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Können Sie richtig hören?

Tag der Offenen Tür in der Hals-Nasen-Ohren-Uniklinik

Gutes Hören ist ein wichtiges Stück an Lebensqualität. Die Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Universitätsklinikums Bonn öffnet am 20. März von 9 bis 15 Uhr ihre Türen. Das Klinikpersonal informiert die interessierte Öffentlichkeit über alle Fragen rund um das Hören und testet auch das Hörvermögen.

Gutes Hören ist keine Selbstverständlichkeit. Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland leiden, mit steigender Tendenz, an einer Hörminderung - eine Volkskrankheit, die nicht mehr nur alte Menschen betrifft. Permanente Beschallung setzt das Ohr heutzutage unter Dauerstress. "Discobesuch und Walkman führen durch laute Musik gerade auch bei Jugendlichen zu immer mehr Hörschäden", konstatiert Professor Dr. Friedrich Bootz, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik. Dadurch wird das Leben zunehmend eingeschränkt, denn das Ohr sammelt ständig Informationen aus unserer Umgebung. Der Betroffene ist zunehmend verunsichert. Er hört nicht rechtzeitig Gefahren im Straßenverkehr und kann Unterhaltungen nur schwer folgen. Isolation und Einsamkeit sind mögliche Folgen. In vielen Fällen hilft jedoch ein Hörgerät. Chronische Erkrankungen des Mittelohrs können jedoch auch zur Schwerhörigkeit führen. Dann trägt häufig eine Operation zur Hörverbesserung bei. Sehr wichtig ist ferner die frühzeitige Erkennung von Hörschäden bei Kleinkindern, um Sprachentwicklungsstörungen zu verhindern.

Am Tag der Offenen Tür erklärt das Personal der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik der Öffentlichkeit wichtige Fragen rund um das Hören. "Die Prävention von Hörschäden, wie das Nutzen von Hörschutzmaßnahmen bei Berufslärm, ist ein ganz wichtiges Thema", sagt Professor Bootz. Ärzte stellen alle Untersuchungsmethoden und die operativen Möglichkeiten für eine Hörverbesserung vor. Darüber hinaus informieren Hörakustiker über Hörgeräte bis hin zu im Knochen verankerten Implantaten. Jeder Besucher kann seine Hörfähigkeit testen lassen und so Professor Bootz: "Ganz Neugierige können mit einem Endoskop ihr eigenes Trommelfell untersuchen."


Ansprechpartner:
Professor Dr. Friedrich Bootz
Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkranke des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-5552
E-Mail:
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