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Sommerakademie Biologie für afghanische Dozenten

Fünf Frauen und sieben Männer in Bonn zu Gast

Ab morgen bekommt die Universität Bonn wieder Besuch von ihrer Partnerhochschule in Kabul: Eine zwölfköpfige Delegation informiert sich sich in der Rheinstadt vier Wochen lang über aktuelle Entwicklungen in der Biologie. Neben dem umfangreichen akademischen Programm am Museum König und in den Laboren des Botanischen Instituts haben die Teilnehmer unter anderem auch Gelegenheit, den Petersberg bei Königswinter zu besuchen. Hier wurde am 5. Dezember 2001 die Afghanistan-Vereinbarung der Vereinten Nationen unterzeichnet.

Die inzwischen dritte Kabul-Sommerakademie an der Universität Bonn hat zum Ziel, den enormen fachlichen Nachholbedarf der afghanischen Hochschullehrer und -lehrerinnen in der Zoologie und Botanik zu befriedigen. Jahrelang waren die Wissenschaftler vom internationalen Wissenstransfer abgeschnitten; nach dem Fall des Taliban-Regimes fehlte es oft an dem Nötigsten, Fachbücher und selbst Stühle oder Tische waren nicht in ausreichender Zahl vorhanden.

Das zoologische Programm umfasst neben Veranstaltungen zu den verschiedenen Tiergruppen - von Einzellern bis zu den Säugetieren Afghanistans - unter anderem auch einen Besuch im Kölner Zoo. In den Räumen des Museums Koenig werden die Besucher unter anderem auch modernste elektronenmikroskopische Verfahren kennen lernen. Im botanischen Teil geht es nicht nur um den Aufbau der Pflanzen, Zell- und Gewebetypen und ihre verschiedenen Organe; ein Kursteil wird sich auch molekularbiologischen Themen widmen: Beispielsweise der Frage, wie man Pflanzen resistenter gegen Dürreperioden machen kann - oder wie man Algen beibringt, Wasserstoff zu produzieren, der sich wiederum zur Erzeugung von Strom einsetzen lässt.

Hinweis für die Medien:

Am 16. September besteht um 11 Uhr im Museum Koenig, Adenauerallee 160, die Gelegenheit zu einem Foto mit den zwölf afghanischen Gästen. Treffpunkt ist das Vorzimmer des Institutsdirektors Professor Dr. Clas Naumann.


Ansprechpartner:
Holger Impekoven
Akademisches Auslandsamt der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-5944
E-Mail:
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