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Kampf gegen wissenschaftliches Fehlverhalten

Neuer Ombudsmann tritt am 1. Oktober sein Amt an

Professor Dr. Ulrich Pfeifer tritt am 1. Oktober das Amt als Ombudsmann bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten an. Der Mediziner folgt damit Professor Dr. Kurt Fleischhauer auf diese Position. Die Universität Bonn hatte im vergangenen Sommer Richtlinien zur Wahrung der "guten wissenschaftlichen Praxis" beschlossen. Damit will sie eine hohe Qualität der Forschung und der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sichern und Betrug und Fälschung im Wissenschaftsbetrieb vorbeugen.

Zeugen oder Betroffene eines Fehlverhaltens können sich an die Ombudsperson wenden und sich von ihr beraten lassen. Bei begründetem Verdacht kann sie bei der Senatskommission für wissenschaftliches Fehlverhalten ein Untersuchungsverfahren einleiten.

"Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder erfahren, wie wichtig und hilfreich es sein kann, im Falle einer Unstimmigkeit ein klärendes oder vermittelndes Gespräch zu führen", sagt Professor Pfeifer. "Im Interesse unserer Universität hoffe ich, dass die Kommission möglichst selten tätig werden muss." Der Mediziner leitete von Oktober 1987 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Juli 2001 das Pathologische Institut der Universität Bonn. Von 1992 bis 94 war er Dekan der Medizinischen Fakultät.

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Professor Dr. Ulrich Pfeifer
Foto: privat
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