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Enge Kooperationen in Forschung und Lehre

Bonner Forscher reist mit dem Bundeskanzler nach Äthiopien

Kommende Woche reist Bundeskanzler Gerhard Schröder mit einer 100-köpfigen Delegation nach Äthiopien. Nicht nur zahlreiche Wirtschaftsvertreter begleiten den Kanzler in das arme Land im Osten Afrikas. Auch der Bonner Wissenschaftler Dr. Holger Hindorf vom Institut für Pflanzenkrankheiten der Universität Bonn nimmt an der Auslandsreise im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) teil. Hintergrund sind intensive Beziehungen der Bonner Universität zu Partnern in Äthiopien.

Am Montag, 19. Januar, findet am Rande des Kanzlerbesuchs ein Ehemaligen-Treffen zum Thema "Internationale Hochschulzusammenarbeit mit Entwicklungsländern" statt. Nach einem Grußwort des Bundeskanzlers werden äthiopische Alumni und Fachvertreter deutscher Studiengänge zu Wort kommen. Dr. Hindorf wird über die intensive Ausbildung von Studierenden und Doktoranden in Bonn berichten: "Ich werde unter anderem die geplante Partnerschaft zwischen der Landwirtschaftlichen Universität Alemaya in Äthiopien und der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn vorstellen."

Im Kreis der Wirtschaftsvertreter, die vor allem aus kleinen und mittleren Unternehmen kommen, skizziert Dr. Hindorf später ein Verbundprojekt der Bonner Universität unter Federführung des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF), in dem es um den Erhalt und die Nutzung wilder Populationen von Coffea arabica in den Bergregenwäldern Äthiopiens geht. Dabei arbeiten verschiedene Fachbereiche der Universität Bonn mit der Freiburger Amber Cooperation AG und der Hamburger GEO-Foundation zusammen.

Das Kaffee-Projekt zeigt bereits erste Erfolge, berichtet Dr. Hindorf: "Durch eine geschickte Vermarktungsstrategie ist es erstmals gelungen, den Preis, den die Bauern für ihren Rohkaffee erhalten, zu verzehnfachen! Früher bekamen sie trotz höchster Qualität gerade einmal den Hungerlohn von einem Cent pro Kilogramm." Schon im ersten Jahr konnten 2000 äthiopische Landwirte für die Teilnahme an dem Projekt gewonnen werden.

Ansprechpartner:
Dr. Holger Hindorf
Institut für Pflanzenkrankheiten der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-2450
E-Mail:
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Das Foto zeigt Dr. Hindorf im Februar 2003 anläßlich eines Besuchs im Rahmen des Kaffee-Regenwald-Projekts in Äthiopien
Foto: Dr. M. Denich, ZEF

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