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Leopoldina ehrt Bonner Humangenetiker

Mendel-Medaille für Professor Dr. Peter Propping

Mit der Verleihung der Mendel-Medaille hat die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle an der Saale Professor Dr. Peter Propping für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Genetik komplexer Erkrankungen geehrt. Der Humangenetiker lehrt und forscht an der Universität Bonn. Er ist Mitglied des Nationalen Ethikrates.

Mit der Mendel-Medaille, gestiftet 1965 zu Ehren Gregor Mendels (1822-1884), prämiert die Leopoldina Pionierleistungen auf dem Gebiet der allgemeinen und molekularen Biologie bzw. Genetik. Professor Propping gehört zu den ausgewiesensten deutschen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Erforschung des menschlichen Genoms. Seine Interesse gilt vor allem den genetischen Grundlagen von Krebs und von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie beispielsweise der Epilepsie. Nicht zuletzt durch seine Tätigkeit gelte Bonn auch international als ein Zentrum für die genetische Analyse komplexer Erkrankungen, hieß es in der offiziellen Würdigung des Preisträgers.

Peter Propping, geboren 1942 in Berlin, hat an der Spree Medizin studiert. Nach der Promotion 1970 ging er nach Heidelberg, wo er sich 1976 für das Fach Humangenetik habilitierte. Als Heisenberg-Stipendiat war Propping in Heidelberg und Mannheim tätig, bevor er 1984 dem Ruf auf eine C4-Professur für Humangenetik an die Universität Bonn folgte. Professor Propping war von 1990 bis 1992 Dekan der Medizinischen Fakultät der Bonner Universität. Er ist seit 2001 Mitglied im Nationalen Ethikrat. Im Jahr 2001 wählte die Leopoldina ihn zum Mitglied (Sektion Humangenetik und Molekulare Medizin).

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Professor Dr. Peter Propping. Foto: Uni Bonn
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