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Nervensystem aus Glas

Modern, leistungsfähig, zukunftssicher: das Universitätsdatennetz

Der Vergleich fiel vernichtend aus: Noch 1995 rangierte die Universität Bonn unter den Hochschulen Nordrhein-Westfalens auf dem vorletzten Rang, was den Zugang ihrer Wissenschaftler und Studierenden zum Internet anbelangte. Inzwischen hat sich die Situation dramatisch gewandelt: Nicht nur nach einem Gutachten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verfügt die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität heute über ein Datennetz, das in der deutschen Hochschullandschaft seines Gleichen sucht.

Dabei war die Situation nicht gerade einfach: Die Bonner Hochschule ist schließlich keine Campus-Uni, sondern ihre mehr als 110 zu vernetzenden Gebäude sind quer über das Stadtgebiet verteilt. Entsprechend komplizierter (und teurer) ist natürlich auch der Aufbau eines flächendeckenden Datennetzes.

Inzwischen sind die Gebäude in den sieben Hauptstandorten der Uni über insgesamt 40 Kilometer hochschuleigene Glasfaserleitungen miteinander verbunden - ein Hochgeschwindigkeits-Nervensystem aus Glas. Auf der Hauptleitung, dem BONNET-Backbone, rast der Datenverkehr mit bis zu zwei Gigabit pro Sekunde - das entspräche dem Aufkommen von 40.000 Modem-Benutzern, die zur selben Zeit surfen wollen. Mehr als 80 Prozent aller Hochschulgebäude sind intern hochmodern verkabelt; inzwischen nutzen knapp 25.000 Studierende, Forscher und Mitarbeiter das Netz.

"Dass der Netzausbau so reibungslos und weitgehend ohne Störung des Uni-Betriebs geklappt hat, ist insbesondere auch der Arbeit des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Krefeld zu verdanken", erklärt Michael Fleck vom Hochschulrechenzentrum / Zentralen IT-Service der Universität. Seit 1995 hat der BLB Krefeld die Hochschule beim Netzausbau tatkräftig unterstützt; nun übergibt er den Staffelstab für die letzte Projektphase an den BLB Bonn. "Eine Epoche geht zu Ende", kommentierte Technik-Dezernentin und Kanzler-Stellvertreterin Kristina Kornmesser und lobte den scheidenden Partner aus Krefeld: "Es ist wirklich bemerkenswert, was Sie in den letzten Jahren hier gestemmt haben."


Ansprechpartner:
Dr. Rainer Bockholt
Direktor des Hochschulrechenzentrums / Zentralen IT-Service der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-5289 oder -3448
E-Mail:
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