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Informationen für Beschäftigte

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Informationen für Beschäftigte

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Die Pandemie hat viele Arbeitsabläufe auf den Kopf gestellt, manche Sorge ausgelöst und viele Fragen aufgeworfen. Hier haben wir die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln zur Pandemie zusammengestellt. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert – bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über Neuerungen.

(Aktualisiert 13.01.) Arbeiten und Homeoffice

Bitte Abstand halten

Überall dort, wo die tägliche Arbeit im Rahmen von Homeoffice erledigt werden kann, ist dieser Beschäftigungsform der Vorzug zu geben, es sei denn, bestimmte dienstliche oder wissenschaftliche Anforderungen bedingen zwingend die Anwesenheit von Personen vor Ort. Sollte die Pandemie eine angemessene Beschäftigung im Rahmen von Homeoffice oder gefahrlos vor Ort nicht zulassen, sind die Beschäftigten von der Pflicht zur Erbringung der Arbeitsleistung freizustellen. Sie befinden sich allerdings nicht in Urlaub und müssen deshalb im Bedarfsfall eine unverzügliche Arbeitsaufnahme sicherstellen.

Schriftliche Anträge an die Personalabteilung sind für eine Bewilligung nicht erforderlich. Sofern keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, ist der Einsatz von privaten Endgeräten möglich; die Beschäftigten haben in diesem Fall die Datensicherheit zu gewährleisten. Es gelten die Regelungen der Vertrauensarbeitszeit.

Sollten Beschäftigte ihren Wohnsitz innerhalb der EU haben, bestehen keine Bedenken, Homeoffice zu gewähren, da die sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Aspekte dem nicht entgegenstehen. In allen anderen Fällen existieren Stolpersteine, die Einzelfallentscheidungen erforderlich machen.

Bei Fragen zu konkreten Einzelfällen, können Sie sich ans Personalmanagement wenden.

Der Betriebsärztliche Dienst hat 10 Tipps fürs Homeoffice veröffentlicht. Auch die Personalentwicklung hat ein neues Informations- und Beratungsangebot für Homeoffice und virtuelles Arbeiten eröffnet.

(Aktualisiert 13.01.) Kinderbetreuung

Der Gesetzgeber beabsichtigt, kurzfristig eine notwendige Betreuung von Kindern auch im Rahmen des Bezugs von sog. erweitertem Kinderkrankengeld nach § 45 SGB V für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil (zwanzig für Alleinerziehende) zu ermöglichen. Die Universität Bonn erklärt sich im Vorgriff auf die zu erwartende Regelung bereit, entsprechend betroffenen Beschäftigten die Betreuung zunächst unter Weiterzahlung der Vergütung zu ermöglichen. Die Beschäftigten müssen zwingend die entsprechenden Tage auf dem Dienstweg der zuständigen Abteilung im Personalmanagement anzeigen. Nähere Einzelheiten werden schnellstmöglich kommuniziert sobald die Ausführungsbestimmungen vorliegen.

Darüber hinaus gilt: Sollte aufgrund der Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen eine Betreuung zwingend erforderlich werden, kann die Arbeit in Absprache mit den Fachvorgesetzten im Rahmen von Homeoffice oder flexibler gefahrloser Arbeitszeitgestaltung (z.B. Arbeiten am frühen Abend) erledigt werden.

Sofern diese Möglichkeiten nicht bestehen, kann Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub genommen werden. Auf die Möglichkeit der Beantragung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts wird hingewiesen. Entsprechende Anträge sind in elektronischer Form an die zuständigen Personalabteilungen zu richten. Auf die üblichen Regelungen mit der Möglichkeit, nach Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests bezahlte Freistellung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V zu beantragen, sowie auf die befristet eingeführte Sondervorschrift des § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfSG) wird hingewiesen.

(Aktualisiert 13.01.) Öffnung der Universitätsgebäude

Schutz für Beschäftigte

Das Hauptgebäude und das AVZ III sind in den für die Studierenden relevanten Gebäudeteilen in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Das Hauptgebäude ist dafür nur über die Eingänge: Tor Arkadenhof, Eingang an der Beschaffungsstelle und Eingang zum Flur der Cafeteria sowie Eingang Etscheidhof mit Zugang zum Hörsaal 1 zugängig. Für dezentral verwaltete Gebäude werden seitens der Geschäftsführenden Direktor*innen bzw. zuständigen Verantwortlichen die erforderlichen Öffnungszeiten festgelegt.

(Neu 30.12.) Neue Einreisebestimmungen für NRW

Seit dem 28. Dezember gilt eine neue Corona-Einreiseverordnung für NRW.Für Einreisende nach Nordrhein-Westfalen aus allen vom Robert Koch-Institut aufgelisteten Risikogebieten (abgesehen von Großbritannien und Südafrika, für die gesonderte Regeln gelten) gibt es eine Testpflicht. Diese ist durch eine Schnell- oder PCR-Testung binnen maximal 24 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise zu erfüllen. Es gibt ein paar Ausnahmen von der Testpflicht. Diejenigen, die die Testpflicht nicht durch einen Schnelltest, sondern durch einen PCR-Test erfüllen, müssen bis zum Erhalt des Ergebnisses in Quarantäne gehen. Außerdem müssen Einreisen auch weiterhin digital angemeldet werden. Alle Informationen finden Sie auf den Seiten des Landes NRW.

Grundsätzlich gilt: Bitte informieren Sie sich immer ausführlich über die für Sie geltenden Bestimmungen und beachten Sie bitte, dass zum Zeitpunkt einer geplanten Privatreise gewisse gesetzliche Rahmenbedingungen gelten können, die die Pflicht einer häuslichen Absonderung im Anschluss an eine Privatreise nach sich ziehen. Diese Zeit wird nicht als bezahlte Arbeitszeit eingestuft. Prüfen Sie daher sehr kritisch, wohin eine private Reise geplant und ob sie zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Reisen Beschäftigte wissentlich privat in ein Land, für das eine Reisewarnung besteht, handeln sie schuldhaft im Sinne der Entgeltfortzahlungsbestimmungen, wenn nach den jeweiligen Landesverordnungen der Bundesländer hieraus die Verpflichtung entsteht, sich bei der Rückkehr in Quarantäne zu begeben. Als Folge eines solchen Verhaltens entsteht eine vorübergehende Verhinderung der Erbringung der Arbeitsleistung gemäß § 616 BGB, die die Beschäftigten durch ihr Verhalten verschuldet haben. Dementsprechend steht ihnen in einem solchen Fall kein Entgeltfortzahlungsanspruch gemäß § 616 BGB zu. Sofern die Arbeitsleistung nicht im Rahmen von Homeoffice erledigt werden kann, muss der zeitliche Ausfall durch Erholungsurlaub, den Abbau von Überstunden oder eine zu beantragende Freistellung.

(Neu 23.12.) Personalrechtliche Maßnahmen aufgrund des aktuellen Lockdowns

Das Dezernat für Personalmanagement der Universität Bonn hat den Beschäftigten weitere Informationen bezüglich der Auswirkungen des Lockdowns auf die Arbeit zusammengestellt. Konkret geht es um weitergehende Informationen zu den Themen: Homeoffice, Auszubildende, Kinderbetreuung, Personen mit Vorerkrankungen, Dienstreisen, Einreisen nach NRW und behördlich angeordneter Quarantäne.

(Aktualisiert 17.12.) Dienstreisen

Sofern irgend möglich, sollten Dienstreisen vermieden und die Meetings digital abgehalten werden. Im Übrigen wird auf das Rundschreiben Nr. 92/2020 verwiesen.

(Aktualisiert 11.11.) Mund-Nase-Bedeckung

An der Universität besteht die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstandes. Weitergehende Regelungen entnehmen Sie bitte den für Einzelsachverhalte geltenden Hygiene- und Schutzkonzepten. Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen, benötigen hierfür ein qualifiziertes medizinisches Attest. In diesen Fällen muss ein das Gesicht vollständig umfassendes Visier getragen werden.

(Aktualisiert 16.09.) Parkmöglichkeiten

Seit dem 1. Oktober 2020 ist die Parkraumbewirtschaftung wieder in Kraft getreten. Für das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf den von der Universität bewirtschafteten Parkflächen sind somit wieder Parkausweise nötig. Weitergehende Informationen finden Sie im Rundschreiben 70/2020.

Freistellung im Fall von Quarantäne

Beschäftigte, die nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durch eine Anordnung der Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt werden, ohne selbst an Covid 19 erkrankt zu sein, werden nach erfolgter Mitteilung an das Personalmanagement – sofern eine Arbeitsleistung im Rahmen von Homeoffice nicht möglich ist - für die Dauer dieser Maßnahme von ihrer Arbeitspflicht unter Weiterzahlung der Vergütung freigestellt.

Verhalten im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls 

Um das Vorgehen im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls zu vereinheiltichen, hat die Universität im Rundschreiben 71/2020 alle relevanten Schritte zusammengestellt, die von den Betroffenen einzuhalten sind. Im Anhang zum Rundschreiben finden Sie zudem eine schematische Übersicht, die den Ablauf bei einem solchen Fall veranschaulicht.    

Kontaktrückverfolgung

Damit im Falle eines Infektionsfalls eine schnelle Kontaktrückverfolgung möglich ist, sind die Beschäftigten aufgerufen ihre Kontakte zu notieren und für vier Wochen aufzubewahren. Als erforderlich für die Rückverfolgung schreibt die CoronaSchVO sowohl die schriftliche Erfassung des Namens, der Adresse und der Telefonnummer als auch – bei wechselnden Personenkreisen – des Zeitraums des Aufenthaltes am Arbeitsplatz bzw. der Zeitpunkte von Ankunft und Abreise. Hierfür gibt es einen >> Allgemeinen Muster-Erfassungsbogen (hier die PDF-Version), einen >> Mustererfassungsbogen für Beschäftigte (hier die PDF-Version) und einen >> Muster-Erfassungsbogen bei Präsenzprüfungen(hier die PDF-Version). Alle Details der Regelung finden Sie im Rundschreiben 39/2020.

Personen mit Vorerkrankungen

Das Robert-Koch-Institut bestätigt für Personen mit einer Vorerkrankung im Falle einer Infektion mit Sars-CoV-2 ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs. Hierzu gehören:

  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • der Leber (chronische Lebererkrankungen)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen und
  • Erkrankungen des Immunsystems (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

Diesem besonders gefährdeten Personenkreis ist aus Gründen der Fürsorge von Seiten der Vorgesetzten Homeoffice – sofern möglich – aktiv anzubieten. Entsprechende Anträge der Beschäftigten sind grundsätzlich zu genehmigen.

Ist Homeoffice nicht möglich, kann a) Arbeitszeit flexibel gestaltet werden (z.B. Arbeiten am frühen Abend), um eine Kontaktminimierung sicherzustellen, oder b) Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden.

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein, erteilt die Dienststelle aus Fürsorgegründen den zuständigen Fachvorgesetzten die Erlaubnis, Freistellungen zunächst für die Dauer von 14 Arbeitstagen zu gewähren. Entsprechende Personen sind den zuständigen Personalabteilungen zu melden.

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