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\"Brauchen wir eine Geoinformationspolitik?\"

Fachtagung im Bonner Stadthaus

Zu einem der wichtigsten Zentren der Geoinformationsbranche hat sich die Region Bonn mittlerweile entwickelt. Alle großen Firmen der Branche haben hier eine Niederlassung, dennoch ist diese besondere Stärke des Standorts und sein Zukunftspotenzial wenig bekannt. Am 30. April findet im Ratssaal des Bonner Stadthauses eine Fachtagung zum Thema "Brauchen wir eine Geoinformationspolitik?" statt. Veranstalter sind der Deutsche Verband für Angewandte Geographie (DVAG), das Regionalforum Bonn/Rhein/Sieg, die Universität Bonn und die Stadt Bonn. Das Angebot richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um Anmeldung, die auf der unten genannten Homepage vorgenommen werden kann. Ebenfalls nach vorheriger Anmeldung wird am Vorabend, Donnerstag, 29. April, ab 19 Uhr ein Einführungskurs "GIS und Geodatenverarbeitung" angeboten.

Innovationen und zukunftsfähige Lösungen zu den Schlagworten "Geodatenmanagement", "Geodateninfrastrukturen" und "Geoinformationswirtschaft" stellen Experten im Rahmen der Fachtagung vor. Zu diesem Zweck erhalten neben den Vorträgen Firmen aus der Region Gelegenheit, sich in einer kurzen Postersession darzustellen. Um 15:45 Uhr wird schließlich die titelgebende Frage auf einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion erörtert.

Im Bonner Raum gibt es eine besonders hohe Dichte an Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) der Geoinformationsbranche, und die Wachstumszahlen liegen im zweistelligen Bereich. Zudem verfügt die Uni Bonn deutschlandweit über die größte Konzentration an Forschergruppen, die sich mit Geoinformationssystemen beschäftigen. Wesentliche Industrie- und Verwaltungsinstitutionen, die Geodaten nutzen beziehungsweise produzieren haben ihren Standort in der Region. Beispiele sind die Telekom, das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr, Infas Geodaten oder auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Die Erwartungen an Wachstumsimpulse für Wirtschaft und technologische Entwicklung in der Geoinformationsbranche sind hoch. Allerdings müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb fordern Experten eine Geoinformationspolitik die die Potentiale der Region fördert.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen:
http://www.geographie.de/dvag/foren/brs/geoinformation.html

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Greve
Institut für Geographische Informationssysteme und Fernerkennung der Universität Bonn
Tel.: 0228 / 73 5596
Fax: 0228 / 73 9658
E-Mail:
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