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Spezifische Informationen für Beschäftigte

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Aktualisierung vom 06.05.2020: Bitte beachten Sie die Informationen zum Übergang in den geschützten Betrieb auf der allgemeinen Corona-Infoseite! Hieraus können sich in naher Zukunft Änderungen bei den Möglichkeiten zur Präsenz-Arbeit ergeben.

(Aktualisiert 22.05.) Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind ab sofort wieder genehmigungsfähig. Allerdings müssen sie aus Fürsorgegründen auf diejenigen Dienstaufgaben beschränkt bleiben, die nicht durch eine digitale Kommunikationsform ersetzt werden können. Wer eine Dienstreise in Betracht zieht, sollte zudem stets die Relevanz der Reise gegenüber den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken abwägen. Alle Informationen zu dieser Regelung und den Abrechnungsmodalitäten finden Sie im Rundschreiben 36/2020.

Freistellung im Fall von Quarantäne

Beschäftigte, die nach einem Aufenthalt im Ausland zurückkehren oder die mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person in Kontakt waren, dürfen für die Dauer von 14 Tagen die Universität nicht betreten. Sie werden für diesen Zeitraum von der Pflicht zur Erbringung der Arbeitsleistung freigestellt.

Homeoffice

Homeoffice ist in Absprache mit den Fachvorgesetzten grundsätzlich möglich; es sei denn, dringende dienstliche Gründe sprechen dagegen. Schriftliche Anträge an die Personalabteilung sind für eine Bewilligung nicht erforderlich. Sofern keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden, ist der Einsatz von privaten Endgeräten möglich; die Beschäftigten haben in diesem Fall die Datensicherheit zu gewährleisten. Bei Homeoffice wird grundsätzlich die Regelarbeitszeit angerechnet. 
 
Der Betriebsärztliche Dienst hat 10 Tipps fürs Homeoffice veröffentlicht. Auch die Personalentwicklung hat ein neues Informations- und Beratungsangebot für Homeoffice und virtuelles Arbeiten eröffnet.
 

Arbeitszeitregelungen

Für die zentrale Verwaltung wird bis auf Weiteres eine an die Vertrauensarbeitszeit angelehnte Regelung eingeführt, insofern, als die Bereiche in eigener Verantwortung die Anwesenheit der Beschäftigten so organisieren, dass eine Aufrechterhaltung des Betriebs und die Erledigung notwendiger Arbeiten gewährleistet ist. Darüber hinaus ist keine Anwesenheit im Umfang der Regelarbeitszeit vor Ort erforderlich.
 
Dabei unterstützen sich die Bereiche gegenseitig personell, sofern dies nach Art der jeweiligen Aufgaben oder mit vertretbarer Einweisung möglich ist. Wer keine Aufgaben mehr hat und nicht mehr benötigt wird, kann in Rücksprache mit den vorgesetzten Personen nach Hause gehen, kann aber jederzeit bei Bedarf gebeten werden, wieder die Arbeit anzutreten. Dabei ist soweit wie möglich auf eine Gleichbehandlung der Beschäftigten zu achten.
 
Dies folgt auch dem Grundsatz eines möglichst reduzierten Präsenzbetriebs.
 
Die Institute und zentralen Einrichtungen werden gebeten, angepasst auf die Gegebenheiten vor Ort, analog zu verfahren.
 
Selbstverständlich wird im Rahmen der Freistellung weiterhin das Entgelt in unveränderter Höhe gezahlt.

Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen

Sollte aufgrund der Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen eine Betreuung zwingend erforderlich werden, kann die Arbeit in Absprache mit den Fachvorgesetzten im Rahmen von Homeoffice oder flexibler Arbeitszeitgestaltung (z.B. Arbeiten am frühen Abend) erledigt werden. Sofern diese Möglichkeiten nicht bestehen, kann Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden. Gleiches gilt für den Fall, dass pflegebedürftige Angehörige zu betreuen sind.
 
Sollte dies nicht ausreichend sein, können Beschäftigte (einschließlich beamteter Personen) in Anlehnung an § 616 BGB für einen Zeitraum von 5 Arbeitstagen ohne Gehaltseinbußen ihrem Arbeitsplatz fernbleiben. Voraussetzung ist, dass Kinder nicht anderweitig betreut werden können (z.B. Ehepartner, Nachbarschaft). Auf die Betreuung durch Großeltern sollte verzichtet werden, da ältere Menschen erheblich durch das Virus gefährdet sind und deren Gesundheit besonders geschützt werden sollte. Auf die Möglichkeit der Beantragung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts wird hingewiesen. Entsprechende Anträge sind in elektronischer Form an die zuständigen Personalabteilungen zu richten. Die Fachvorgesetzten sind vorab zu informieren.
 
Auf die üblichen Regelungen mit der Möglichkeit, nach Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests bezahlte Freistellung über die gesetzlichen Krankenversicherungen zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V zu beantragen, wird hingewiesen: Danach haben Beschäftigte Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. 
 
Der Anspruch besteht in jedem Kalenderjahr für jedes Kind längstens für 10 Arbeitstage, für alleinerziehende Versicherte längstens für 20 Arbeitstage.

Personen mit Vorerkrankungen

Das Robert-Koch-Institut bestätigt für Personen mit einer Vorerkrankung im Falle einer Infektion mit  Sars-CoV-2 ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs. Hierzu gehören:
  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)  
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)  
  • der Leber (chronische Lebererkrankungen) 
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) 
  • Krebserkrankungen und
  • Erkrankungen des Immunsystems (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).  
Diesem besonders gefährdeten Personenkreis ist aus Gründen der Fürsorge von Seiten der Vorgesetzten Homeoffice – sofern möglich – aktiv anzubieten. Entsprechende Anträge der Beschäftigten sind grundsätzlich zu genehmigen. 
 
Ist Homeoffice nicht möglich, kann a) Arbeitszeit flexibel gestaltet werden (z.B. Arbeiten am frühen Abend), um eine Kontaktminimierung sicherzustellen, oder b) Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub der Jahre 2018/2019 genommen werden.
 
Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein, erteilt die Dienststelle aus Fürsorgegründen den zuständigen Fachvorgesetzten die Erlaubnis, Freistellungen zunächst für die Dauer von 14 Arbeitstagen zu gewähren. Entsprechende Personen sind den zuständigen Personalabteilungen zu melden. 

Parkmöglichkeiten

Bis auf Weiteres können Beschäftigte, die mit Privat-PKW statt ÖPNV anreisen, ohne Parkausweis auf den Parkflächen der Universität parken.

Dienstlich im Ausland

Beschäftigten der Universität, die sich aktuell im Ausland aufhalten, steht das Welcome Center der Universität Bonn im Dezernat Internationales für Rückfragen zur Verfügung, insbesondere hinsichtlich der Fragen, ob, wann und wie eine Rückreise nach Deutschland zu realisieren ist. Bitte wenden Sie sich zuerst per Mail (auch gern nur mit der Bitte um telefonischen Rückruf) an [Email protection active, please enable JavaScript.]

Links zu weiteren Informationen

 

Stand: 22.05.2020

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