinter den Kulissen auch etwa 40 Studierende vom Germanistischen Seminar der Universität Bonn mit. In einem Seminar zur Medienpraxis haben sie sich auf ihren Einsatz vorbereitet und sind nun als  offizielle Hospitanten beim Leitungsteam dieses kulturellen Großprojekts, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der technischen und künstlerischen Leitung aktiv.

Die "heiße" Phase ist längst angelaufen: Die Studierenden helfen bei Pressearbeit und Werbung, holen die New Yorker Künstler vom Flughafen ab, betreuen sie vor Ort in der Stadt, im Hotel und an den insgesamt etwa 20 Spielstätten bei Proben und  Aufführungen, stehen bei den Veranstaltungen an Pressetischen mit Material und Informationen bereit und werden auch an der Dokumentation nach der BIENNALE BONN mitwirken. Außerdem erstellen sie eigene Publikationen. Direkter kann man nicht lernen, welch logistischer Aufwand hinter einem solchen kulturellen Großprojekt mit insgesamt 102 Veranstaltungen steckt. "Wir waren uns klar darüber, worauf wir uns mit der Entscheidung zur Teilnahme an diesem Seminar eingelassen haben", sagt Studentin Ninja Fischer. "Während der neun Tage der BIENNALE werden wir in der Künstlerbetreuung rund um die Uhr im Einsatz sein. Aber studienbegleitend während des Semesters so einen Blick über den Tellerrand des Studiums werfen zu können, ist eine tolle Chance. Ich bin sehr gespannt!" Sie selbst kümmert sich unter anderem um eine in New York lebende puertoricanische Künstlergruppe -  gute Englischkenntnisse waren sowieso Voraussetzung, sie spricht und studiert außerdem Spanisch. Für die Zeit der BIENNALE wird sie dann auch nicht zu Hause in Köln wohnen, sondern bei einer Mitstudentin in Bonn.

"Brennpunkt New York. Projektseminar zur Bonner Biennale 2004" stand im Vorlesungsverzeichnis der Germanistik für das Sommersemester unter der Überschrift "Medienpraxis". Dozentin Elisabeth Einecke-Klövekorn ist journalistisch aktiv und erfahren sowohl im Theaterbereich als auch bei der Organisation von Festivals. Entsprechende Kontakte ermöglichten, ihre Studierenden in das Team der BIENNALE BONN einzubinden: Unterstützung für die einen, praktisches Lernen für die anderen. Die Hauptarbeit läuft außerhalb der Universität, die Seminarsitzungen sind Plenum für die Berichte der unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften und Hilfestellungen der Dozentin. "Ich halte dieses Projektseminar auch für einen wichtigen Schritt zur engeren Kooperation zwischen Wissenschaft und kultureller Praxis. Die Zusammenarbeit mit dem Theater ist sehr gut - nicht nur weil mit Jens Kerbel ein ehemaliger Student von mir inzwischen zur Organisationsleitung der BIENNALE gehört. Ich wünsche mir außergewöhnliche Erfahrungen und Anregungen für die Studierenden, aber auch, dass die New Yorker Künstler sich durch das Engagement vieler junger Menschen von unserer Universität in der Wissenschaftsstadt Bonn wohl fühlen werden."    

Ansprechpartnerin:
Elisabeth Einecke-Klövekorn, Germanistisches Seminar
Telefon: 0228-364955                                   
E-Mail:
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