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Berufungsverfahren an der Uni Bonn

Berufungsverfahren

Berufungsverfahren sind in festgelegte Verfahrensschritte und -phasen gegliedert, die auf den Regularien des Hochschulgesetzes NRW sowie der Berufungsordnung der Universität Bonn basieren. In Tenure Track-Verfahren findet zudem die Tenure Track-Ordnung der Universität Anwendung.

Vor der Ausschreibung

Berufungsantrag
  • Bei Freiwerden oder Neueinrichtung einer Professur stellt die Fakultät einen Antrag auf Freigabe an das Rektorat.
  • Die Ausrichtung der Professur erarbeiten Fakultät und Fachbereiche in Bezug auf die im Hochschulentwicklungsplan dargestellten Ziele.
  • Der Ausschreibungstext ist dem Freigabeantrag beigefügt.

Berufungskommission
  • Der Fakultätsrat setzt eine Berufungskommission ein, in der alle Gruppen vertreten sind. Auch auswärtige Mitglieder sollten einbezogen werden.
  • Das Rektorat bestellt eine*n Berufungsbeauftragte*n als beratendes Mitglied für die Kommission.
  • Die Berufungskommission erarbeitet das Anforderungsprofil und Auswahlkriterien. Zudem sucht sie aktiv nach möglichen Bewerber*innen und kontaktiert diese. 

 

Ausschreibung und Auswahlprozess

Ausschreibung
  • Die Ausschreibung erfolgt auf der Internetseite der Universität sowie in geeigneten nationalen und internationalen Medien und Portalen.
  • In der Ausschreibung ist die zuständige Ansprechperson genannt, i.d.R. der/die zuständige Dekan*in.
  • Allgemeine Fragen können Sie auch an das Berufungsmanagment stellen.

Probevorträge
  • Die Berufungskommission sichtet alle eingegangenen Bewerbungen und lädt geeignete Beweber*innen zum Probevortrag ein.
  • Der Probevortrag erfolgt hochschulöffentlich und wird in geeigeneter Weise bekannt gegeben.
  • Im Anschluss an den Berufungsvortrag erfolgt das nichtöffentliche Gespräch der Bewerber*innen mit der Berufungskommission.
  • Ansprechpartner*innen für die Bewerber*innen sind in der Einladung zum Vortrag benannt.

 

Von der Begutachtung zur Ruferteilung

Begutachtung
  • Die Berufungskommission bestellt externe Wissenschaftler*innen als Gutachtende (auch aus dem Ausland).
  • Es werden mindesten zwei vergleichende Gutachten eingeholt; eine Listenreihung wird nicht vorgegeben.
Listenerstellung und Ruferteilung
  • Die Berufungskommission erstellt auf Grundlage der Ergebnisse des gesamten Auswahlverfahrens den Berufungsvorschlag, der i.d.R. drei Einzelvorschläge in bestimmter Reihenfolge enthält.
  • Der Berufungsvorschlag wird dem Fakultätsrat zur Entscheidung vorgelegt.
  • Der Senat nimmt zum Berufungsvorschlag Stellung.
  • Der Rektor erteilt schriftlich den Ruf.

 

Berufungsverhandlung und Dienstbeginn

Berufungsverhandlung
  • Die Berufungsverhandlungen führen der Rektor und der Kanzler bei W3-Professuren und W2-Professuren mit einem Tenure Track auf W3. Bei W1-Juniorprofessuren und W2-Professuren wird die Ausstattung von den Dekan*innen verhandelt. 
  • Die Terminvereinbarung für Verhandlungen mit Rektor und Kanzler erfolgt nach Anfrage des Dekanats durch das Berufungsmanagement, das die Ausstattungsverhandlung begleitet.
  • Ansprechpersonen für alle Fragen zur dienstrechtlichen Umsetzung (z.B. Gehalt, Verbeamtung) finden Sie im Team der Abt. 3.1.
  • Zur Vorbereitung der Verhandlung muss ein Konzept eingereicht werden.

Dienstbeginn und Onboarding
  • Bereits im Rufschreiben wird die Ansprechperson im Onboarding benannt und steht ab diesem Zeitpunkt für alle diesbezüglichen Fragen zur Verfügung.
  • Fragen zur persönlichen Situation (z.B. Dual Career, Kinderbetreuung) sollten möglichst frühzeitig vor der Verhandlung besprochen werden.
  • Bis zum Dienstbeginn begleitet das Onboarding-Team die Neuberufenen eng, damit eine schnelle Arbeitsfähigkeit in Bonn gewährleistet wird. 
  • Ansprechpersonen für alle Fragen zur dienstrechtlichen Umsetzung (z.B. Gehalt, Verbeamtung) ist das Team der Abt. 3.1.

 

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