Erfolgreich lehren in der Pandemie
Informationen für Lehrende

Informationen zur Lehre in Corona-Zeiten

Die Coronapandemie prägt nun schon seit mehreren Semestern das Leben in unserer Gesellschaft und auch an unserer Universität. Sie wirkt sich auf alle Bereiche aus - auch auf das Studium. Für die Universität Bonn hat der Schutz der Universitätsangehörigen vor einer Infektion mit dem Coronavirus oberste Priorität. Gleichzeitig soll aber auch ein Fortkommen im Studium ermöglicht werden. Unser Ziel ist es, im kommenden Wintersemester wieder so viel Unterricht "in Präsenz" wie möglich anzubieten. Wie das unter den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen gelingen kann, erfahren Sie auf dieser Seite.


Informationen für Beschäftigte und wichtige Dokumente

Als Lehrende sind Sie zugleich auch Beschäftigte der Universität Bonn. Bitte beachten Sie daher auch die Seite "Informationen für Beschäftigte2" und die Seite "Wichtige Dokumente3".

Hochschulbetrieb während des Sommersemesters 2021 (Aktualisiert 19.08.) 

Am Freitag, 20.08., tritt eine neue Corona-Schutzverordnung des Landes in Kraft, die auch Auswirkungen auf den Universitätsbetrieb hat, die nachstehend zusammengefasst werden.

Kern der neuen Verordnung ist der Wechsel von einer rein inzidenzbasierten Logik hin zu einer, die vom 3G-Status einer Person abhängt (Geimpft, Genesen, Getestet).

Als neuer kritischer Wert gilt eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35. Oberhalb dieses Werts wird die Wahrnehmung vieler Angebote abhängig davon, eines der 3Gs zu erfüllen.

Präsenzprüfungen erfordern eine Genehmigung; Ausnahme: Abschlussarbeiten, die besondere Ausstattung erfordern, und Prüfungen in Laborpraktika.

Die Erfassung der Daten von Anwesenden zur Rückverfolgung möglicher Corona-Infektionen war ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung. In der neuen Corona-Schutzverordnung ist sie jedoch ausgesetzt. Dem schließen wir uns an, sodass die Erfassung von Daten ab dem 20.08.2021 nicht mehr stattfindet. Grundsätzlich ist eine Rückkehr zur Erfassung jedoch jederzeit möglich.

Allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen sind zu beachten: Dazu zählen Handhygiene, regelmäßige infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächenund körpernah eingesetzter Gegenstände sowie die gut sichtbare Information zu infektionsschutzgerechtem Verhalten.

In Innenräumen ist grundsätzlich eine medizinische Maske zu tragen. Die Maskenpflicht entfällt in Bibliotheken an einem festen Platz, wenn die Plätze 1,5 Meter Abstand zueinander haben. In Büros, an Arbeitsplätzen, in Meetings und Fahrzeugen kann auf die Maske verzichtet werden, wenn alle Anwesenden (z.B. bei Meetings) immunisiert sind (2G-Regel, Geimpft oder Genesen) oder ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Ebenso ist keine Maske notwendig an festen Arbeitsplätzen (z.B. Büros etc.) oder bei der Zusammenarbeit in festen Teams, in denen alle eines der 3 Gs erfüllen bzw. der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Ausnahme: Bei erhöhtem Aerosolausstoß (z.B. bei schwerer körperlicher Arbeit) muss eine medizinische Maske getragen werden.

In den Innenräumen der Botanische Gärten und Museen besteht weiterhin Maskenpflicht. Sie gilt auch in Außenbereichen in Warteschlangen und Anstellbereichen.

Während der Sportausübung in Innenräumen kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden, wenn dies für die Sportausübung notwendig ist und alle Teilnehmenden eines der 3 Gs erfüllen.

Bei Versammlungen, Tagungen, Messen oder Kongressen kann an festen Sitz- oder Stehplätzen auf die Maske verzichtet werden. Alle Teilnehmenden müssen eines der 3 Gs erfüllen. Die Antragspflicht beim Rektorat gilt weiterhin.

Bei sozialkommunikativen Anlässen kann an festen Sitz- oder Stehplätzen auf die Maske verzichtet werden. Alle Teilnehmenden müssen eines der 3 Gs erfüllen.

Während der nachfolgenden genannten musischen Aktivitäten in Innenräumen kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden, wenn dies dafür notwendig ist: Beim Tanzen sowie bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches). Alle Teilnehmenden müssen eines der 3 Gs erfüllen. Beim gemeinsamen Singen müssen nicht immunisierte (singende) Personen einen negativen PCR-Test nachweisen.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen auszuschließen.

Lehre und Prüfungen mit festen Sitz- oder Stehplätzen können in Präsenz ohne Maskenpflicht und ohne Abstand stattfinden. Bei Bewegung im Raum ist die Maske zu tragen. Es dürfen nur Personen teilnehmen, die eines der 3Gs erfüllen. Prüfungen in Präsenz müssen weiterhin wie in Rundschreiben 51/2021 beschrieben genehmigt werden.

Wenn der 3G-Status Voraussetzung zur Teilnahme ist, müssen die Teilnehmenden dies nachweisen und der Status muss flächendeckend kontrolliert werden. 

Ausgenommen sind Veranstaltungen im Freien, bei denen dies nicht zu erfüllen ist, dann genügen Hinweise auf die 3G-Pflicht in der Einladung bzw. durch Aushänge in Verbindung mit Stichproben.

Bei Veranstaltungen an mehreren aufeinander folgenden Tagen mit einem festen Personenkreis genügt ein mindestens zweimal wöchentlicher Test.

Immunitäts- bzw. Testnachweis sowie ein Ausweisdokument zu den o.g. Veranstaltungen bzw. Angeboten oder Tätigkeiten sind mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.

Lehre

Für die Lehre an unserer Präsenzuniversität war die Coronapandemie ein harter Einschnitt. Dank des großen Einsatzes aller konnte jedoch die Lehre weitestgehend weiter durchgeführt werden. Seitdem gab es viele verschiedene Vorgaben und Regelungen. Hier erfahren Sie zur Orientierung die aktuell gültigen Regelungen.

Man sieht Studierende mit Maske in einem Hörsaal. Sie sitzen mit deutlichem Abstand voneinander. Im Hintergrund steht eine Kamera auf einem Stativ.
© Volker Lannert/ Universität Bonn

Themenfeld Lehre

Ziel ist es, im kommenden Wintersemester wieder so viel Unterricht "in Präsenz" wie möglich anzubieten. Eine wesentliche Voraussetzung dafür wird eine hohe Impfquote sein. Darum rufen wir alle Studierenden auf, sich impfen zu lassen. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Stadt Bonn

Um Ihnen den Einstieg in die digital-gestützte Lehre zu ermöglichen, hat die Universität folgende Unterstützungsangebote ausgebaut:

e-Campus Kurse
Um Sie bei der Vorbereitung und Durchführung digitaler Lehre zu unterstützen, hat das eCampus-Team das Portal "Lehre digital gestalten1166" aufgebaut, auf dem Sie Tipps und Anleitungen und viele nützliche Informationen finden. Außerdem können Sie den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten"1277 jederzeit aufrufen. 

BZH Qualifizierungen
Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) bietet Ihnen ein umfassendes Beratungs-, Unterstützungs- und Serviceangebot für Kernaufgaben im Bereich Studium und Lehre an. Alle Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf den Seiten des BZH1499.

Grundsätzliches

Für die digitale Bereitstellung von Lehrmaterialien (z.B. Lesestoff, Lernfragen etc.) steht an der Universität Bonn die Lehr- und Lernplattform eCampus zur Verfügung. Nähere Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden sich im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS1611115 und auf den Webseiten ihrer Fakultät. Als Lehrende können sie die in BASIS registrierten Kurse mit einem eCampus-Kurs koppeln. In der Regel sind dann die bereits dort registrierten Studierenden ebenfalls in den eCampus-Kurs aufgenommen.

Um mit den Studierenden auf diesem Weg unkompliziert in Kontakt kommen können, ist es allerdings notwendig, dass Sie entweder regelmäßig in ihr Uni-Bonn-E-Mail-Konto1712126 schauen oder eine automatische Weiterleitung auf das von Ihnen genutzte private Mailkonto einrichten. Eine Anleitung hierzu finden Sie der Support-Seite des HRZ1813137.

Da die zentrale Kopplung aller in BASIS registrierten Kurse mit eCampus im vergangenen Semester zu erheblichem Korrekturbedarf geführt hat, sind seit dem Wintersemester 2020/2021 wieder die Lehrenden selbst für die Kopplung verantwortlich. Bitte informieren Sie sich bei den Studiengangsmanagern, ob es eventuell Administratoren innerhalb Ihrer Fakultät gibt, die diese Kopplung (für mehrere) Kurse übernehmen.

Grundsätzlich ermöglicht Ihnen eCampus den unkomplizierten Kontakt zu Ihren Studierenden per Mail, das Einstellen von Dokumenten, die Einrichtung von Foren und vieles mehr. Auch können zum Beispiel PowerPoint-Folien mit Audiokommentaren eingestellt werden. Insbesondere, wenn Sie eCampus erstmalig nutzen, möchten wir Sie ermuntern, das Support-Angebot von eCampus6 in Anspruch zu nehmen.

Bitte kommunizieren Sie nähere Informationen zu Ihren Lehrveranstaltungen möglichst frühzeitig auch im elektronischen Vorlesungsverzeichnis BASIS und auf den auch sonst für diesen Zweck genutzten Webseiten.

Um fehlende Platzkapazitäten in der Präsenzlehre abzufedern, hat die Universität Hörsäle für die Hybridlehre ausgestattet. Somit ist es möglich Präsenzveranstaltungen parallel zu streamen und auch das Tafelbild in den Stream zu integrieren.

Für die digitale Lehre live hat die Universität Bonn in größeren Umfang Zoom-Lizenzen beschafft, die bereits etablierte Dienste (Adobe Connect und DFNconf) ergänzen sollen. So ist es möglich auch in größeren Gruppen interaktiven Unterricht durchzuführen. Hilfestellung bei der Benutzung von Zoom für die Lehre bekommen Sie auf einer Sonderseite von e-Campus und per Mail beim ZOOM-Support der Uni Bonn.

Sehr wichtig sind für die Universität Bonn bei der Nutzung von ZOOM weitreichende Datenschutzregelungen. So wurden und werden zahlreiche Funktionen des Systems unsererseits technisch angepasst. Darüber hinaus hat unser Datenschutzbeauftragter Empfehlungen für die datenschutzkonforme Nutzung herausgegeben. Diese Empfehlungen werden ständig weiterentwickelt und auf den jeweiligen Stand der Anwendung und des Dienstes angepasst. Wir verfolgen damit das Ziel, die beim Einsatz von Zoom bestehenden Risiken hinsichtlich IT-Sicherheit und Datenschutz soweit als möglich zu reduzieren. Gleichwohl stehen wir weiter mit dem Land, dem Bund sowie den anderen Universitäten und Hochschulen im engen Austausch, um für die Zukunft weitere Lösungen zu finden.

Die Pandemie bringt vor allem für die Angehörigen einer Risikogruppe besondere Einschränkungen mit sich. Sofern Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht nur in Präsenz abgehalten werden, sollen Studierenden, die durch ein ärztliches Attest nachweisen, dass sie aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs haben können, Kompensationsmöglichkeiten angeboten werden. Der Prüfungsausschuss kann in Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden festlegen, dass eine gemäß Prüfungsordnung vorgesehene Anwesenheitspflicht entfällt und stattdessen Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung zu erbringen sind.

Auch mit Hinblick auf Studierende in Quarantäne und ausländische Studierende, die nicht nach Deutschland reisen können, bitten wir darum, wo möglich, Hybridlehre anzubieten und/oder Materialien über eCampus zur Verfügung zu stellen, die das Erreichen des Modulziels ermöglichen. Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht auch Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen.

Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. Wird jedoch eine Lehrveranstaltung, für die nach Maßgabe der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht besteht, als Online-Veranstaltung durchgeführt, besteht für diese ebenfalls Anwesenheitspflicht. Zur Überprüfung der Anwesenheitspflicht können Sie von den Studierenden verlangen sich mit Klarnamen bzw. zumindest mit einem Ihnen bekannten Pseudonym zur Veranstaltung anzumelden. Lehrenden ist es zudem möglich, auch bei ausgeschalteten Kameras die Anwesenheit zu überprüfen.

Die Studierenden ihrerseits wurden um Verständnis darum gebeten, dass Lehrende nicht gerne zu schwarzen Kacheln sprechen und sie deshalb um die Aktivierung ihrer Kamera gebeten werden, damit sie auf diese Weise den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden erleichtern und zu einer konstruktiven Seminaratmosphäre beitragen. Studierende und Lehrende haben zudem die Möglichkeit, bei Zoom Hintergrundbilder zu verwenden und auf diese Weise ihre Privatsphäre zu schützen.

Die Studierenden sind zur Aktivierung der Kamera aber nicht verpflichtet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Teil der Studierenden aus nachvollziehbaren Gründen die Kameras ausschalten möchten – das sollte den Studierenden zu jeder Zeit gewährt werden.

Die ULB weist aus gegebenem Anlass auf das zu beachtende Urheberschutzgesetz hin: Möchten Sie bereits Literatur für die Semesterapparate vorbereiten, gilt § 60a UrhG, d.h. über eCampus dürfen ca. 15% eines größeren Werkes (ohne Obergrenze) und vollständig Werke geringen Umfangs (bis 25 Seiten), vergriffene Werke und einzelne Aufsätze zu Verfügung gestellt werden. Viele Verlage und Anbieter haben jetzt den Zugang zu ihren elektronischen Angeboten erweitert, oft ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die ULB hat hierzu weitere Informationen zusammengestellt.

Corona-Warn-App des Bundes

Um die Kontaktrückverfolgung im Falle eines Infektionsfalles zu erleichtern, empfehlen wir die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes. Seien Sie informiert und informieren Sie andere im Fall einer Coronainfektion.

Blick in die Aula von Seite der Bühne. In der Aula stehen auf Abstand einzelne Tische an denen Studierende sitzen und auf den Beginn ihrer Prüfung warten.
© Universität Bonn/Volker Lannert

Prüfungen

Die Universität Bonn hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Ablegen von Prüfungsleistungen zu ermöglichen. Ob online-gestützte Klausuren, kompensatorische Hausarbeiten oder in Ausnahmefällen auch Prüfungen in Präsenz - wir versuchen den Studierenden das Vorankommen im Studium weiterhin zu ermöglichen.

Themenfeld Prüfungen

Um Sie mit den aktuell geltenden Rahmenbedingungen für die Prüfungsphase vertraut zu machen, hat das Rektorat eine Handreichung für Lehrende252514 veröffentlicht, die die Maßnahmen zum Infektionsschutz vor, während und nach der Prüfung beschreibt. Bitte befolgen Sie die Regelungen genau, damit Sie und andere bestmöglich geschützt sind. Für Studierende gibt es ebenfalls eine Handreichung2626.

Update 19.08: Lehre und Prüfungen in Präsenz können ohne Maskenpflicht stattfinden. Alle Teilnehmenden müssen die 3Gs (Geimpft, Genesen, Getestet) erfüllen.

Die Durchführung in Präsenz aller Veranstaltungen außerhalb der Lehr- und Praxisveranstaltungen des laufenden Sommersemesters 2021, d.h. insbesondere die Durchführung von Präsenzprüfungen sowie von Tagungen und Kongressen an der Universität Bonn bedarf weiterhin der Genehmigung durch das Rektorat. Bitte senden Sie diesbezügliche Anträge über das zuständige Dekanat an den Kanzler. Von der Genehmigungspflicht ausgenommen sind Abschlussarbeiten, deren Durchführung einer besonderen räumlichen Ausstattung oder besonderer Rahmenbedingungen (z. B. Labore, Gewächshäuser, Feldfreiversuche oder Ähnliches) bedürfen sowie Prüfungen und prüfungsvorbereitende Maßnahmen im Rahmen etwa von Laborpraktika oder Freifeldübungen.

Um die aktuellen Vorgaben und Regelungen für Online-Prüfungen zu bündeln, hat die Universität das Portal "Lehre digital gestalten"2216 auf eCampus geschaffen. Dort finden Sie alle relevanten Dokumente, Handlungsleitfäden und Vorgaben, die die Online-Prüfung betreffen. Hier erfahren Sie beispielsweise mehr über die zugelassenen Prüfungstools und die empfohlenen Abläufe einer solchen Prüfung.

Gerade in online-gestützten Prüfungen können technische Probleme zu erheblichen Nachteilen führen. Aus diesem Grund hat die Universität weitreichende Rücktrittsregelungen erlassen. Studierende können daher bis zur Abgabe Ihrer Klausur von der Prüfung zurücktreten. Das wird nicht als Fehlversuch gewertet.

Macht ein Prüfling glaubhaft, dass er aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen im Zusammenhang mit der Coronavirus-SARS-Cov-2-Epidemie, insbesondere wegen eines durch Vorerkrankungen bedingten und durch ärztliches Attest nachgewiesenen erhöhten Risikos eines schweren Covid-19-Verlaufs, nicht in der Lage ist, an einer Modulprüfung in der vorgesehenen Form teilzunehmen, und dass ihm dadurch eine besondere Härte entsteht, kann ihm auf schriftlichen Antrag an den Prüfungsausschuss ein Prüfungsversuch in einer adäquaten Form gewährt werden. Eine besondere Härte kann insbesondere vorliegen, wenn der unmittelbar bevorstehende Abschluss des Studiums vereitelt wird oder sich das Studium um ein Semester verzögert

Für Studierende, die ihre Abschlussarbeit im Sommersemester 2021 anfertigen, verlängert sich die festgelegte Abgabefrist für die Abschlussarbeit um 14 Tage. Die Abgabefrist endet am 14. Tag zu der Uhrzeit, die für den ursprünglichen Abgabetermin bestimmt war. Wurde für die Abgabe keine Uhrzeit festgelegt, ist eine Abgabe bis zum Ablauf des 14. Tages nach dem ursprünglich festgesetzten Abgabetermin möglich.

Für Studierende, die im Sommersemester 2021 eine Hausarbeit, eine Projektarbeit, eine Seminararbeit oder eine vergleichbare Ausarbeitung anfertigen, für die eine mehrwöchige Bearbeitungsfrist und ein bestimmter Abgabetermin festgelegt sind, verlängert sich die festgelegte Bearbeitungsfrist um 14 Tage.

In Abweichung zu § 7 Abs. 4 Satz 1 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung erhalten Studierende zu jeder Prüfung, die im Sommersemester 2020 oder Wintersemester 2020/21 abgelegt und nicht bestanden wird, einen zusätzlichen Wiederholungsversuch. Diese Regelung greift für jede Prüfung insgesamt nur einmal. Satz 1 findet keine Anwendung auf Prüfungen, die als Täuschungsversuch gewertet werden. Für Prüfungsleistungen, die im Praxissemester in den lehramtsbezogenen Masterstudiengängen abgelegt werden und nicht bestanden werden, besteht in Abweichung zu Satz 1 und § 7 Abs. 4 Satz1 und 3 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung die Möglichkeit der Überarbeitung beider Teilprüfungen innerhalb einer vierwöchigen Frist.

A

Abstand

H

Händehygiene

A

Alltagsmasken

+

L

Lüften

Hygienevorgaben

Auch wenn Präsenzformate aktuell die Ausnahme bilden, kann es vorkommen - beispielsweise bei einer Präsenzprüfung, die unter die Ausnahmeregelungen fällt - dass Sie die Universität vor Ort besuchen. Bitte machen Sie sich immer auch mit den Regelungen vertraut, die von Seiten des Landes NRW und der Stadt Bonn erlassen werden.

Ein Studierender desinfiziert sich in einem Eingangsbereich die Hände. Im Hintergrund kommen zwei weitere Studierende auf Abstand und mit Maske in das Gebäude.
© Universität Bonn/ Volker Lannert

Themenfeld Hygiene

Für Personen, die sich in sogenannten Virusvarianten-Gebieten27 mit einer besonders hohen Verbreitung von Mutationen des Virus aufhalten, sind die Beförderung nach Deutschland sowie eine Einreise gemäß CoronaEinreiseV aktuell grundsätzlich untersagt. Dies gilt auch für vollständig Geimpfte. Ausnahmen sind nur in sehr wenigen Fällen möglich, zum Beispiel für Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland. (Weitere Informationen28)

Für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Virusvariantengebieten bedeutet dies, dass ein Präsenzstudium oder ein Forschungsaufenthalt in Deutschland zum WS 2021/2022 zurzeit nicht sichergestellt werden kann. Bitte beachten Sie, dass eine Einreise auch dann nicht möglich ist, wenn von der deutschen Hochschule bereits eine Studienplatzzusage erteilt wurde: Da eine Einreise nicht möglich ist, können keine Visa ausgestellt werden, solange ein Land als Virusvariantengebiet gilt.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Risikoeinstufung Ihres Heimatlandes.

Bitte beachten Sie, dass je nach Inzidenzstufe unterschieldiche Regelungen zum Tragen einer Maske bei Präsenzformaten gelten (s.o.). Die Universität Bonn stellt entsprechende Kontingente an OP-Masken für die einzelnen Veranstaltungen zur Verfügung. Eventuell gelten zudem besondere Regelungen der Bundesstadt Bonn, aus denen auch auf öffentlichen Plätzen und Straßen eine Maskenpflicht resultiert.

Entsorgen Sie die gebrauchten Masken anschließend in Ihrem Hausmüll. Wenn Sie die gebrauchte Maske nicht für den Weg nach Hause nutzen möchten, entsorgen sie die Maske bitte nur in den gekennzeichneten Müllbehältern für gebrauchte Masken.

In universitären Gebäuden muss zwingend ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Alle Räumlichkeiten wurden für diese Abstände vorbereitet - sie finden entsprechende Hinweise als Aufkleber auf den Sitzplätzen.

Bitte halten Sie auch unbedingt alle Abstände auf dem Außengelände der Universität ein - beispielsweise, wenn es in Türbereichen kurzfristig zu Schlangen kommen sollte.

Um ein schnelles und reibungsloses Betreten der Gebäude zu ermöglichen, hat die Universität an allen Eingängen Desinfektionsständer angebracht. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit bei jedem Betreten von Gebäuden und Räumen. Darüber hinaus empfiehlt es sich regelmäßig mit ausreichend Wasser und Seife die Hände zu waschen.

Alle Veranstaltungsräume verfügen über ausreichende Belüftungsmöglichkeiten. Entweder erfolgt dies permanent durch eine raumlufttechnische Anlage oder dauernd durch geöffnete Fenster unterstützt durch geöffnete Türen. An den Eingängen der jeweiligen Räume finden Sie alle notwendigen Informationen zum Thema Lüftung. Nach 30 Minuten muss eine Pause von circa 5 Minuten erfolgen um den Raum zu lüften (am besten durch Querlüftung, d. h. Öffnen von gegenüberliegenden Fenstern und Türen - sonst Stoßlüftung, also öffnen aller Fenster). Dauer der Stoßlüftung: im Sommer 10 Minuten, im Frühling / Herbst: 5 Minuten, im Winter (Außentemperatur < 6°C) 3 Minuten.


Fragen und Antworten

Uns erreichen immer wieder Fragen zum Thema "Lehre in Corona-Zeiten". Hier finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen und Antworten.

FAQ

Der Prüfungsausschuss kann nach Abstimmung mit den jeweiligen Lehrenden anstelle der Anwesenheitspflicht Studienleistungen als Teilnahmevoraussetzung für die Prüfung festlegen. Wird jedoch eine Lehrveranstaltung, für die nach Maßgabe der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht besteht, als Online-Veranstaltung durchgeführt, besteht für diese ebenfalls Anwesenheitspflicht. Zur Überprüfung der Anwesenheitspflicht können Sie von den Studierenden verlangen sich mit Klarnamen bzw. zumindest mit einem Ihnen bekannten Pseudonym zur Veranstaltung anzumelden. Lehrenden ist es zudem möglich, auch bei ausgeschalteten Kameras die Anwesenheit zu überprüfen.

Die Studierenden ihrerseits wurden um Verständnis darum gebeten, dass Lehrende nicht gerne zu schwarzen Kacheln sprechen und sie deshalb um die Aktivierung ihrer Kamera gebeten werden, damit sie auf diese Weise den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden erleichtern und zu einer konstruktiven Seminaratmosphäre beitragen. Studierende und Lehrende haben zudem die Möglichkeit, bei Zoom Hintergrundbilder zu verwenden und auf diese Weise ihre Privatsphäre zu schützen.

Die Studierenden sind zur Aktivierung der Kamera aber nicht verpflichtet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Teil der Studierenden aus nachvollziehbaren Gründen die Kameras ausschalten möchten – das sollte den Studierenden zu jeder Zeit gewährt werden.

Die Anrechnung für Erstellung und Betreuung von Multimediaangeboten sowie von virtuell durchgeführten Lehrveranstaltungen muss grundsätzlich gemäß LVV erfolgen (hier: § 4 Abs. 6). Im besonderen Ausnahmefall "Corona-Semester" (Gültigkeit der „Corona-Epidemie-Hochschulverordnung“ in der jeweils aktuellen Fassung) kann die Anrechnung entsprechend der ursprünglich geplanten SWS Präsenzlehre erfolgen.

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung finden Sie auf den Seiten des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn.

Nein, es gibt in diesem Semester keine Pflicht Präsenzlehre anzubieten. Allerdings ermöglichen die aktuellen Rahmenbedingungen die Durchführung von Präsenzlehre unter Beachtung der oben beschriebenen Voraussetzungen. Es ist Ihnen freigestellt, ob Sie ihre Lehrveranstaltung in Präsenz, online-gestützt oder als hybride Lehrveranstaltung durchführen möchten.

Grundsätzlich können Stipendiatinnen und Stipendiaten für die Klausuraufsicht eingesetzt werden. Da sie in der Regel "wie Beschäftigte" tätig werden, sind sie somit auch versichert. Dies gilt noch mehr, wenn die Stipendiaten auch sonst in die normalen Arbeitsabläufe eingebunden sind und sich in ihren Tätigkeiten nicht oder nur geringfügig von den Tätigkeiten der z.B. der angestellten Doktorandinnen und Doktoranden unterscheiden. Dies ergibt sich aus § 2 (2) SGB VII Absatz 2.

Das eCampus-Team hat bereits jetzt eine Fülle an Informationen zur Benutzung der Plattform online gestellt. Vor allem möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten" sehr ans Herz legen, der mögliche Szenarien der digitalen Lehre beleuchtet und eine Fülle an Tipps und Tricks für die Umsetzung der digitalen Lehre bietet. Darüber hinaus finden regelmäßig so genannte Webinare und Schulungen statt, die einen ersten Überblick über die Funktionen der Plattform ermöglichen. Auch die Fakultäten bieten ebenfalls stärker fächerbezogene Hilfen an (beispielsweise über eTutor*innen). Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihre*n Studiengangsmanager*in.

Auch hier möchten wir Ihnen den eCampus-Kurs "Online-Lehrveranstaltungen gestalten7" sehr empfehlen. Auch das Bonner Zentrum für Hochschullehre (BZH) ist ein kompetenter Ansprechpartner bei Fragen rund um die Gestaltung von Lehre. Hier stehen Ihnen per Mail insbesondere Frau Siemens und Frau Kehler gerne zur Seite. Seit dem 09.04.2020 bietet das BZH zudem einen universitätsoffenen eCampus-Kurs zu den didaktischen Grundlagen digitaler Lehre27 an. Außerdem möchten wir anregen, auch verstärkt den methodischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen universitätsintern wie -extern zu suchen.

Nein, dazu gibt es keine Verpflichtung. Es sollten jedoch ausreichend Materialien digital bereitgestellt werden, damit auch Personen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht am Präsenzbetrieb teilnehmen können, sich den Inhalt der Lehrveranstaltung erarbeiten und die Prüfung erfolgreich bestehen können. Das ist jedoch nicht mit einer Aufzeichnung der Veranstaltungen gleichzusetzen.

Ein Wechsel der Studienleistung kann grundsätzlich möglich sein. Bitte klären Sie das unbedingt im Vorfeld mit den Studiengangsverantwortlichen ab. Genehmigt werden muss ein solcher Wechsel vom Prüfungsausschuss. Wichtig ist, dass mit der geänderten Studienleistung das Qualifikationsziel des betreffenden Moduls erreicht wird. Die Abteilung 9.1 hat zum Thema "Prüfungen" eine umfangreiche Handreichung an die Dekanate gesandt. Darin sind alle denkbaren Prüfungsmodi durchdekliniert. Der Prüfungsausschuss muss in die Änderung der Prüfungsmodi einbezogen werden.

Auch wenn es wieder die Möglichkeiten eines "geschützten Präsenzbetriebs" geben sollte, kann dieser nicht alle Bedarfe abdecken. Daher ist das Anbieten von digitalen Lehrveranstaltungen unumgänglich. Diese können und müssen sicher nicht immer perfekt sein. Aber die derzeitige Situation bietet auch eine große Chance, neue Formate mit den Studierenden auszuprobieren.

Grundsätzlich sollten, wenn irgendwie möglich, alle Lehrveranstaltungen in dem dafür vorgesehenen Semester stattfinden. Selbst bei Laborpraktika kann teilweise auf Online-Materialien zurückgegriffen werden. Wenn aber auch das nicht möglich ist, kann das Deputat ins nächste Semester verschoben werden – das regelt § 3 Abs. 8 LVV ("Deputatskonten"). Eine solche Verschiebung muss von der Dekanin oder dem Dekan genehmigt werden.

Unsere Beauftragte für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Frau Marion Becker, hat eine große Sammlung an Informationen zum Thema „Barrierefreiheit“ zusammengetragen und viele hilfreiche Tipps hinterlegt. (Link ist wegen Relaunch des Internetauftritts aktuell nicht hinterlegt)

Sollte es einem Studenten oder einer Studentin nicht möglich sein, Veranstaltungen online zu verfolgen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Urlaubssemester. Allerdings kann dann auch keine Prüfung abgelegt werden. Lehrende sollten daher die technischen Anforderungen für die Teilnahme an der digitalen Lehre so gering halten, dass möglichst viele Studierende an den Formaten teilnehmen können.

Weitere Corona-Infos

Hauptseite

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Infos für Beschäftigte

Hier finden Sie die wichtigsten Regelungen für Beschäftigte der Universität

Wichtige Dokumente

Hier finden Sie die Dokumente, die für den Universitätsbetrieb in Corona-Zeiten maßgeblich sind.

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