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3.500 Erstsemester starten ins Wintersemester

Studentenzahl steigt wieder / Run auf Molekulare Biomedizin

Gut 3.500 Erstsemester starten am kommenden Montag, 13. Oktober, an der Universität Bonn ins Wintersemester 2003/2004 - fast 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Studienanfänger gibt es in den Fächern Medizin, Germanistik, Volkswirtschaftslehre (VWL), Jura und Informatik. Die gefragtesten Fächer waren wie in den vorangegangenen Semestern die Medienwissenschaften und das neue Studienangebot Molekulare Biomedizin. Endgültige Aussagen über das Einschreibeverhalten des akademischen Jahrgangs 2003/2004 sind aber erst in einigen Wochen möglich, wenn die Studierendenzahlen abschließend feststehen und alle Einschreibe-, Los- und Nachrückverfahren abgeschlossen sind.

Etwa jeder sechste Bonner Uni-Neuling kommt in diesem Herbst aus dem Ausland. Der seit langem überdurchschnittliche Ausländeranteil ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt jetzt bei den Erstsemestern bei fast 16 Prozent. Kein Wunder also, dass sich gerade Fächer mit internationaler Orientierung wachsender Beliebtheit erfreuen: Die Angebote in den Regionalwissenschaften Nordamerika, Japan und Südostasien, aber auch der Studiengang Diplom-Übersetzen verzeichnen eine erhöhte Nachfrage.

Nachdem der von der Landesregierung verfügte Wegfall der Lehrerausbildung am Standort Bonn im letzten Jahr ein Loch in die Studentenstatistik gerissen hat, verbucht die Universität in diesem Herbst keinen solchen Rückgang. In ehemals klassischen Lehramtsfächern wie der Anglistik und der Geschichte steigen die Einschreibezahlen sogar leicht an.

Losverfahren: Noch freie Plätze in Germanistik, VWL und anderen Fächern

In Medizin verdoppelt sich die Erstsemesterzahl auf 240, weil das Studium hier ab sofort nur noch zum Wintersemester begonnen werden kann. In der Germanistik hat eine neue örtliche Zulassungsbeschränkung (Numerus clausus, NC) offenbar eine abschreckende Wirkung entfaltet: Hier sind sogar noch einige Haupt- und Nebenfach-Studienplätze frei. Sie können bis zum 15. Oktober im Losverfahren ergattert werden. Ebenfalls gute Chance, per Los doch noch an einen Studienplatz zu kommen, haben Interessenten in den Fächern Kommunikationsforschung, VWL und Vergleichende Religionswissenschaften. In VWL hatte die Universität nach kontinuierlich gestiegenen Anfängerzahlen - im letzten Wintersemester schrieben sich fast 700 Neulinge ein! - die NC-Notbremse gezogen. Bewerbungen zum Losverfahren sind formlos an das Studentensekretariat zu richten. 

Gefragt: Medienwissenschaften und Molekulare Biomedizin

Der gefragteste Bonner Studiengang bleibt auch in diesem Wintersemester das Fach Medienwissenschaften: Rund 1.700 Bewerbungen gingen ein, 54 Aspiranten kamen im Hauptfach, weitere 26 im Nebenfach zum Zuge. Mit der Molekularen Biomedizin geht zum Wintersemester ein neuer Stern am Bonner Studien-Himmel auf. 800 Bewerbungen waren in einem sehr strengen Auswahlverfahren zu sichten, aus dem am Ende 30 Zusagen auf einen Platz in dem neuen Diplomstudiengang hervorgingen. Ebenfalls gefragt war auch wieder die Politologie, wo sich 510 Interessenten um einen von 126 Plätzen bemühten, sowie die Lebensmitteltechnologie, in der gut vier Bewerber auf jeden der 30 Studienplätze kamen.

Für zehn Studienanfänger - acht aus Indien und je einer aus China und Deutschland - beginnt am kommenden Montag das Studium zum "Master of Life Science Informatics" am neuen Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) - insgesamt hatten sich 25 Interessenten auf 20 NC-Plätze beworben. Während die Uni Bonn federführend den Life Science-Studiengang mit der RWTH und den Fraunhofer-Instituten in Sankt Augustin betreibt, ist die Aachener Hochschule federführend bei dem Master-Studiengang Media Informatics, der mit 35 Studienanfängern seine Lehrtätigkeit aufnimmt.


Termine im Wintersemester 2003/2004

Die feierliche Eröffnung des akademischen Jahres 2003/2004 findet am Montag, 20. Oktober, um 10.15 Uhr in der Aula der Universität Bonn statt. Am Mittwoch, 29. Oktober, um 18 Uhr laden Rektor Professor Dr. Klaus Borchard und das Studentenwerk alle Erstsemester zu einem Empfang in Hörsaal I ein. Am Mittwoch, 3. Dezember ist Dies academicus. Die Vorlesungszeit des Wintersemesters endet am 6. Februar 2004.

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