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Ein Stück antike Olympiade am Rhein

\"Sportschau\" im Akademischen Kunstmuseum



Wieso rieben sich antike Athleten vor und nach dem Sport mit Olivenöl ein? Wieso trainierten sie nackt? Wie funktioniert Weitsprung mit Gewichten? Pünktlich zu den Olympischen Spielen in Athen zeigt das Akademische Kunstmuseum der Universität Bonn vom 17. Juni bis zum 31. Oktober die Ausstellung "Sportschau. Antike Athleten in Aktion". Die Griechischen Athleten übten sich in Disziplinen wie Laufen, Weitsprung, Werfen, Ringen und Faustkampf. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung können Besucher die antiken Sportler vom Training bis zur Siegerehrung begleiten. Für Interessierte bietet das Museum zahlreiche Führungen an, zudem finden öffentliche Vorträge, Aktionstage, Tastführungen für Blinde und Sehbehinderte und zahlreiche Angebote für Kinder statt. Das gesamte Programm ist auf der Homepage zu finden.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in den Alltag eines antiken Athleten. Die Besucher sehen anhand von zahlreichen Tongefäßen, Statuen und Sportgeräten, wie und wo die Athleten trainierten, welche Sportarten besonders beliebt waren oder wie ein antiker Wettkampf organisiert war. Als ein Highlight wurde eigens für die Ausstellung das Modell einer antiken Trainingsstätte erstellt.

Konzipiert und organisiert wurde die Ausstellung von einer Gruppe Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Archäologie, Alte Geschichte und Sportgeschichte. Zum Ausstellungsbeginn wird auch ein umfangreicher bebilderter Ausstellungskatalog erscheinen. Bonner Firmen ermöglichten durch Sponsorengelder die Ausstellung.


Ansprechpartner:
Projektgruppe Sportschau
Akademisches Kunstmuseum - Antikensammlung der Universität Bonn
Telefon: 0228/ 655672

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