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Wo Christkinder das Licht der Welt erblicken

24. Dezember im Universitätsklinikum Bonn

Heiligabend steht vor der Tür. So manche Hochschwangere feiert mit Familie und Freunden an einem festlich gedeckten Tisch. Doch das ungeborene Kind schert sich nicht um die Pläne seiner Mutter, wenn es auf die Welt kommen will. Darum hat das Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Bonn über die Feiertage durchgehend geöffnet.

Das Licht ist gedämpft und Duftöle verströmen wohltuende Gerüche. Mit vielen Kleinigkeiten bemühen sich alle im Kreissaal für die Gebärenden um eine weihnachtliche Stimmung. "Aber auch an diesem Tag steht für uns eine gute Arbeit, um Mutter und Kind gut zu betreuen, im Vordergrund", sagt die Leitende Hebamme Inge Mann. Das Entbindungs-Team tritt in normaler Besetzung an. "Eine Minderbesetzung können wir uns gar nicht erlauben. Die Praxen in der Stadt haben geschlossen, und wir haben mehr zu tun als an anderen Tagen", sagt Oberärztin Dr. Gabriele Bizjak.

Wenn die Wehen einsetzen fahren die Frauen - egal, wo sie gerade Heiligabend feiern - auf direktem Wege ins Krankenhaus. "Manche Mütter kommen sogar in Festtagskleidung. Keine ist begeistert, ausgerechnet zu Weihnachten ein Kind zu bekommen. Dennoch fügen sie sich in ihr Schicksal", erzählt Hebamme Mann. Die meisten Frauen möchten so schnell wie möglich wieder nach Hause und ambulant gebären. Das Entbindungs-Team setzt alles daran, diesen Wunsch zu erfüllen. Doch die Frauen sind nicht nur traurig, dass sie Heiligabend im Kreissaal sind, weiß Oberärztin Bizjak: "Gerade für das Kind haben sie sich diesen Geburtstermin nicht gewünscht, weil sie befürchten das Kind habe im Leben keinen eigenen Festtag. Es macht dem Kind den Geburtstag kaputt."

Nach der Geburt geht es für die Wöchnerinnen, die nicht nach Hause durften, auf der weihnachtlich geschmückten Station IV ruhiger zu. Denn nur der engste Familienkreis besucht an den Feiertagen den neuen Erdenbürger und seine Mutter. "Die Stimmung ist viel sentimentaler. Die junge Mutter kann sich besser auf sich und das Kind konzentrieren," sagt Stationsschwester Elisabeth Möhle.

Christkind-Hotline für die Redaktionen: Am 26.12 informieren wir Sie per Pressemitteilung, ob es "Christkinder" in unserer Klinik gegeben hat.

Ansprechpartner:
Oberärztin Dr. Bizjak,
Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin
Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Bonn
Telefon: 0228/287-5436 (Kreissaal)
und 0228/287-5449/50 (Pforte)

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