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Mit Tatütata ins neue Jahr

Silvesternacht auf der Unfallambulanz im Universitätsklinikum

Deutschland begrüßt mit viel Krach, Feuerwerk und Alkohol das neue Jahr. Doch dieser Brauch hat seine Schattenseiten. Für viele endet die Silvesternacht mit Schrecken. Öfter als sonst müssen bringt der Rettungsdienst Schwerverletzte in die Unfallambulanz des Universitätsklinikums Bonn.

In der Silvesternacht herrscht auf der Unfallambulanz im Chirurgischen Zentrum des Universitätsklinikums Bonn Hochbetrieb. Typisch für Silvester: Häufiger als in anderen Nächten kommt es zu Verkehrsunfällen, auch schwere Verbrennungen durch Feuerwerk sind keine Seltenheit. "Die Leute haben meist viel Alkohol getrunken und sind leichtfertiger. Es gibt in anderen Ländern weniger unfallträchtige Neujahrs-Traditionen", meint der Leitende Oberarzt Dr. Christof Burger der Klinik für Unfallchirurgie.

Gerade die schweren Fälle kommen in die Unfallambulanz auf dem Venusberg. Das Unfallambulanz-Team schafft auch mit normaler Dienstbesetzung jeden einzelnen Patienten gut und qualifiziert zu versorgen. "Wir haben hier unsere Puffermechanismen und eine große Bandbreite unterschiedlichster Kliniken im Universitätsklinikum. Je größer eine Klinik, desto leichter ist es, auch Schwerstverletzte zu versorgen", sagt Oberarzt Burger.

Für Oberarzt Burger ist der Dienst in der Silvesternacht Routine, auch wenn er mehr arbeiten muss als in anderen Nächten. Er hat gelernt, bei schweren Schicksalen den nötigen emotionalen Abstand zu halten. Trotzdem ist es für ihn nicht schön in der Silvesternacht nur die negative Kehrseite des Festes zu sehen: "Ärgerlich ist es schon, dass sich jemand nur aus Leichtfertigkeit schwer verletzt."

Ansprechpartner:
Leitender Oberarzt Dr. Christof Burger
Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-9172
E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

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Einem Patienten wird schnell geholfen.
Foto: Unfallchirurgie/UKB
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