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Leuchtende Eier und Lichtschwerter

Die Physik-Show führt spektakuläre Versuche vor

Dass Physik nicht nur trockene Theorie ist, sondern auch wirklich spannend sein kann, beweist die Universität Bonn am sechsten und siebten März um jeweils 14:00 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal: Junge Physik-Studenten und Studentinnen zeigen unter der Leitung von Professor Herbert Dreiner bereits zum vierten Mal jede Menge unterhaltsame Versuche - frei nach dem Motto: möglichst laut und dynamisch.  

Es ist dunkel im Hörsaal. Nur zwei Gestalten, verstrickt in einen erbitterten Kampf, sind im Schein ihrer Lichtschwerter auszumachen. Was sich anhört wie eine Fortsetzung von "Star Wars" ist in Wirklichkeit einer der Versuche, die während der Physik-Show vorgeführt werden. Die Lichtschwerter bestehen hier aus einfachen Leuchtstoffröhren: Die Studierenden lassen zwischen zwei Metallstäben einen Funken überspringen; ähnlich wie bei einer überdimensionalen Zündkerze. Die hohe Frequenz des "hüpfenden Funkens" verursacht im ganzen Hörsaal ein sehr starkes elektrisches Feld - die Neonröhren beginnen zu leuchten.

Nicht weniger spektakulär sind die leuchtenden Eier: Die Studierenden übergießen die zweckentfremdeten Frühstückskandidaten mit flüssigem Stickstoff. Der hat eine Temperatur von minus 200 Grad Celsius und bringt die Eier beim Frieren zum Knistern. Dann werden die Eier mit UV-Licht bestrahlt und leuchten im abgedunkelten Hörsaal tiefblau.

Neben diesen führen die Studierenden noch eine Reihe weiterer interessanter Experimente vor, die sie für ein Publikum ab 12 Jahren verständlich erklären. In der Pause und nach der Show besteht für die Zuschauer die Gelegenheit, Schiffe schweben zu lassen oder mit einer Zigarette eine Metallplatte durchzuschweißen. Wer sich noch anmelden möchte, kann dies noch bis zum 4. März unter der Telefonnummer 0228/73-9540 oder per Fax unter 0228/73-3223 tun. Der Eintritt zur Physik-Show ist kostenlos.

Das vollständige Programm zur Physik-Show im März 2004 finden Sie im Internet unter http://physikshow.uni-bonn.de

Ansprechpartner:
Professor Herbert Dreiner
Physikalisches Institut der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-3822/3247
E-Mail:
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