Erfolgreich lehren in der Pandemie
Informationen für Lehrende

Informationen zur Lehre in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie prägt nun schon seit mehreren Semestern das Leben an unserer Universität. Auch das Studium war und ist von der Pandemie betroffen. Allerdings ermöglichen die aktuellen Entwicklungen – nicht zuletzt wegen des Impffortschritts – eine neue Freiheit für die universitäre Lehre. Für die Universität Bonn steht im Sommersemester wieder die Präsenz im Mittelpunkt. Dies ist möglich, weil die gesetzlichen Regelungen angepasst worden sind. Selbstverständlich hat für die Universität Bonn weiterhin der Schutz der Universitätsangehörigen vor einer Infektion mit dem Coronavirus eine hohe Priorität.

Informationen für Beschäftigte und wichtige Dokumente

Als Lehrende sind Sie zugleich auch Beschäftigte der Universität Bonn. Bitte beachten Sie daher auch die Seite "Informationen für Beschäftigte" und die Seite "Wichtige Dokumente".

Sommersemester 2022

Die Universität Bonn führt, ähnlich wie andere Universitäten in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland, das Sommersemester als Präsenzsemester durch. Das Hauptaugenmerk liegt wieder auf Veranstaltungsformen, die vor Ort angeboten werden. In den Bereichen, wo es möglich ist, kann es aber auch hybride oder Online-Lehre geben. 

Die Fakultäten und die Hochschulleitung sind in regelmäßigem Austausch und werden, falls dies erforderlich sein sollte, die Planungen anpassen. Anhängig von der Entwicklung der Inzidenzen und Hospitalisierungszahlen und den damit zusammenhängenden gesetzlichen Regelungen und Verordnungen kann es im Verlauf des Sommersemesters natürlich noch zu Anpassungen des Universitätsbetriebes kommen.

Unabhängig von verbindlichen gesetzlichen Vorgaben rät das Rektorat im Sinne der Prävention dazu, weiterhin persönliche Kontakte zu begrenzen und in Präsenz die bekannten bisherigen Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Insbesondere sollten bei Bewegung im Raum, auf Fluren etc. weiterhin medizinische Masken oder FFP2-Masken getragen werden.

Blick in die Aula von Seite der Bühne. In der Aula stehen auf Abstand einzelne Tische an denen Studierende sitzen und auf den Beginn ihrer Prüfung warten.
© Universität Bonn/Volker Lannert

Prüfungen

Die Universität Bonn hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Ablegen von Prüfungsleistungen zu ermöglichen. Ob online-gestützte Klausuren oder Prüfungen in Präsenz - wir versuchen den Studierenden das Vorankommen im Studium weiterhin zu ermöglichen.

Themenfeld Prüfungen (aktualisiert 05.05.2022)

Der Rektoratsbeschluss der Universität Bonn regelt auf Grundlage der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung weitere relevante Punkte zum Themenfeld „Prüfungen“. Den Rektoratsbeschluss finden Sie hier. Die folgenden Ausführungen sind lediglich Zusammenfassungen der wichtigsten Aspekte des Beschlusses. Bitte schauen Sie in Zweifelsfällen direkt im Beschluss nach!

Hochschulprüfungen, die in der jeweils einschlägigen Prüfungsordnung als Präsenzprüfung vorgesehen sind, werden grundsätzlich als Präsenzprüfungen durchgeführt. Sie können nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss nach Abstimmung mit den jeweiligen Prüfenden, Modulverantwortlichen oder Studiengangverantwortlichen entgegen den geltenden Regelungen auch in elektronischer Form oder in elektronischer Kommunikation als Online-Prüfungen durchgeführt werden. Online-Prüfungen dürfen nur mit vom Rektorat freigegebenen Webkonferenzdiensten/ Online-Tools durchgeführt werden. (siehe auch § 7)

Technische Störungen bei Online-Prüfungen, die der Prüfling nicht zu vertreten hat, gehen nicht zu seinen Lasten. Bei kleineren technischen Störungen wird die Prüfung unterbrochen und wenn möglich später fortgesetzt. Bei erheblichen Störungen wird die Prüfung abgebrochen und im Rahmen des nächsten Prüfungstermins wiederholt. Technische Störungen sind unverzüglich zu melden und zu protokollieren, auch wenn die Bild- und Tonqualität nur eingeschränkt ist. (siehe § 7 (5))

In Analogie zur Präsenzaufsicht bei einer herkömmlichen Klausur können die Prüflinge (z. B. durch Handy-Kamera) mittels Einwahl über den/das mit der Terminankündigung genannten Webkonferenzdienst/ Online-Tool beaufsichtigt werden. Die Videoaufsicht ist so einzurichten, dass der Persönlichkeitsschutz und die Privatsphäre der Betroffenen nicht mehr als zu den berechtigten Kontrollzwecken erforderlich eingeschränkt werden. Eine Speicherung der Videodaten durch die Prüfungsaufsicht oder durch den Prüfling ist nicht zulässig. Eine automatisierte Auswertung von Bild- oder Tondaten der Videoaufsicht ist unzulässig. Zur Identitätsfeststellung des Prüflings erfolgt ein visueller Abgleich von Gesicht und Lichtbild-ausweis durch die jeweilige Aufsichtsperson. Zur Identitätsfeststellung nicht zwingend benötigte Daten dürfen unkenntlich gemacht werden. (siehe § 8 (2))

In Präsenz-Lehrveranstaltungen besteht Anwesenheitspflicht nach Maßgabe der jeweiligen Prüfungsordnung. Wird eine Lehrveranstaltung, für die nach Maßgabe der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht besteht, als Online-Veranstaltung durchgeführt, besteht für diese ebenfalls Anwesenheitspflicht. Ist für Lehrveranstaltungen gemäß Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht vorgesehen, kann der Prüfungsausschuss nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. (siehe auch § 10 (1))

Macht ein Prüfling glaubhaft, dass er aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen im Zusammenhang mit der Coronavirus-SARS-Cov-2-Epidemie, insbesondere wegen eines durch Vorerkrankungen bedingten und durch ärztliches Attest nachgewiesenen erhöhten Risikos eines schweren Covid-19-Verlaufs, nicht in der Lage ist, an einer Modulprüfung in der vorgesehenen Form teilzunehmen, und dass ihm dadurch eine besondere Härte entsteht, kann ihm auf schriftlichen Antrag an den Prüfungsausschuss ein Prüfungsversuch in einer adäquaten Form gewährt werden. Eine besondere Härte kann insbesondere vorliegen, wenn der unmittelbar bevorstehende Abschluss des Studiums vereitelt wird oder sich das Studium um ein Semester verzögert. (siehe § 12)

Für Prüfungen des Sommersemester 2022 gelten hinsichtlich der Abmeldung, des Rücktritts und des Versäumnisses von Prüfungen die Regelungen der jeweils einschlägigen Prüfungsordnung

Es gelten die Wiederholungsregelungen gemäß den einschlägigen Prüfungsordnungen. Ausgenommen davon sind Pflichtanmeldungen zu Wiederholungsprüfungen, die in der Regel keine Anwendung finden. (siehe § 7 (3))

Bitte beachten Sie, dass für die genannten Studiengänge teilweise abweichende Regelungen gelten. Mehr dazu finden Sie im Rektoratsbeschluss § 1 (4).

Corona-Warn-App des Bundes

Um die Kontaktrückverfolgung im Falle eines Infektionsfalles zu erleichtern, empfehlen wir die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes. Seien Sie informiert und informieren Sie andere im Fall einer Coronainfektion.

Lehre

Für die Lehre an unserer Präsenzuniversität war die Coronapandemie ein harter Einschnitt. Dank des großen Einsatzes aller konnte jedoch die Lehre weitestgehend weiter durchgeführt werden. Seitdem gab es viele verschiedene Vorgaben und Regelungen. Hier erfahren Sie zur Orientierung die aktuell gültigen Regelungen.

Man sieht Studierende mit Maske in einem Hörsaal. Sie sitzen mit deutlichem Abstand voneinander. Im Hintergrund steht eine Kamera auf einem Stativ.
© Volker Lannert/ Universität Bonn

Themenfeld Lehre

Um Ihnen den Einstieg in die digital-gestützte Lehre zu ermöglichen, hat die Universität folgende Unterstützungsangebote ausgebaut:

e-Campus Kurse
Um Sie bei der Vorbereitung und Durchführung digitaler Lehre zu unterstützen, hat das eCampus-Team das Portal "Lehre digital gestalten1166" aufgebaut, auf dem Sie Tipps und Anleitungen und viele nützliche Informationen finden. Außerdem können Sie den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten"1277 jederzeit aufrufen. 

BZH Qualifizierungen
Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) bietet Ihnen ein umfassendes Beratungs-, Unterstützungs- und Serviceangebot für Kernaufgaben im Bereich Studium und Lehre an. Alle Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten des BZH1499.

Grundsätzliches

Für die digitale Bereitstellung von Lehrmaterialien (z.B. Lesestoff, Lernfragen etc.) steht an der Universität Bonn die Lehr- und Lernplattform eCampus zur Verfügung. Nähere Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden sich im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS1611115 und auf den Webseiten ihrer Fakultät. Als Lehrende können sie die in BASIS registrierten Kurse mit einem eCampus-Kurs koppeln. In der Regel sind dann die bereits dort registrierten Studierenden ebenfalls in den eCampus-Kurs aufgenommen.

Um mit den Studierenden auf diesem Weg unkompliziert in Kontakt kommen können, ist es allerdings notwendig, dass Sie entweder regelmäßig in ihr Uni-Bonn-E-Mail-Konto1712126 schauen oder eine automatische Weiterleitung auf das von Ihnen genutzte private Mailkonto einrichten. Eine Anleitung hierzu finden Sie der Support-Seite des HRZ1813137.

Da die zentrale Kopplung aller in BASIS registrierten Kurse mit eCampus im vergangenen Semester zu erheblichem Korrekturbedarf geführt hat, sind seit dem Wintersemester 2020/2021 wieder die Lehrenden selbst für die Kopplung verantwortlich. Bitte informieren Sie sich bei den Studiengangsmanagern, ob es eventuell Administratoren innerhalb Ihrer Fakultät gibt, die diese Kopplung (für mehrere) Kurse übernehmen.

Grundsätzlich ermöglicht Ihnen eCampus den unkomplizierten Kontakt zu Ihren Studierenden per Mail, das Einstellen von Dokumenten, die Einrichtung von Foren und vieles mehr. Auch können zum Beispiel PowerPoint-Folien mit Audiokommentaren eingestellt werden. Insbesondere, wenn Sie eCampus erstmalig nutzen, möchten wir Sie ermuntern, das Support-Angebot von eCampus6 in Anspruch zu nehmen.

Bitte kommunizieren Sie nähere Informationen zu Ihren Lehrveranstaltungen möglichst frühzeitig auch im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS und auf den auch sonst für diesen Zweck genutzten Webseiten.

Um während der Pandemie möglichst flexibel zu sein, hat die Universität Hörsäle für die Hybridlehre ausgestattet. Somit ist es möglich Präsenzveranstaltungen parallel zu streamen und auch das Tafelbild in den Stream zu integrieren.

Für die digitale Lehre live hat die Universität Bonn in größeren Umfang Zoom-Lizenzen beschafft, die bereits etablierte Dienste (Adobe Connect und DFNconf) ergänzen sollen. So ist es möglich auch in größeren Gruppen interaktiven Unterricht durchzuführen. Hilfestellung bei der Benutzung von Zoom für die Lehre bekommen Sie auf einer Sonderseite von e-Campus und per Mail beim ZOOM-Support der Uni Bonn.

Sehr wichtig sind für die Universität Bonn bei der Nutzung von ZOOM weitreichende Datenschutzregelungen. So wurden und werden zahlreiche Funktionen des Systems unsererseits technisch angepasst. Darüber hinaus hat unser Datenschutzbeauftragter Empfehlungen für die datenschutzkonforme Nutzung herausgegeben. Diese Empfehlungen werden ständig weiterentwickelt und auf den jeweiligen Stand der Anwendung und des Dienstes angepasst. Wir verfolgen damit das Ziel, die beim Einsatz von Zoom bestehenden Risiken hinsichtlich IT-Sicherheit und Datenschutz soweit als möglich zu reduzieren. Gleichwohl stehen wir weiter mit dem Land, dem Bund sowie den anderen Universitäten und Hochschulen im engen Austausch, um für die Zukunft weitere Lösungen zu finden.

Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. Wird jedoch eine Lehrveranstaltung, für die nach Maßgabe der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht besteht, als Online-Veranstaltung durchgeführt, besteht für diese ebenfalls Anwesenheitspflicht. Zur Überprüfung der Anwesenheitspflicht können Sie von den Studierenden verlangen sich mit Klarnamen bzw. zumindest mit einem Ihnen bekannten Pseudonym zur Veranstaltung anzumelden. Lehrenden ist es zudem möglich, auch bei ausgeschalteten Kameras die Anwesenheit zu überprüfen.

Die Studierenden ihrerseits wurden um Verständnis darum gebeten, dass Lehrende nicht gerne zu schwarzen Kacheln sprechen und sie deshalb um die Aktivierung ihrer Kamera gebeten werden, damit sie auf diese Weise den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden erleichtern und zu einer konstruktiven Seminaratmosphäre beitragen. Studierende und Lehrende haben zudem die Möglichkeit, bei Zoom Hintergrundbilder zu verwenden und auf diese Weise ihre Privatsphäre zu schützen.

Die Studierenden sind zur Aktivierung der Kamera aber nicht verpflichtet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Teil der Studierenden aus nachvollziehbaren Gründen die Kameras ausschalten möchten – das sollte den Studierenden zu jeder Zeit gewährt werden.

Die ULB weist aus gegebenem Anlass auf das zu beachtende Urheberschutzgesetz hin: Möchten Sie bereits Literatur für die Semesterapparate vorbereiten, gilt § 60a UrhG, d.h. über eCampus dürfen ca. 15% eines größeren Werkes (ohne Obergrenze) und vollständig Werke geringen Umfangs (bis 25 Seiten), vergriffene Werke und einzelne Aufsätze zu Verfügung gestellt werden. Viele Verlage und Anbieter haben jetzt den Zugang zu ihren elektronischen Angeboten erweitert, oft ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die ULB hat hierzu weitere Informationen zusammengestellt.

A

Abstand

H

Händehygiene

A

Alltagsmasken

+

L

Lüften


Fragen und Antworten

Uns erreichen immer wieder Fragen zum Thema "Lehre in Corona-Zeiten". Hier finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen und Antworten.

FAQ

Die Corona-Test- und Quarantäneverordnung regelt in Nordrhein-Westfalen, wie sich infizierte Personen und Kontaktpersonen zu verhalten haben. Diese Informationen wurden in einem Rundschreiben des Rektorats aufbereitet. Rechtsverbindlich ist allerdings nur der jeweils aktuelle Text der Verordnung. Eine Übersicht über die Quarantäneregelungen finden Sie in einem Schaubild der Landesregierung.

Beschäftigte der Universität wenden sich an die jeweilige Führungskraft. Diese informiert über den Arbeitsschutz, der über weitere mögliche Schritte informiert.

Studierende der Universität werden gebeten der jeweiligen Lehrkraft der Präsenzveranstaltung einen Hinweis auf die Infektion zu geben. Die Lehrkraft informiert über den Arbeitsschutz, der über weitere mögliche Schritte informiert.

Jede Person mit Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hat Anspruch auf Testung. Hierunter fallen auch Kontakte, die durch die rote Einblendung in der Corona-Warn-App angezeigt werden. Als Nachweis bei der Teststelle (oder beim Hausarzt) dient die Warnmeldung in der App. Die Durchführung einer Testung bei roter Corona-Warn-App ist allerdings nicht verpflichtend. Wir empfehlen es aber dringend.

Teststellen, auch die mit Angebot eines PCR-Tests, finden Sie auf dieser Webseite24.

Mit Inkrafttreten der Coronavirus-Testverordnung besteht seit Samstag, den 13.11., wieder die Möglichkeit zu kostenlosen Bürgertests. Beschäftigte der Universität Bonn können zudem über das Testzentrum am Campus Poppelsdorf einen Test für Beschäftigte machen. Alle Infos dazu finden Sie im Intranet.

Das Ziel der Kontrolle ist es, sicherzustellen, dass nur Personen mit einem 3G-Status teilnehmen. Wenn Sie nicht ausschließen können, dass nach einer Pause unkontrollierte Personen den Raum betreten, kann eine erneute Prüfung notwendig sein. Das gilt nicht in Gebäuden, bei denen die Überprüfung am Gebäudeeingang stattfindet.

Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. Wird jedoch eine Lehrveranstaltung, für die nach Maßgabe der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht besteht, als Online-Veranstaltung durchgeführt, besteht für diese ebenfalls Anwesenheitspflicht. Zur Überprüfung der Anwesenheitspflicht können Sie von den Studierenden verlangen sich mit Klarnamen bzw. zumindest mit einem Ihnen bekannten Pseudonym zur Veranstaltung anzumelden. Lehrenden ist es zudem möglich, auch bei ausgeschalteten Kameras die Anwesenheit zu überprüfen.

Die Studierenden ihrerseits wurden um Verständnis darum gebeten, dass Lehrende nicht gerne zu schwarzen Kacheln sprechen und sie deshalb um die Aktivierung ihrer Kamera gebeten werden, damit sie auf diese Weise den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden erleichtern und zu einer konstruktiven Seminaratmosphäre beitragen. Studierende und Lehrende haben zudem die Möglichkeit, bei Zoom Hintergrundbilder zu verwenden und auf diese Weise ihre Privatsphäre zu schützen.

Die Studierenden sind zur Aktivierung der Kamera aber nicht verpflichtet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Teil der Studierenden aus nachvollziehbaren Gründen die Kameras ausschalten möchten – das sollte den Studierenden zu jeder Zeit gewährt werden.

Grundsätzlich können Stipendiatinnen und Stipendiaten für die Klausuraufsicht eingesetzt werden. Da sie in der Regel "wie Beschäftigte" tätig werden, sind sie somit auch versichert. Dies gilt noch mehr, wenn die Stipendiaten auch sonst in die normalen Arbeitsabläufe eingebunden sind und sich in ihren Tätigkeiten nicht oder nur geringfügig von den Tätigkeiten der z.B. der angestellten Doktorandinnen und Doktoranden unterscheiden. Dies ergibt sich aus § 2 (2) SGB VII Absatz 2.

Das eCampus-Team hat bereits jetzt eine Fülle an Informationen zur Benutzung der Plattform online gestellt. Vor allem möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr ans Herz legen, der mögliche Szenarien der digitalen Lehre beleuchtet und eine Fülle an Tipps und Tricks für die Umsetzung der digitalen Lehre bietet. Darüber hinaus finden regelmäßig so genannte Webinare und Schulungen statt, die einen ersten Überblick über die Funktionen der Plattform ermöglichen. Auch die Fakultäten bieten ebenfalls stärker fächerbezogene Hilfen an (beispielsweise über eTutor*innen). Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihre*n Studiengangsmanager*in.

Nein, dazu gibt es keine Verpflichtung. Es sollten jedoch ausreichend Materialien digital bereitgestellt werden, damit auch Personen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Präsenzbetrieb teilnehmen können, sich den Inhalt der Lehrveranstaltung erarbeiten und die Prüfung erfolgreich bestehen können. Das ist jedoch nicht mit einer Aufzeichnung der Veranstaltungen gleichzusetzen.

Ein Wechsel der Studienleistung kann grundsätzlich möglich sein. Bitte klären Sie das unbedingt im Vorfeld mit den Studiengangsverantwortlichen ab. Genehmigt werden muss ein solcher Wechsel vom Prüfungsausschuss. Wichtig ist, dass mit der geänderten Studienleistung das Qualifikationsziel des betreffenden Moduls erreicht wird. Die Abteilung 9.1 hat zum Thema "Prüfungen" eine umfangreiche Handreichung an die Dekanate gesandt. Darin sind alle denkbaren Prüfungsmodi durchdekliniert. Der Prüfungsausschuss muss in die Änderung der Prüfungsmodi einbezogen werden.

Unsere Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Frau Marion Becker, hat eine große Sammlung an Informationen zum Thema „Barrierefreiheit“ zusammengetragen und viele hilfreiche Tipps hinterlegt. (Link ist wegen Relaunch des Internetauftritts aktuell nicht hinterlegt)

Sollte es einem Studenten oder einer Studentin nicht möglich sein, Veranstaltungen online zu verfolgen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Urlaubssemester. Allerdings kann dann auch keine Prüfung abgelegt werden. Lehrende sollten daher die technischen Anforderungen für die Teilnahme an der digitalen Lehre so gering halten, dass möglichst viele Studierende an den Formaten teilnehmen können.

Weitere Corona-Infos

Hauptseite

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Infos für Beschäftigte

Hier finden Sie die wichtigsten Regelungen für Beschäftigte der Universität

Wichtige Dokumente

Hier finden Sie die Dokumente, die für den Universitätsbetrieb in Corona-Zeiten maßgeblich sind.

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