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Warum fallen uns die Wolken nicht auf den Kopf?

Kinderuni gibt Antworten auf viele schwierige Fragen

Woher kommen die Wolken, und warum fallen sie uns nicht auf den Kopf? Was können wir von komischen kleinen Fliegen lernen? Wie reparieren Mediziner zerbrochene Knochen? Und warum mag alle Welt Harry Potter? Ab dem 12. Januar geben Wissenschaftler der Universität Bonn Antworten auf Fragen wie diese. Denn dann startet die Kinderuniversität in die zweite Runde. Die Teilnahme ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen ist aber für Gruppen ab zehn Personen eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Die Vorlesungen für Nachwuchs-Studis zwischen acht und zwölf Jahren finden jeweils montags und mittwochs von 17 Uhr c.t. bis 18 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, statt - mit zwei Ausnahmen: Am Montag, 26.1., erklärt Professor Dr. Jörg Haustein in der Schlosskirche im Uni-Hauptgebäude, warum die Menschen an Hexen glauben. Und am Mittwoch, 4.2., zaubern die Chemiker Professor Dr. Johannes Beck und Professor Dr. Werner Mader mit Luft und Wasser - aus organisatorischen Gründen im Institut für Anorganische Chemie, Gerhard-Domagk-Straße 1, Hörsaal 1.

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen lustigen Kinderuni-Ausweis geben. Wer ihn in der Mensa vorzeigt, kann dort sogar zu Studi-Preisen essen. Für jede besuchte Vorlesung gibt es einen Stempel. Im Anschluss an die letzte Vorlesung am 11.2. überreicht Rektor Professor Dr. Klaus Borchard allen Kindern, die an sämtlichen zehn Veranstaltungen teilgenommen haben, ein original Kinderuni-Diplom! Wie der Ausweis für die Kinderuni im Sommersemester aussehen wird, bestimmen die Nachwuchs-Studis übrigens selbst: Zur Vorlesung am Mittwoch, 28.1., sollen die Pänz nämlich auf selbst gemalten Phantasiebildern zeigen, was sie sich unter einem "Schlorg" oder einem "Gnipfel" vorstellen. Unter den Bildern, von denen einige noch während der Vorlesung gezeigt werden, sucht eine Jury später das geeignetste Motiv für die nächste Kinderuni aus, das dann im Sommersemester auf sämtlichen Postern, Flyern, Ausweisen und auch den Internet-Seiten erscheinen wird. Bitte Name und Adresse auf den Bildern angeben!

Ansonsten hat sich am Konzept der Vorlesungsreihe wenig geändert: "Erwachsene dürfen nur in Begleitung eines Kindes teilnehmen, und die Sitzplätze sind zunächst einmal den Pänz vorbehalten", erklärt Dr. Andrea Grugel von der Abteilung Transfer und Veranstaltungen, bei der die organisatorischen Fäden zusammenlaufen. Die Veranstalter rechnen mit einer ähnlich positiven Resonanz wie bei der ersten Staffel. "Wir haben nach der letzten Reihe begeisterte Briefe von Kindern und Eltern bekommen", freut sich Dr. Grugel. "Einige hatten sich direkt danach erkundigt, wann denn die nächste Kinderuni stattfindet."

Die Vorlesungen im Einzelnen:

12.01.
 Das Geheimnis des kleinen Zauberers: Warum Kinder, Jugendliche und Erwachsene Harry Potter lieben (Professor Dr. Uwe Baumann, Englisches Seminar)
14.01. 
Leben in den Alpen wirklich lila Kühe? (Uwe Börst, Geographisches Institut)
19.01. 
Beine auf dem Kopf? Was wir von komischen kleinen Fliegen lernen können (Professor Dr. Michael Hoch, Institut für Molekulare Physiologie und Entwicklungsbiologie)
21.01.
Wenn das Gehirn nicht richtig funktioniert (Professor Dr. Christian E. Elger, Klinik für Epileptologie)
26.01.
Können Hexen fliegen?  Achtung: in der Schloßkirche im Uni-Hauptgebäude! (Professor Dr. Jörg Haustein, Evangelisch-Theologisches Seminar)
28.01.
Wie funktioniert das Wörterbuch im Kopf? Malt ein Phantasiebild von einem "Schlorg" oder einem "Gnipfel" und bringt es zur Vorlesung mit! (Professor Dr. Klaus P. Schneider, Englisches Seminar)
02.02.
Wetter - wie funktioniert das? (Professor Dr. Andreas Bott, Meteorologisches Institut)
04.02.
Zauberei mit Luft und Wasser. Achtung: im Institut für Anorganische Chemie, Gerhard-Domagk-Str. 1, HS 1! (Professor Dr. Johannes Beck und Professor Dr. Werner Mader, Institut für Anorganische Chemie)
09.02.
"Unterwegs bedenke stets im voraus Wasser und Futter für Dein Pferd." Eine Reise in die Mongolei zu den Nachfahren Tschingis Khans (Professor Dr. Veronika Veit, Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens)
11.02.
Muggel-Mediziner und Knochenbrüche - wenn Zaubern nicht mehr hilft (Dr. Christof Burger, Klinik für Unfallchirurgie)

Das komplette Programm gibt es zusammen mit einer kurzen Beschreibung der Vorträge im Internet (http://www.uni-bonn.de/kinderuni).


Ansprechpartnerin:
Dr. Andrea Grugel
Abteilung Transfer und Veranstaltungen
Universität Bonn
Telefon: 0228/73-9747
E-Mail:
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