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Von Bonn nach Brüssel

Uni bildet Nachwuchs für Karrieren bei EU-Institutionen aus

Dass an der Universität Bonn "Internationalität" mehr als ein bildungspolitisches Schlagwort ist, zeigt der englischsprachige "Master of European Studies": Der postgraduierte Studiengang bereitet jährlich maximal 32 Studenten aus der ganzen Welt gezielt auf eine Karriere in Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Umfeld der EU-Institutionen vor. Seit 1998 haben mehr als 100 Absolventen das Programm erfolgreich abgeschlossen.

"Bei der internationalen Ausrichtung unseres Studiengangs kann es auch schon einmal zu ungewöhnlichen Begegnungen kommen", sagt Programmleiterin Cordula Janowski. So Anfang März diesen Jahres, als zwei Teilnehmer aus Nordkorea bei einer Exkursion nach Brüssel auf eine Studentin aus Südkorea trafen - normalerweise sind Nordkoreanern Kontakte zu Bewohnern Südkoreas nicht erlaubt.

Das Auswärtige Amt hob den Studiengang am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn vor sechs Jahren aus der Taufe, um Anwärter für den Auswärtigen Dienst und hochrangige Stellen bei den EU-Institutionen und anderen internationalen Einrichtungen auszubilden. Wie May Brueggemann, Absolventin des Jahrgangs 2001/2002, die bei der Deutschen Botschaft in Belgrad im Diplomatischen Dienst des Auswärtigen Amtes steht, arbeiten die meisten Master-Absolventen heute im EU-nahen Umfeld bei internationalen Institutionen oder Wirtschaftsunternehmen.

Um den Master-Studenten EU-spezifisches Fachwissen für eine internationale Karriere zu an die Hand zu geben, ist das Programm interdisziplinär aufgebaut. Eine fundierte Ausbildung in den Disziplinen Politik-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaft ermöglicht Karrierechancen auf einem breiten europäischen Arbeitsmarkt. Für die Ausbildung der Master-Studierenden konnte das ZEI renommierte Professoren verschiedener europäischer Hochschulen gewinnen. Bei der internationalen Akkreditierung des Programms im Sommer letzten Jahres hob die Akkreditierungsagentur FIBAA insbesondere die hohe Qualität dieses Lehrkörpers hervor.

Das Bonner Master-Programm pflegt ein breites Karrierenetzwerk, in dem die Studenten während des einjährigen Studiums Kontakte für das abschließende obligatorische Praktikum und den späteren Berufseinstieg knüpfen können. Neben dem Auswärtigen Amt, der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank, Bundesministerien oder den Vereinten Nationen bieten auch internationale Unternehmen wie u.a. die Deutsche Telekom, die Boston Consulting Group, McKinsey & Company oder der Bundesverband der Deutschen Industrie den ZEI-Studenten bei Exkursionen und in Vorträgen exklusiv Einblick in den Alltag Europas.

Die Bewerbungsphase für das kommende Studienjahr 2004/2005 läuft noch bis zum 1. Mai 2004. Weitere Informationen zum Master of European Studies in Bonn gibt es im Netz unter http://www.zei.de oder bei Cordula Janowski, Programmleiterin, Walter-Flex-Straße 3, D-53113 Bonn, Telefon: +49-(0)228/73-1899, Fax: +49-(0)228/73-1791, Email: [Email protection active, please enable JavaScript.]

Ansprechpartnerin für die Presse:
Barbara Giordano
Master of European Studies
Telefon: +49-(0)228/ 73-1899
Fax: +49-(0)228/ 73-1791
E-Mail :
[Email protection active, please enable JavaScript.]

Angebot für Journalisten: Auf Wunsch stellt die Programmleitung gerne den Kontakt zu Absolventen her; bitte wenden Sie sich bei Interesse an Barbara Giordano, Telefon: +49-(0)228/73-1899.

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Internationale Karriere nach dem Master of European Studies: May Brueggemann vor ihrem Arbeitsplatz bei der Deutschen Botschaft in Belgrad
Foto: Universität Bonn
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