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Informationen für Beschäftigte

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Informationen für Beschäftigte

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Die Pandemie hat viele Arbeitsabläufe auf den Kopf gestellt, manche Sorge ausgelöst und viele Fragen aufgeworfen. Hier haben wir die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln zur Pandemie zusammengestellt. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert – bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über Neuerungen.

(Aktualisiert 16.09.) Parkmöglichkeiten

 

Seit dem 1. Oktober 2020 ist die Parkraumbewirtschaftung wieder in Kraft getreten. Für das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf den von der Universität bewirtschafteten Parkflächen sind somit wieder Parkausweise nötig. Weitergehende Informationen finden Sie im Rundschreiben 70/2020.

Homeoffice

Homeoffice ist in Absprache mit den Fachvorgesetzten grundsätzlich möglich; es sei denn, dringende dienstliche Gründe sprechen dagegen. Schriftliche Anträge an die Personalabteilung sind für eine Bewilligung nicht erforderlich. Sofern keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, ist der Einsatz von privaten Endgeräten möglich; die Beschäftigten haben in diesem Fall die Datensicherheit zu gewährleisten. Bei Homeoffice wird grundsätzlich die Regelarbeitszeit angerechnet.

Der Betriebsärztliche Dienst hat 10 Tipps fürs Homeoffice veröffentlicht. Auch die Personalentwicklung hat ein neues Informations- und Beratungsangebot für Homeoffice und virtuelles Arbeiten eröffnet.

Arbeitszeitregelungen

Für die zentrale Verwaltung wird bis auf Weiteres eine an die Vertrauensarbeitszeit angelehnte Regelung eingeführt, insofern, als die Bereiche in eigener Verantwortung die Anwesenheit der Beschäftigten so organisieren, dass eine Aufrechterhaltung des Betriebs und die Erledigung notwendiger Arbeiten gewährleistet ist. Darüber hinaus ist keine Anwesenheit im Umfang der Regelarbeitszeit vor Ort erforderlich.

Dabei unterstützen sich die Bereiche gegenseitig personell, sofern dies nach Art der jeweiligen Aufgaben oder mit vertretbarer Einweisung möglich ist. Wer keine Aufgaben mehr hat und nicht mehr benötigt wird, kann in Rücksprache mit den vorgesetzten Personen nach Hause gehen, kann aber jederzeit bei Bedarf gebeten werden, wieder die Arbeit anzutreten. Dabei ist soweit wie möglich auf eine Gleichbehandlung der Beschäftigten zu achten.

Dies folgt auch dem Grundsatz eines möglichst reduzierten Präsenzbetriebs. Die Institute und zentralen Einrichtungen werden gebeten, angepasst auf die Gegebenheiten vor Ort, analog zu verfahren. Selbstverständlich wird im Rahmen der Freistellung weiterhin das Entgelt in unveränderter Höhe gezahlt.

Freistellung im Fall von Quarantäne

Beschäftigte, die nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes durch eine Anordnung der Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt werden, ohne selbst an Covid 19 erkrankt zu sein, werden nach erfolgter Mitteilung an das Personalmanagement – sofern eine Arbeitsleistung im Rahmen von Homeoffice nicht möglich ist - für die Dauer dieser Maßnahme von ihrer Arbeitspflicht unter Weiterzahlung der Vergütung freigestellt.

Verhalten im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls 

Um das Vorgehen im Falle eines Corona- (Verdachts-) falls zu vereinheiltichen, hat die Universität im Rundschreiben 71/2020 alle relevanten Schritte zusammengestellt, die von den Betroffenen einzuhalten sind. Im Anhang zum Rundschreiben finden Sie zudem eine schematische Übersicht, die den Ablauf bei einem solchen Fall veranschaulicht.    

Kontaktrückverfolgung

Damit im Falle eines Infektionsfalls eine schnelle Kontaktrückverfolgung möglich ist, sind die Beschäftigten aufgerufen ihre Kontakte zu notieren und für vier Wochen aufzubewahren. Als erforderlich für die Rückverfolgung schreibt die CoronaSchVO sowohl die schriftliche Erfassung des Namens, der Adresse und der Telefonnummer als auch – bei wechselnden Personenkreisen – des Zeitraums des Aufenthaltes am Arbeitsplatz bzw. der Zeitpunkte von Ankunft und Abreise. Hierfür gibt es einen >> Allgemeinen Muster-Erfassungsbogen (hier die PDF-Version), einen >> Mustererfassungsbogen für Beschäftigte (hier die PDF-Version) und einen >> Muster-Erfassungsbogen bei Präsenzprüfungen(hier die PDF-Version). Alle Details der Regelung finden Sie im Rundschreiben 39/2020.

Tragen einer Mund-Nase Bedeckung

In allen Gebäuden der Universität Bonn muss eine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) getragen werden. Beachten Sie dazu folgende Konkretisierungen: Die MNB kann abgesetzt werden, wenn sich eine Person alleine in einem Raum befindet oder bei mehr als einer Person im Raum die nachfolgenden Bedingungen erfüllt sind: Pro Person stehen mindestens 10 qm Fläche zur Verfügung - Der Mindestabstand von 1,5 m wird sicher eingehalten - Regelmäßiges Lüften zur Gewährleistung der Hygiene und der Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger. Alle Details zur Regelung finden Sie im Rundschreiben 39/2020. Außerdem haben wir eine Anleitung zum Nähen einer MNB auf unserer Homepage für Sie verfügbar gemacht.

Privatreisen

Private Reisen in ein Land, für das laut  Robert Koch-Institut und dem  Auswärtigen Amt Reise-warnungen/Einschränkungen bestehen, sollten nach Möglichkeit nicht unternommen werden. Die aktuelle  Coronaeinreiseverordnung NRW besagt, dass sich Einreisende und Rückreisende aus Risikogebieten in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben und das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren müssen. Wer die umgehende Meldung beim Gesundheitsamt versäumt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld belegt werden kann.

Beachten Sie also bitte, dass zum Zeitpunkt einer geplanten Privatreise gewisse gesetzliche Rahmenbedingungen gelten können, die die Pflicht einer häuslichen Absonderung im Anschluss an eine Privatreise nach sich ziehen. Diese Zeit wird nicht als bezahlte Arbeitszeit eingestuft. Prüfen Sie daher sehr kritisch, wohin eine private Reise geplant und ob sie zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist.

Dienstreisen

Bitte beachten Sie zum Thema Dienstreisen unbedingt die Regelungen im Rundschreiben 53/2020. Dienstreisen innerhalb Deutschlands sowie in das europäische Ausland sind ab sofort wieder genehmigungsfähig, sofern die Einreiseländer nicht den Reisewarnungen/Einschränkungen des Auswärtigen Amtes und des Robert Koch-Institutes unterliegen. Da die aktuelle Situation kurzfristig zu Änderungen führen kann, informieren Sie sich bitte sowohl vor der Reisebuchung als auch vor Reiseantritt beim  Auswärtigen Amt und beim  RKI, ob für das jeweilige Reiseland Reisewarnungen/Einschränkungen bestehen. Dienstreisen in Risikogebiete oder in Einschränkungen unterliegende Länder sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Beschäftigten der Universität, die sich aktuell im Ausland aufhalten, steht das Welcome Center der Universität Bonn im Dezernat Internationales für Rückfragen zur Verfügung, insbesondere hinsichtlich der Fragen, ob, wann und wie eine Rückreise nach Deutschland zu realisieren ist. Bitte wenden Sie sich zuerst per Mail (auch gern nur mit der Bitte um telefonischen Rückruf) an das Welcome Center. 

Betreuung von Kindern oder pflegebedürftiger Angehöriger

Sollte aufgrund der Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen eine Betreuung zwingend erforderlich werden, kann die Arbeit in Absprache mit den Fachvorgesetzten im Rahmen von Homeoffice oder flexibler Arbeitszeitgestaltung (z.B. Arbeiten am frühen Abend) erledigt werden. Sofern diese Möglichkeiten nicht bestehen, kann Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden. Gleiches gilt für den Fall, dass pflegebedürftige Angehörige zu betreuen sind.

Sollte dies nicht ausreichend sein, können Beschäftigte (einschließlich beamteter Personen) in Anlehnung an § 616 BGB für einen Zeitraum von 5 Arbeitstagen ohne Gehaltseinbußen ihrem Arbeitsplatz fernbleiben. Voraussetzung ist, dass Kinder nicht anderweitig betreut werden können (z.B. Ehepartner, Nachbarschaft). Auf die Betreuung durch Großeltern sollte verzichtet werden, da ältere Menschen erheblich durch das Virus gefährdet sind und deren Gesundheit besonders geschützt werden sollte. Auf die Möglichkeit der Beantragung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts wird hingewiesen. Entsprechende Anträge sind in elektronischer Form an die zuständigen Personalabteilungen zu richten. Die Fachvorgesetzten sind vorab zu informieren.

Auf die üblichen Regelungen mit der Möglichkeit, nach Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests bezahlte Freistellung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V zu beantragen, wird hingewiesen: Danach haben Beschäftigte Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. 

Der Anspruch besteht in jedem Kalenderjahr für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte längstens für 20 Arbeitstage.

Personen mit Vorerkrankungen

Das Robert-Koch-Institut bestätigt für Personen mit einer Vorerkrankung im Falle einer Infektion mit Sars-CoV-2 ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs. Hierzu gehören:

  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • der Leber (chronische Lebererkrankungen)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen und
  • Erkrankungen des Immunsystems (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

Diesem besonders gefährdeten Personenkreis ist aus Gründen der Fürsorge von Seiten der Vorgesetzten Homeoffice – sofern möglich – aktiv anzubieten. Entsprechende Anträge der Beschäftigten sind grundsätzlich zu genehmigen.

Ist Homeoffice nicht möglich, kann a) Arbeitszeit flexibel gestaltet werden (z.B. Arbeiten am frühen Abend), um eine Kontaktminimierung sicherzustellen, oder b) Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden.

Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein, erteilt die Dienststelle aus Fürsorgegründen den zuständigen Fachvorgesetzten die Erlaubnis, Freistellungen zunächst für die Dauer von 14 Arbeitstagen zu gewähren. Entsprechende Personen sind den zuständigen Personalabteilungen zu melden.

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