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Zwei weitere Termine zur Makula-Degeneration

Großes Interesse am Info-Nachmittag in der Augenklinik

Aufgrund der enormen Resonanz auf den gestrigen Vortrag zur "Altersabhängigen Makula-Degeneration" AMD bietet die Augenklinik der Universität Bonn zwei weitere Termine zu diesem Thema an: Am Donnerstag, 3. April, und Freitag, 4. April, können sich Patienten und Angehörige über Krankheitsverlauf und neue viel versprechende Therapieformen informieren. Beide Vorträge beginnen um 14 Uhr im Hörsaal der Uni-Augenklinik auf dem Venusberg. Mehr als 300 Interessierte wollten sich gestern über die gefährliche Augenkrankheit informieren.

AMD ist eine Netzhauterkrankung. Sie betrifft die Stelle des schärfsten Sehens, die so genannte Makula. Bei der sehr aggressiven feuchten Variante bilden sich unter der Makula undichte Blutgefäße, die die Netzhaut so sehr schädigen können, dass die Patienten selbst Gesichter von Freunden oder Angehörigen nicht mehr erkennen. Dr. Eter stellt in ihrem Vortrag unter anderem auch ein vielversprechendes Behandlungsverfahren vor, das in Deutschland erst seit gut zweieinhalb Jahren zugelassen ist: die Photodynamische Therapie. Dabei wird den Patienten intravenös ein Farbstoff verabreicht, der sich besonders in den krankhaften Blutgefäßen anreichert. Nach der Infusion wird die Netzhaut für anderthalb Minuten mit einem Laser bestrahlt. Dadurch wird der Farbstoff chemisch so umgebaut, dass er die krankhaften Blutgefäße unter der Makula angreift und inaktiviert. Das gesunde Gewebe wird nicht geschädigt.

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