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Kleine "Farbtupfer" machen Gottesdienst bunter

Symposium zu Herausforderungen an die Liturgiewissenschaft

Wie kann heute ein Gottesdienst aussehen, so dass er einerseits die Besucher anspricht, sich andererseits aber nicht blind dem Zeitgeist unterwirft? Wie reagiert die Liturgiewissenschaft auf die Herausforderungen der Ökumene, und welche Akzente sollte eine zeitgemäße liturgische Ausbildung setzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am Dienstag, 4. Februar, von 11 bis 15 Uhr das Symposium "Liturgiewissenschaft und Kirche" im Festsaal der Universität Bonn. Organisatoren der Veranstaltung, zu der auch Liturgiewissenschaftler aus dem Ausland erwartet werden, sind die Evangelisch- und die Katholisch-Theologische Fakultät.

Viele engagierte Priester gestalten ihre Gottesdienste nicht mehr nach "Schema F". "Das Motto lautet heute: stabile Grundstruktur, variable Ausformung", erklärt der Leiter des Symposiums Professor Dr. Michael Meyer-Blanck. Kleine "Farbtupfer" sollen den Gottesdienst bunter machen - und zwar nicht nur die für die Jugend, bei denen die Kirchen schon seit einiger Zeit neue Wege gehen. Dazu kommen völlig neue Formen, die den Besuchern mehr Möglichkeiten bieten, sich aktiv zu beteiligen - beispielsweise die in Finnland entwickelte "Thomasmesse" für Menschen, die im Glauben zweifeln oder die sich durch die herkömmliche Art des Gottesdienstes nicht angesprochen fühlen. Das Symposium beschäftigt sich unter anderem mit den Herausforderungen, die sich durch diese Veränderungen für die Liturgiewissenschaften ergeben; Referenten sind Professor Dr. Albert Gerhards (Universität Bonn), Landesbischof Dr. Ulrich Fischer aus Karlsruhe und Professor Dr. Ralf Kunz von der Universität Zürich.

Grundlegend überarbeitet wurde in den letzten Jahren das Standardwerk der evangelischen Liturgiewissenschaft, das rund tausendseitige "Handbuch der Liturgik". Die drei Herausgeber Professor Dr. Hans-Christoph Schmidt-Lauber, Professor Dr. Karl-Heinrich Bieritz und Professor Dr. Michael Meyer-Blanck stellen das Werk auf dem Symposium der Öffentlichkeit vor.

Ansprechpartner:
Professor Dr. Michael Meyer-Blanck
Institut für Religionspädagogik der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-7679
E-Mail:
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