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Food Safety from Stable to Table

Uni-Projekte zum Verbraucherschutz auf Ausstellung in Venlo

Eine lückenlose und grenzüberschreitende Qualitätskontrolle vom Acker bis zum Kühlregal - das ist das Ziel der internationalen Organisation GIQS e.V., die von der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn koordiniert wird. Vom 27. April bis 9. Mai stellen die Kooperationspartner drei Modellprojekte mit hoher Verbraucherrelevanz der Öffentlichkeit vor. Die Präsentation, die auf eine Initiative der Euregio Rhein Maas Nord zurückgeht, ist im Limburgs Museum in Venlo (Niederlande) zu sehen.

Vom holländischen Gewächshaus bis zum Bonner Supermarkt hat eine Tomate eine lange Reise hinter sich. Diesen Weg transparenter zu machen und Qualitätsrisiken schneller aufzudecken, ist Ziel der gemeinnützigen Organisation GIQS e.V.. Die drei in Venlo vorgestellten deutsch-niederländischen Verbundprojekte zeigen exemplarisch, wie eine betriebs- und grenzüberschreitende Qualitäts-sicherung in der Fleischproduktion, der Obst- und Gemüsewirtschaft sowie in Lebensmittelbetrieben zukünftig aussehen könnte.

Die Beispiele demonstrieren, dass ohne Rechnerunterstützung in der Qualitäts-sicherung nichts mehr läuft. So kontrollieren im Obst- und Gemüseprojekt Sensoren den Reifezustand von Äpfeln und Tomaten vom Produzenten bis zur Ladentheke. Die Ergebnisse übermitteln sie automatisch an eine Datenbank, die Produzenten und Abnehmer jederzeit einsehen können. So wird sofort sichtbar, wie sich beispielsweise veränderte Transportbedingungen auf die Produktqualität auswirken. Ähnliche Ansätze gibt es bei der Fleischerzeugung. Hier entwickeln die Projektpartner einen "Baukasten" von EDV-Lösungen, der es Landwirten, Tierärzten, Schlachthöfen und Fleischverarbeitungs-betrieben erleichtern soll, die Qualität ihrer Produkte grenzüberschreitend gezielter zu planen und einfacher zu kontrollieren.

Nähere Informationen zu den einzelnen Modellprojekten gibt's im Internet unter www.giqs.org

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