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Sie sind hier: Startseite Die Universität Informationsquellen Presseinformationen 2003 Brustkrebs: Informationstag für Patientinnen

Brustkrebs: Informationstag für Patientinnen

Ziel: \"Ängste nehmen, aufklären, begleiten\"

Jährlich erkranken weltweit ungefähr eine Million Frauen neu an Brustkrebs; jeden Tag sterben allein in Deutschland 50 Frauen an dieser Krankheit. Doch Brustkrebs muss kein Todesurteil sein: Um neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten geht es am 15. Juni ab 11 Uhr in der Beethovenhalle Bonn, Wachsbleiche 16. Der Informationstag für Betroffene, Angehörige und Interessierte wird von den Frauenkliniken der Universitäten  Bonn und Köln in Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, der Krebsgesellschaft NRW und dem Westdeutschen Brust-Centrum organisiert. Der Unkostenbeitrag von 5 Euro geht komplett an die beteiligten Selbsthilfegruppen.

"Die Diagnose Brustkrebs war für mich wie ein Gottesurteil: Schluss, aus, vorbei", erinnert sich eine Betroffene. Ziel des Informationstages ist es unter anderem, derartige Existenzängste zu nehmen und die Patientinnen über die Erkrankung aufzuklären. Dazu sollen auch Gespräche mit betroffenen Frauen beitragen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aber Fortschritte bei Diagnose und Therapie. Vor allem in der Früherkennung liegt eine große Chance: Je früher ein Tumor gefunden und behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Neue sonographische, tomographische und mammographische Methoden erlauben es erfahrenen Medizinern, verdächtige Zellwucherungen früher als bisher zu erkennen. Weitere Schwerpunkte sind operative Möglichkeiten, die erkrankten Regionen zu entfernen, sowie die Nachbehandlung mittels Strahlen- oder Chemotherapie.

Eine hochaktuelle therapeutische Option ist zumindest bei bestimmten Brustkrebsformen die Behandlung mit Antikörpern. Diese Eiweißstoffe binden an bestimmte Rezeptoren, die auf manchen Krebszelltypen sehr viel häufiger als auf normalen Zellen vorkommen. Damit blockieren sie die Aufnahme von Substanzen, die die Krebszelle zum Wachsen und Überleben braucht. Da das Wachstum vieler Tumoren durch Sexualhormone wie beispielsweise Östrogen stimuliert wird, hilft bei manchen Patientinnen auch eine antihormonelle Therapie. Hier sind inzwischen neue Präparate auf dem Markt, die weniger Nebenwirkungen als die bislang üblichen Medikamente haben sollen.

Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen, am Brustkrebs-Informationstag teilzunehmen!

Informationen und Anmeldung bei:
Westdeutsches Brust-Centrum, Witzelstraße 63, 40225 Düsseldorf
Tel.: 0211/6696-8894, Fax: 0211/6696-8899
E-Mail:
[Email protection active, please enable JavaScript.]; www.brustcentrum.de

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