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Informationen für Lehrende

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Icon "Informationen für Lehrende"
 

Liebe Lehrende,
 
das kommende Wintersemester ist das zweite Semester unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass viele Dinge, die für den Lehrbetrieb immer selbstverständlich waren, auch im kommenden Semester anders sein werden.
 
Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten ist eine weitere Öffnung hin zu einem „geschützten Präsenzbetrieb“ aktuell möglich. Allerdings gelten hierfür sehr strikte Grenzwerte, sodass nur ein Teil der Veranstaltungen in Präsenz durchführbar ist. Die Technik für hybride Veranstaltungsformate ist in mehreren Hörsälen verbaut und wird in den kommenden Wochen weiter ausgebaut. Grundsätzlich werden onlinegestützte-Lehrveranstaltungen auch im Wintersemester 2020/2021 eine maßgebliche Rolle einnehmen.
 
Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen zum Lehrbetrieb für Sie zusammengefasst. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert, damit mögliche Änderungen im Verlauf der Corona-Pandemie zentral eingesehen werden können.
 
Ich wünsche Ihnen und Ihren Studierenden trotz der weiterhin angespannten Lage ein erfolgreiches Wintersemester.
 
Ihr/Ihre
 
Karin Holm-Müller
Prorektorin für Studium und Lehre

 Als Lehrende der Universität Bonn sind Sie zugleich auch Beschäftigte. Daher bitten wir Sie, sich auch mit den „Informationen für Beschäftigte“ vertraut zu machen.   

(Aktualisiert 1.12.) Lehrveranstaltungen in „geschützter Präsenz“

Abstand bei Prüfungen

Seit dem 1. Dezember sollen Lehrveranstaltungen in der Regel nur noch digital-gestützt stattfinden. Ausnahmen gelten nur für Lehr- und Praxisveranstaltungen, die zwingend als Präsenzveranstaltungen abzuhalten sind, weil sie auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen angewiesen sind, zum Beispiel Labore, Arbeitsräume, Tonstudios sowie im künstlerischen Bereich Korrepetition, Übebetrieb, künstlerischer Einzelunterricht und Arbeit in Ateliers und Studios. Details entnehmen Sie bitte der Allgemeinverfügung des MAGS NRW. Die gesetzlichen Vorgaben sind für die Universität dabei Maßstab und Richtschnur. Auf Grundlage der aktuellen Regelungen haben die zuständigen Stellen Hygienekonzepte entwickelt, die einen klaren Rahmen für Präsenzformate aufzeigen. Bitte beachten Sie hierzu auch die Allgemeine Handreichung für die Präsenzlehre im "geschützten Betrieb" sowie das dazugehörige Rundschreiben 79/2020.

Folgende Rahmenbedingungen gelten bis auf Weiteres:

Personenanzahl
Die maximale Anzahl an Personen pro Veranstaltung richtet sich grundsätzlich nach der Raumgröße und den Belüftungsmöglichkeiten. Die in diesem Semester gültige Höchstgrenze an Personen in einem Raum (einschließlich Lehrperson) liegt bei 50 Personen - in kleineren Räumen entsprechend weniger.

Die Stabsstelle Arbeitsschutz der Universität Bonn hat für alle Hörsäle mit fester Bestuhlung die maximale Anzahl an Personen ermittelt (bis maximal 50 Personen!) und verbindliche Sitzkonzepte erarbeitet, die den Studiendekanen zugänglich gemacht wurden.

Für Seminarräume ohne feste Bestuhlung gilt der Richtwert: Raumgröße in m² durch 4m² = maximale Personenzahl (einschließlich Lehrperson). Ein Raum mit 40 m² Größe bietet also maximal 10 Personen Platz. Aktuell werden an jedem Raum Aushänge mit Raumgröße und rechnerisch maximaler Personenanzahl ausgehängt.

(Aktualisiert 01.12.) Erweiterte Kontaktbeschränkungen

Durch die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wurden strengere Regeln zur Kontaktbeschränkung erlassen. Für private Treffen im Öffentlichen Raum gilt, dass sich nur noch 5 Personen aus maximal 2 Hausständen treffen dürfen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgerechnet.

(Aktualisiert 30.11.) Einreiseverordnung außer Kraft gesetzt

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat die Corona-Einreise-Verordnung für Nordrhein-Westfalen außer Kraft gesetzt. Damit entfällt aktuell die Pflicht, sich bei Einreisen aus Risikogebieten in Quarantäne zu begeben. WICHTIG: Die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung bleibt weiterhin bestehen. Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig neue Verordnungen geben kann, die wieder eine Quarantäne- und Anmeldepflicht nach sich ziehen. Bitte informieren Sie sich hierzu auf der Seite des  MAGS NRW.

Grundsätzlich gilt: Bitte informieren Sie sich immer ausführlich über die für Sie geltenden Bestimmungen und beachten Sie bitte, dass zum Zeitpunkt einer geplanten Privatreise gewisse gesetzliche Rahmenbedingungen gelten können, die die Pflicht einer häuslichen Absonderung im Anschluss an eine Privatreise nach sich ziehen. Diese Zeit wird nicht als bezahlte Arbeitszeit eingestuft. Prüfen Sie daher sehr kritisch, wohin eine private Reise geplant und ob sie zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Reisen Beschäftigte wissentlich privat in ein Land, für das eine Reisewarnung besteht, handeln sie schuldhaft im Sinne der Entgeltfortzahlungsbestimmungen, wenn nach den jeweiligen Landesverordnungen der Bundesländer hieraus die Verpflichtung entsteht, sich bei der Rückkehr in Quarantäne zu begeben. Als Folge eines solchen Verhaltens entsteht eine vorübergehende Verhinderung der Erbringung der Arbeitsleistung gemäß § 616 BGB, die die Beschäftigten durch ihr Verhalten verschuldet haben. Dementsprechend steht ihnen in einem solchen Fall kein Entgeltfortzahlungsanspruch gemäß § 616 BGB zu. Sofern die Arbeitsleistung nicht im Rahmen von Homeoffice erledigt werden kann, muss der zeitliche Ausfall durch Erholungsurlaub, den Abbau von Überstunden oder eine zu beantragende Freistellung.

(Aktualisiert 26.11.) Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

Kekule mit Maske

In allen Innenbereichen der Universität besteht die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Dies betrifft auch Hörsäle und Seminarräume. Durch eine neue Allgemeinvefügung des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW wurde festgelegt, dass die Mund-Nase-Bedeckungen auch während der gesamten Veranstaltung zu tragen sind! Personen, die durch ein Attest von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung befreit sind, dürfen nicht an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen. Die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen setzt das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zwingend voraus.

(Aktualisiert 11.11.) Exkursionen

Auf Exkursionen sollte aktuell bitte verzichtet werden. Sofern Exkursionen für die Unterrichtsveranstaltung unumgänglich notwendig sind, können diese unter Einhaltung freigegebener Hygiene- und Schutzkonzepte (Mindestabstand etc.) durchgeführt werden. Die jeweilige Gruppe sollte so klein wie möglich gehalten und Kurse ggf. geteilt werden.

(Aktualisiert 23.10.) Rückverfolgung

Desinfektion, Abstand, Einlass

Veranstaltungen, bei denen der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann, unterliegen der einfachen Rückverfolgung (die Personen sitzen auf den Sitzen mit den grünen Aufklebern). Die Nutzung eines engeren Sitzmusters in technisch belüfteten Räumen (orangene Aufkleber) entfällt bis auf Weiteres!

Für die einfach Rückverfolgung stellt die Universität Formulare zur Verfügung, die von allen Beteiligten auszufüllen sind und von Ihnen am Ende der Lehrveranstaltung eingesammelt werden müssen. Die Bögen müssen in den bereitgestellten (und von Ihnen beschrifteten!) Umschlag gepackt und dann umgehend in die Hauspost gegeben werden. Dort werden die Unterlagen vier Wochen sicher verwahrt.

Sollten Sie nicht genügend gedruckte Exemplare zur Hand haben, finden Sie das Rückverfolgungsformular als PDF zum Selbstausdrucken im Bereich "Wichtige Dokumente". Sollten Sie keinen von Seiten der Universität bedruckten Briefumschlag haben, können Sie die Formulare auch in einem eigenen Umschlag sammeln. Außen auf diesen Umschlag müssen zwingend folgende Daten:

  • Datum und Uhrzeit der Veranstaltung
  • Raumname/ Lernort
  • Name der Lehrperson und Unterschrift
  • Adressat: Poststelle

Die so beschrifteten Umschläge müssen umgehend in die Hauspost gegeben werden. Alle Informationen zum Thema Rückverfolgung finden Sie in Rundschreiben 82/2020.

Vorlesungszeiten im Wintersemester

Die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 beginnt am 26. Oktober 2020. Für Erstsemester der BA-Studiengänge und der Studiengänge, die mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abschließen, beginnt die Vorlesungszeit hingegen am 2. November 2020. Die Vorlesungszeit dauert in allen genannten Fällen bis zum 12. Februar 2021.

Lüftung bei Präsenzveranstaltungen

Alle Veranstaltungsräume verfügen über ausreichende Belüftungsmöglichkeiten. Entweder erfolgt dies permanent durch eine raumlufttechnische Anlage oder dauernd durch geöffnete Fenster unterstützt durch geöffnete Türen. An den Eingängen der jeweiligen Räume finden Sie alle notwendigen Informationen zum Thema Lüftung. Nach 30 Minuten muss eine Pause von circa 5 Minuten erfolgen um den Raum zu lüften (am besten durch Querlüftung, d. h. Öffnen von gegenüberliegenden Fenstern und Türen - sonst Stoßlüftung, also öffnen aller Fenster). Dauer der Stoßlüftung: im Sommer 10 Minuten, im Frühling / Herbst: 5 Minuten, im Winter (Außentemperatur < 6°C) 3 Minuten.

Hybridlehre

Um fehlende Platzkapazitäten in der Präsenzlehre abzufedern, hat die Universität Hörsäle für die Hybridlehre ausgestattet. Somit ist es im Wintersemester möglich, einige Präsenzveranstaltungen parallel zu streamen und auch das Tafelbild in den Stream zu integrieren. Für die verschiedenen Cluster wurden zudem auch mobile Einheiten angeschafft. Welche Räume über diese Technik verfügen und über welchen Weg für Ihren Fachbereich die mobilen Geräte ausgeliehen werden können, erfragen Sie bitte bei Ihren Studiengangsmanagern und Studiengangsmanagerinnen. 

Online-Lehre

Hybridlehre

Auch das kommende Wintersemester ist ohne online-gestützte Lehre nicht durchführbar. Um Ihnen einen Einstieg in diese Form der Lehre zu ermöglichen, hat die Universität folgende Unterstützungsangebote ausgebaut:

e-Campus Kurse
Um Sie bei der Vorbereitung und Durchführung digitaler Lehre zu unterstützen, hat das eCampus-Team Tipps und Anleitungen und viele nützliche Informationen für Sie bereitgestellt. Außerdem können Sie den  eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" jederzeit aufrufen. Darüber hinaus findet vom 19.-23. Okober eine Kickstart-Week statt, in der Sie viele spannende Infos zum Thema online-gestützte Lehre erhalten. 

BZH Qualifizierungen
Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) bietet Ihnen ein umfassendes Beratungs-, Unterstützungs- und Serviceangebot für Kernaufgaben im Bereich Studium und Lehre an. Alle Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten des BZH.

Bereitstellung von Materialien

Die Pandmie bedeutet vor allem für die Angehörigen einer Risikogruppe besondere Einschränkungen mit sich. Sofern Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht nur in Präsenz abgehalten werden, sollen Studierenden, die durch ein ärztliches Attest nachweisen, dass sie aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs haben können, Kompensationsmöglichkeiten angeboten werden. Der Prüfungsausschuss kann in Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden festlegen, dass eine gemäß Prüfungsordnung vorgesehene Anwesenheitspflicht entfällt und stattdessen Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung zu erbringen sind. 

Auch mit Hinblick auf Studierende in Quarantäne und ausländische Studierende, die nicht nach Deutschland reisen können, bitten wir darum, wo möglich, Hybridlehre anzubieten und/oder Materialien über eCampus zur Verfügung zu stellen, die das Erreichen des Modulziels ermöglichen. Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht auch  Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. 

Kopplung der BASIS-Kurse in eCampus

Da die zentrale Kopplung aller in BASIS registrierten Kurse mit eCampus im vergangenen Semester zu erheblichem Korrekturbedarf geführt hat, sind in diesem Semester wieder die Lehrenden selbst für die Kopplung verantwortlich. Bitte informieren Sie sich bei den Studiengangsmanagern, ob es eventuell Administratoren innerhalb einer Fakultät gibt, die diese Kopplung (für mehrere) Kurse übernehmen.

Grundsätzlich ermöglicht Ihnen eCampus den unkomplizierten Kontakt zu Ihren Studierenden per Mail, das Einstellen von Dokumenten, die Einrichtung von Foren und vieles mehr. Auch können zum Beispiel Powerpoint-Folien mit Audiokommentaren eingestellt werden. Insbesondere, wenn Sie eCampus erstmalig nutzen, möchten wir Sie ermuntern, das Support-Angebot von eCampus in Anspruch zu nehmen.

Bitte kommunizieren Sie nähere Informationen zu Ihren Lehrveranstaltungen möglichst frühzeitig auch im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS und auf den auch sonst für diesen Zweck genutzten Webseiten.

Digitale Lehre live/ Videokonferenzsystem ZOOM

Für die digitale Lehre live hat die Universität Bonn in größeren Umfang Zoom-Lizenzen beschafft, die bereits etablierte Dienste (Adobe Connect und DFNconf) ergänzen sollen. So ist es möglich auch in größeren Gruppen interaktiven Unterricht durchzuführen. Hilfestellung bei der Benutzung von Zoom für die Lehre bekommen Sie auf einer Sonderseite von e-Campus und per Mail beim ZOOM-Support der Uni Bonn. Neben dem Streaming von Lehrveranstaltungen können aber auch in eCampus Materialien eingestellt (s. o.) und dann in begleiteten Foren, Chats oder in Online-Sprechstunden vertieft werden. Auf eCampus finden sich hierzu Anleitungen und Hinweise.

Sehr wichtig sind für die Universität Bonn bei der Nutzung von ZOOM weitreichende Datenschutzregelungen. So wurden und werden zahlreiche Funktionen des Systems unsererseits technisch angepasst. Darüber hinaus hat unser Datenschutzbeauftragter Empfehlungen für die datenschutzkonforme Nutzung herausgegeben. Diese Empfehlungen werden ständig weiterentwickelt und auf den jeweiligen Stand der Anwendung und des Dienstes angepasst. Wir verfolgen damit das Ziel, die beim Einsatz von Zoom bestehenden Risiken hinsichtlich IT-Sicherheit und Datenschutz soweit als möglich zu reduzieren. Gleichwohl stehen wir weiter mit dem Land, dem Bund sowie den anderen Universitäten und Hochschulen im engen Austausch, um für die Zukunft weitere Lösungen zu finden.

Urheberrecht beachten

Die ULB weist aus gegebenem Anlass auf das zu beachtende Urheberschutzgesetz hin: Möchten Sie bereits Literatur für die Semesterapparate vorbereiten, gilt § 60a UrhG, d.h. über eCampus dürfen ca. 15% eines größeren Werkes (ohne Obergrenze) und vollständig Werke geringen Umfangs (bis 25 Seiten), vergriffene Werke und einzelne Aufsätze zu Verfügung gestellt werden. Viele Verlage und Anbieter haben jetzt den Zugang zu ihren elektronischen Angeboten erweitert, oft ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die ULB hat hierzu Informationen zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen zum Thema "Lehre"

(Aktualisiert 03.11.) Wie wird es auf mein Lehrdeputat angerechnet, wenn ich in diesem Semester keine Präsenzlehre anbiete?

Die Anrechnung für Erstellung und Betreuung von Multimediaangeboten sowie von virtuell durchgeführten Lehrveranstaltungen muss grundsätzlich gemäß LVV erfolgen (hier: § 4 Abs. 6). Im besonderen Ausnahmefall "Corona-Semester" (Gültigkeit der „Corona-Epidemie-Hochschulverordnung“ in der jeweils aktuellen Fassung) kann die Anrechnung entsprechend der ursprünglich geplanten SWS Präsenzlehre erfolgen.

 (Neu 19.10.) Wo finde ich die Ergebnisse der Studierendenbefragung zur digitalen Lehre?

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. 

(Neu 29.09.) Bin ich zur Präsenzlehre verpflichtet?

Nein, es gibt in diesem Semester keine Pflicht Präsenzlehre anzubieten. Allerdings ermöglichen die aktuellen Rahmenbedingungen die Durchführung von Präsenzlehre unter Beachtung der oben beschriebenen Voraussetzungen. Es ist Ihnen freigestellt, ob Sie ihre Lehrveranstaltung in Präsenz, online-gestützt oder als hybride Lehrveranstaltung durchführen möchten.

(Neu 29.06.) Können Stipendiatinnen oder Stipendiaten zur Klausuraufsicht eingesetzt werden und sind diese dann versichert?

Grundsätzlich können Stipendiatinnen und Stipendiaten für die Klausuraufsicht eingesetzt werden. Da sie in der Regel "wie Beschäftigte" tätig werden, sind sie somit auch versichert. Dies gilt noch mehr, wenn die Stipendiaten auch sonst in die normalen Arbeitsabläufe eingebunden sind und sich in ihren Tätigkeiten nicht oder nur geringfügig von den Tätigkeiten der z.B. der angestellten Doktorandinnen und Doktoranden unterscheiden. Dies ergibt sich aus § 2 (2) SGB VII Absatz 2.

Auf welchem Weg kann ich meine Veranstaltungen in diesem Semester digital anbieten?

Als zentrale Plattform für digitale Lehre steht an der Universität Bonn die digitale Lehr- und Lernplattform eCampus zur Verfügung. Alle Kurse aus dem digitalen Vorlesungsverzeichnis BASIS wurden automatisch mit der eCampus-Plattform gekoppelt. Hier können Sie mit Ihren Studierenden in Kontakt treten, die Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme hinterlegen und Materialien und Lehreinheiten anbieten. Auf eCampus finden Sie zudem eine große Fülle an Hinweisen und Schulungen zu Werkzeugen, mit denen Sie digitale Lehre betreiben können.

Ich habe bisher kaum Erfahrung mit der eCampus-Plattform. Wie starte ich am besten?

Das eCampus-Team hat bereits jetzt eine Fülle an Informationen zur Benutzung der Plattform online gestellt. Vor allem möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr ans Herz legen, der mögliche Szenarien der digitalen Lehre beleuchtet und eine Fülle an Tipps und Tricks für die Umsetzung der digitalen Lehre bietet. Darüber hinaus finden regelmäßig so genannte Webinare und Schulungen statt, die einen ersten Überblick über die Funktionen der Plattform ermöglichen. Auch die Fakultäten bieten ebenfalls stärker fächerbezogene Hilfen an (beispielsweise über eTutor*innen). Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihre*n Studiengangsmanager*in.

Ich stehe vor der Herausforderung, erstmals eine Online-Lehrveranstaltung planen und durchführen zu müssen. Wie fange ich an? Was muss ich beachten und wo finde ich Anregungen?

Auch hier möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr empfehlen. Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) ist ein kompetenter Ansprechpartner bei Fragen rund um die Gestaltung von Lehre. Hier stehen Ihnen unter [Email protection active, please enable JavaScript.] insbesondere Frau Siemens und Frau Kehler  gerne zur Seite. Seit dem 09.04.2020 bietet das BZH zudem einen universitätsoffenen eCampuskurs zu den didaktischen Grundlagen digitaler Lehre an. Außerdem möchten wir anregen, auch verstärkt den methodischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen universitätsintern wie -extern zu suchen.

Muss ich meine online-Veranstaltungen aufzeichnen und im Netz zur Verfügung stellen?

Nein, dazu gibt es keine Verpflichtung. Es sollten jedoch ausreichend Materialien digital bereitgestellt werden, damit auch Personen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Präsenzbetrieb teilnehmen können, sich den Inhalt der Lehrveranstaltung erarbeiten und die Prüfung erfolgreich bestehen können. Das ist jedoch nicht mit einer Aufzeichnung der Veranstaltungen gleichzusetzen. 

Bin ich an die im Modulhandbuch bzw. der Prüfungsordnung festgeschriebenen Studienleistungen gebunden oder kann ich Studienleistungen einführen, die sich in der aktuellen Situation besser umsetzen lassen?

Ein Wechsel der Studienleistung kann grundsätzlich möglich sein. Bitte klären Sie das unbedingt im Vorfeld mit den Studiengangsverantwortlichen ab. Genehmigt werden muss ein solcher Wechsel vom Prüfungsausschuss. Wichtig ist, dass mit der geänderten Studienleistung das Qualifikationsziel des betreffenden Moduls erreicht wird. Die Abteilung 9.1 hat zum Thema "Prüfungen" eine umfangreiche Handreichung an die Dekanate gesandt. Darin sind alle denkbaren Prüfungsmodi durchdekliniert. Der Prüfungsausschuss muss in die Änderung der Prüfungsmodi einbezogen werden.

Bin ich verpflichtet digitale Lehre anzubieten?

Auch wenn es wieder die Möglichkeiten eines "geschützten Präsenzbetriebs", kann dieser nicht alle Bedarfe abdecken. Daher ist das Anbieten von digitalen Lehrveranstaltungen unumgänglich. Diese können und müssen zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht immer perfekt sein. Aber die derzeitige Situation bietet auch eine große Chance, neue Formate mit den Studierenden auszuprobieren.

Ich kann dieses Semester meine Veranstaltungen nicht durchführen. Bin ich verpflichtet im nächsten Semester entsprechend mehr Semesterwochenstunden anzubieten?

Grundsätzlich sollten, wenn irgendwie möglich, alle Lehrveranstaltungen in dem dafür vorgesehenen Semester stattfinden. Selbst bei Laborpraktika kann teilweise auf Online-Materialien zurückgegriffen werden. Wenn aber auch das nicht möglich ist, kann das Deputat ins nächste Semester verschoben werden – das regelt § 3 Abs. 8 LVV ("Deputatskonten"). Eine solche Verschiebung muss von der Dekanin oder dem Dekan genehmigt werden.

Was muss ich im Hinblick auf Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung im aktuellen Sommersemester beachten?

Unsere Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Frau Marion Becker, hat eine große Sammlung an Informationen zum Thema „Barrierefreiheit“ zusammengetragen und viele hilfreiche Tipps hinterlegt.

Welche Konsequenzen hat es, wenn Studierende aus privaten oder technischen Gründen nicht an der digitalen Lehre teilnehmen können?

Sollte es einem Studenten oder einer Studentin nicht möglich sein, Veranstaltungen online zu verfolgen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Urlaubssemester. Allerdings kann dann auch keine Prüfung abgelegt werden. Lehrende sollten daher die technischen Anforderungen für die Teilnahme an der digitalen Lehre so gering halten, dass möglichst viele Studierende an den Formaten teilnehmen können. 

Welche technischen Voraussetzungen muss mein Computer erfüllen, um Zoom nutzen zu können?

Alle Informationen hinsichtlich der Systemanforderungen finden Sie auf der Anbieterseite von Zoom

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