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Wie Gene den Organismus steuern

Entwicklungs- und Zellbiologen tagen in Bonn

Am Anfang steht die befruchtete Eizelle, die sich in identische Tochterzellen teilt. Doch schon nach wenigen Vermehrungszyklen sind die Einzelzellen des Embryos keineswegs mehr identisch, sondern beginnen, sich in unterschiedliche Gewebetypen zu differenzieren. Doch wodurch wird gesteuert, aus welchen Zellen Haut, aus welchen Nerven oder Muskulatur entstehen? Fragen wie dieser gehen Entwicklungs- und Zellbiologen auf ihrer gemeinsamen Jahrestagung nach, die vom 26. bis 29. März im Kongresszentrum Bundeshaus und in der Beethovenhalle in Bonn stattfindet. Organisatoren sind Professor Dr. Thomas Magin vom Institut für Physiologische Chemie und Professor Dr. Michael Hoch vom Institut für Molekulare Physiologie und Entwicklungsbiologie der Universität Bonn.

Während die vergangenen Jahre in wissenschaftlicher Hinsicht vor allem durch die Sequenzierung der Genome von Mensch, Maus und Fruchtfliege geprägt waren, richtet sich das Augenmerk der Forscher nun auf die Frage, wie eine überraschend begrenzte genetische Information zur Entwicklung von Organismen, der Vielfalt ihrer Gewebe- und Zelltypen, also zur Ausprägung von Merkmalen führt. Diesen grundlegenden Fragen trägt die Bonner Tagung in 4 Symposien und 8 Minisymposien Rechnung. Die Veranstalter erwarten über 500 Teilnehmer aus Europa und Amerika; Gastredner der Tagung sind Hans-Olaf Henkel, Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz, und Professor Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Zu dem Themenschwerpunkten der Tagung gehören unter anderem die Nutzung von Stammzellen für Regenerations- und Heilungsprozesse, Arbeiten zur Ausschaltung von Genen mit einer neuen Methodik sowie die Weiterentwicklung von Techniken, die es ermöglichen, Transport- und Bewegungsvorgänge in lebenden Zellen zu beobachten.

Das Programm und weitere Informationen gibt es unter http://www.cellbid.de

Hinweis für die Medien: Journalisten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Am Mittwoch, 26. März, um 15 Uhr besteht Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Initiatoren und führenden Referenten. Treffpunkt ist das Alte Wasserwerk, Hermann-Ehlers-Straße, Bonn.

Ansprechpartner für die Medien:
Professor Dr. Thomas M. Magin
Institut für Physiologische Chemie der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-4444
E-Mail:
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