Sicher arbeiten in der Pandemie
Informationen für Beschäftigte der Universität

Informationen für Beschäftigte

Die Pandemie hat viele Arbeitsabläufe auf den Kopf gestellt, manche Sorge ausgelöst und viele Fragen aufgeworfen. Hier haben wir die wichtigsten Informationen und Verhaltensregeln zur Pandemie zusammengestellt. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert – bitte informieren Sie sich daher regelmäßig über Neuerungen.


Arbeiten, Homeoffice und Arbeitszeit

Die Pandemie fordert von allen Universitätsangehörigen eine große Flexibilität und Einsatzbereitschaft. Je nach Tätigkeitsbereich ändern sich Arbeitszeiten, Arbeitsorte und auch Teamzusammensetzungen. Alle Infos zum Arbeiten an der Universität Bonn während der Pandemie erhalten Sie hier.

Ein Hinweisschild hängt an einem Pfahl mit dem auf die Maskenpflicht hingewiesen wird. Im Hintergrund sieht man das Uni Hauptgebäude.
© Universität Bonn/ Volker Lannert

Themenfeld "Arbeiten"

Die Verpflichtung zum Homeoffice ist mit Ablauf des 30. Juni 2021 entfallen und eine Rückkehr zum Präsenzbetrieb wurde möglich.

Allerdings muss tätigkeitsbedingten Infektionsgefahren weiterhin wirksam begegnet werden. Daher gelten nach wie vor die grundlegenden und bekannten Vorgaben, wie die AHA‐L Regelung, die Anwendung der von der Universität zur Verfügung gestellten Tests sowie die Beachtung der geltenden Arbeitsschutzregelungen, die auch die Verpflichtung zur Erstellung und Aktualisierung betrieblicher Hygienekonzepte und Gefährdungsbeurteilungen vorsehen. Die Anzahl der vor Ort arbeitenden Personen richtet sich nach bestimmten arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben, um deren Beachtung gebeten wird:

  1. Die Möglichkeit, wieder vermehrt in Präsenz zu arbeiten ist gegeben und hat Vorrang, dennoch soll Homeoffice weiterhin dort angeboten werden, wo es sinnvoll dabei unterstützt, Kontakte zu vermeiden. Insbesondere in Büros, in denen mehrere Beschäftigte gleichzeitig tätig werden oder die räumlichen Verhältnisse es erforderlich machen,
    sind z.B. Wechseldienste in Präsenz sinnvoll.
  2. Bei gleichzeitiger Anwesenheit mehrerer Beschäftigter in einem Raum sind folgende Maßnahmen umzusetzen:
    1. Trennung zwischen den Arbeitsplätzen (Plexiglasscheiben)
    2. Lüftung des Raumes
    3. Fläche: 7 qm/Person
    4. Einfache Rückverfolgbarkeit (z.B. mittels Outlookkalender)
  3. Medizinische Masken werden immer getragen, außer am Arbeitsplatz, wenn die unter Ziffer 2. genannten Maßnahmen beachtet sind.

Sollten Sie Homeoffice im Ausland (innerhalb oder außerhalb der EU) ausüben wollen, wenden Sie sich bitte zuvor unbedingt auf dem Dienstweg an Ihre zuständige Personalabteilung. Es existieren Stolpersteine in sozialversicherungs- und steuerrechtlicher Hinsicht, die in Ihrem Interesse eine Vorabprüfung erforderlich machen.

Bei einer möglichen Verschärfung der Infektionslage könnte eine Ausgangssperre verfügt werden. In diesem Fall dürfen unter Umständen nur noch sog. systemrelevante Personen Gebäude oder Flächen der Universität betreten. Die in diesem Fall gegenüber den Behörden vorzulegenden Dokumente sind vorzuhalten und rechtzeitig auszuhändigen. Hier finden Sie ein Muster2.

  1. Besprechungen sind auch weiterhin grundsätzlich digital durchzuführen
  2. Wenn sie nicht digital möglich sind, sind folgende Maßnahmen zu beachten:
    1. Abstandsregel 1,5 m
    2. Alternativ Trennung zwischen den Plätzen (Plexiglasscheiben)
    3. Lüftung des Raumes
    4. Fläche: 4 qm/Person
    5. Einfache Rückverfolgbarkeit
  3. Medizinische Masken bei Bewegung im Raum, außer am Platz, wenn die unter Ziffer 2. genannten Maßnahmen beachtet sind.

Bitte nutzen Sie die Angebote zu Corona‐Tests (Geimpfte und Genesene sind dabei Getesteten gleichgestellt). Sie können weiterhin auf das Testzentrum auf dem Campus
Poppelsdorf zurückgreifen oder die zur Verfügung gestellten Selbsttests nutzen. Beschäftigte, die in Präsenz arbeiten, werden gebeten, vor Beginn des Arbeitstages einen Test durchzuführen. Der Teststandort „Blaue Grotte“ wurde zum 30. Juni 2021 aufgrund mangelnder Nachfrage geschlossen.

Die Infektionslage verbessert sich zunehmend, allerdings gibt es Virusmutationen, deren Auswirkungen auf das Pandemiegeschehen bisher noch nicht abschließend abgeschätzt werden können. Aus diesem Grund bitten wir darum, Dienstreisen innerhalb Deutschlands sowie in das europäische Ausland nur in notwendigen Fällen durchzuführen.

Die Entscheidung, die Dienstreise antreten zu wollen, können nur Sie - in Absprache mit Ihrem jeweiligen Vorgesetzten - treffen. Tun Sie dies unverändert mit Augenmaß und im Rahmen einer sorgsamen Abwägung. Dies gilt grundsätzlich auch bei Dienstreisen in das außereuropäische Ausland.

Reisen in ausgewiesene Risikobiete können weiterhin nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigt werden und müssen nach wie vor mit einer Stellungnahme über das entsprechende Dekanat eingereicht werden.

Bitte beachten Sie bei der Reiserückkehr aus dem Ausland die aktuellen Regelungen der Corona-Einreiseverordnung.

*Achtung: Bitte beachten Sie, dass nicht mehr alle Regelungen gültig sind (bspw. Homeoffice)*

Das Dezernat für Personalmanagement der Universität Bonn hat den Beschäftigten personalrechtliche Informationen bezüglich der Auswirkungen des Lockdowns auf die Arbeit zusammengestellt. Konkret geht es um Informationen zu den Themen: Homeoffice, Auszubildende, Kinderbetreuung, Personen mit Vorerkrankungen, Dienstreisen, Einreisen nach NRW und behördlich angeordneter Quarantäne. Mehr erfahren (Letzte Aktualisierung: Anzahl der Kinderkrankentage)

Bitte beachten Sie, dass wir die Versorgung mit medizinischen Masken (nicht FFP2-Masken!) im Laufe der nächsten Woche von der Firma Lyreco auf die Firma Kurt Müller umstellen. Die Firma Kurt Müller hat ebenfalls eine SRM-Shop-Anbindung, so dass Sie die medizinischen Masken dort unter der Artikelnummer N12359G bestellen können. Kleinste Bestellmenge sind 10 Boxen a 50 Masken. Sollten Sie feststellen, dass Sie bei Lyreco keine medizinischen Masken mehr bestellen können, ist die Umstellung bereits erfolgt.

Bitte wechseln Sie dann zu Kurt Müller. Aus gegebenem Anlass noch ein Hinweis zur Rechnungsabwicklung: Bitte verfahren Sie mit den Rechnungen für medizinische Masken wie mit allen anderen Rechnungen, d. h. zeichnen Sie sachlich richtig und schicken Sie die Rechnung mit einem Buchungsbegleitblatt an das externe Rechnungswesen.

An der Universität besteht die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Maske unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstandes. Weitergehende Regelungen entnehmen Sie bitte den für Einzelsachverhalte geltenden Hygiene- und Schutzkonzepten. Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen müssen, benötigen hierfür ein qualifiziertes medizinisches Attest. In diesen Fällen muss ein das Gesicht vollständig umfassendes Visier getragen werden.

Nutzen Sie die Masken auch für Ihren Heimweg und entsorgen Sie die gebrauchten Masken anschließend in Ihrem Hausmüll. Wenn Sie die gebrauchte Maske nicht für den Weg nach Hause nutzen möchten, entsorgen sie die Maske bitte nur in den gekennzeichneten Müllbehältern für gebrauchte Masken.

Die Öffnungszeiten der für die Studierenden relevanten Bereiche des Hauptgebäudes und des AVZ III werden ab dem 22. März 2021 auf den Zeitraum 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr verlängert. Das Hauptgebäude ist dafür nur über die Eingänge: Tor Arkadenhof, Eingang an der Beschaffungsstelle und Eingang zum Flur der Cafeteria sowie Eingang Etscheidhof mit Zugang zum Hörsaal 1 zugängig.Für dezentral verwaltete Gebäude werden seitens der Geschäftsführenden Direktor*innen bzw. zuständigen Verantwortlichen die erforderlichen Öffnungszeiten festgelegt.

Seit dem 1. Oktober 2020 ist die Parkraumbewirtschaftung wieder in Kraft getreten. Für das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf den von der Universität bewirtschafteten Parkflächen sind somit wieder Parkausweise nötig. Weitergehende Informationen finden Sie im Rundschreiben 70/2020 (Intranet).


Eine Frau mit OP-Maske schaut aus dem Fenster.
© Colourbox

Corona, Quarantäne und Rückverfolgung

Wenn man als Kontaktperson in Quarantäne muss oder sogar am Coronavirus erkrankt ist, kommen schnell Fragen nach dem weiteren Vorgehen auf. Hier finden Sie alle Informationen.

Themenfeld Corona

Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und ver-gleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen bei allen Inzi-denzstufen gem. § 7 Abs. 3 CoronaSchV am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Negativtestnachweis (Bürgertestung oder Einrichtungstest nach § 3 und §§ 5ff. der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung) vorlegen oder im Verlauf des ersten Arbeitstages einen dokumentierten beaufsichtigten Test im Rahmen der Beschäftigten-testung nach § 4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung durchführen. Die Testpflicht greift für Personen, die wegen Urlaub, Zeitausgleich o. ä. fünf Werktage oder länger nicht in der Universität waren. Wer wegen Teilzeit/ Schichtarbeit nur einen Tag in der Woche arbeitet und diesen Tag Urlaub hat, fällt auch unter diese Regelung. D. h. die Testung greift immer dann, wenn man eine komplette Arbeitswoche „urlaubsbedingt“ nicht im Betrieb war. Die Testpflicht gilt aber nicht, wenn die Abwesenheit nicht auf Urlaub, sondern auf einer Abwesenheit durch Krankheit, Schichtarbeit, Home-Office, Dienstreisen etc. beruht.

Aktuell steht ein Corona-Schnelltestzentrum in den Räumlichkeiten der Universität zur Verfügung. In Kooperation mit einem Dienstleister wurden dazu in Poppelsdorf Teststationen eingerichtet, in denen Testungen für Beschäftigte und Bürgertestungen (auch für Studierende) durchgeführt werden.

Campus Poppelsdorf:
CP1, Friedrich-Hirzebruch-Allee 5: Montag bis Freitag: 07 – 12 Uhr und 13 – 18 Uhr

Die genauen Regelungen finden Sie im Rundschreiben 41/202188810109.

Über das Land NRW wird die Universität darüber hinaus mit Corona-Antigen-Selbsttests versorgt. Beschäftigte, die zwingend in Präsenz an der Universität tätig sein müssen, erhalten dazu über die Institute bzw. Abteilungen in einer ersten Lieferung 10 Selbsttests zur Anwendung zuhause. Damit kann in Ergänzung zu den weiterhin möglichen Bürgertests in Schnelltestzentren ein Selbsttest pro Woche durchgeführt werden. Die Verteilung wird an die Dekanate erfolgen, über die wiederum die Institute ihren Bedarf beziehen können. Die Verwaltung wird analog dazu über die Dezernate versorgt. Institute, die nicht über Dekanate versorgt werden, bitten wir, ihren Bedarf an die Stabsstelle Arbeits- und Umweltschutz zu melden. Weitere Details finden Sie in Rundschreiben 35/202199911111086.

Hier finden Sie die Anleitung10101012121197 zur Anwendung der Tests und ein Video111111131312108 des Herstellers mit Hinweisen zur Benutzung.

Bitte beachten Sie, dass Corona-Tests eine Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen darstellen. Sie setzen sie nicht außer Kraft! Das Einhalten der bekannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist also auch weiterhin dringend notwendig!

Um das Vorgehen im Falle eines Corona-(Verdachts-)falls zu vereinheiltichen, hat die Universität im Rundschreiben 71/2020 (Intranet) alle relevanten Schritte zusammengestellt, die von den Betroffenen einzuhalten sind. Im Anhang zum Rundschreiben (Intranet) finden Sie zudem eine schematische Übersicht, die den Ablauf bei einem solchen Fall veranschaulicht.

Das Robert-Koch-Institut bestätigt für Personen mit einer Vorerkrankung im Falle einer Infektion mit Sars-CoV-2 ein erhöhtes Risiko eines schwereren Krankheitsverlaufs. Hierzu gehören:

  • Erkrankungen des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung)
  • der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
  • der Leber (chronische Lebererkrankungen)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen und
  • Erkrankungen des Immunsystems (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

Eine Zuordnung zu dieser Risikogruppe ist nur nach Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung möglich, die ggfs. durch eine arbeitsmedizinische Untersuchung ergänzt werden kann. Alle weiteren Informationen über die arbeitsrechtlichen Auswirkungen finden Sie in einer Handreichung des Personaldezernats.

Damit im Falle eines Infektionsfalls eine schnelle Kontaktrückverfolgung möglich ist, sind die Beschäftigten aufgerufen ihre Kontakte zu notieren und für vier Wochen aufzubewahren. Als erforderlich für die Rückverfolgung schreibt die CoronaSchVO sowohl die schriftliche Erfassung des Namens, der Adresse und der Telefonnummer als auch – bei wechselnden Personenkreisen – des Zeitraums des Aufenthaltes am Arbeitsplatz bzw. der Zeitpunkte von Ankunft und Abreise. Hierfür gibt es einen einen Mustererfassungsbogen für Beschäftigte und einen Muster-Erfassungsbogen bei Präsenzprüfungen (dt/eng). Alle Details der Regelung finden Sie im Rundschreiben 39/2020.

Sollte das Gesundheitsamt häusliche Quarantäne anordnen, ist der zuständigen Abteilung des Personalmanagements auf dem Dienstweg unbedingt mitzuteilen, ob anfallende Arbeiten im Rahmen von Homeoffice erledigt werden können. Ist dies der Fall, wird das Entgelt ganz normal weitergezahlt.

Sollte während der Quarantäne gleichzeitig eine Erkrankung vorliegen, muss diese in bekannter Art und Weise mitgeteilt werden (ggfs. unter Vorlage eines ärztlichen Attest). Das Entgelt wird dann nach den Regelungen des Entgeltfortzahlungsgesetzes weitergezahlt.

Die Meldung kann über das Dokument zur Corona-Abweseneitsmeldung erfolgen. Darüber hinaus erfolgt die Zahlung des Entgelts nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes.

Sollten Beschäftigte während ihres Erholungsurlaubes durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden, wird der entsprechende Urlaub verbraucht. Liegt hingegen bei angeordneter Quarantäne gleichzeitig eine ärztlich attestierte Erkrankung vor, können die Urlaubstage verlegt werden. Voraussetzung hierfür ist rechtzeitige Mitteilung der Erkrankung (siehe Urlaubshandbuch). Diese Regelung gilt unabhängig von Zeiten eines Lockdowns.

Corona-Warn-App des Bundes

 Um die Kontaktrückverfolgung im Falle eines Infektionsfalles zu erleichtern, empfehlen wir die Nutzung der Corona-Warn-App des Bundes. Seien Sie informiert und infomieren Sie andere im Fall einer Coronainfektion.

Kinderbetreuung und Privatreisen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht während der Corona-Pandemie mehr denn je vor einer Zerreißprobe. Hier erfahren Sie, was im Falle der Betreuung von Kindern zu tun ist, wie Sie sich bei Privatreisen verhalten sollten und wo Sie weitere Hilfe finden.

Kinderbetreuung (Aktualisiert 18.05.)

Sollte aufgrund der Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen eine Betreuung zwingend erforderlich werden, kann die Arbeit in Absprache mit den Fachvorgesetzten im Rahmen von Homeoffice oder flexibler gefahrarmer Arbeitszeitgestaltung (z.B. Arbeiten am frühen Abend) erledigt werden. Sofern solche Möglichkeiten nicht bestehen, kann Zeitausgleich im Rahmen von flexibler Arbeitszeit/Gleitzeit bzw. Überstundenabbau erfolgen oder noch bestehender Resturlaub genommen werden.

Im Rahmen des § 45 Abs. 2a SGB V hat der Gesetzgeber für Eltern die Möglichkeit geschaffen, befristet für das Jahr 2021 das Kinderkrankengeld auch bei Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen bzw. der Aussetzung der Präsenzpflicht bei der gesetzlichen Krankenkasse zu beantragen. Danach kann jedes gesetzlich versicherte Elternteil im Jahr 2021 pro Kind 30 Tage Kinderkrankengeld beantragen, insgesamt bei mehreren Kindern maximal 65 Tage. Alleinerziehende haben Anspruch auf 60 Tage pro Kind, maximal bei mehreren Kindern 130 Tage. Die Erstattung beträgt ca. 90% des Nettolohns und ist somit günstiger als die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind jünger als zwölf Jahre und gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist ebenfalls, dass es in ihrem Haushalt niemanden gibt, der an ihrer Stelle das Kind betreuen kann. Weitere Details zu den Regelungen finden Sie in einer Handreichung des Personaldezernats. Dort finden Sie auch die aktuellen Regelungen für Beamtinnen und Beamte und privat versicherte Beschäftigte.

Einreisen nach NRW (Aktualisiert 09.02.)

Personen, die aus einem sog. Virusvariantengebiet nach NRW einreisen, müssen sich nach der aktuellen Corona-Einreiseverordnung des Landes NRW vom 15.01.2021 für zehn Tage in die häusliche Selbstisolation (Quarantäne) begeben.

Eine Testung auf Covid-19 darf frühestens 5 Tage nach der Einreise vorgenommen werden. Somit kann eine Verkürzung der Quarantäne auch erst nach dieser Wartezeit vorgenommen werden. Sie muss dabei über ein ärztliches Zeugnis mit dem Testergebnis dem Gesundheitsamt gegenüber nachgewiesen werden. Dieses Attest muss außerdem für zehn Tage aufbewahrt werden.

Ein Test muss außerdem vorgenommen werden, wenn sich bei der eingereisten Person innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise die coronatypischen Symptome zeigen. Eine Übersicht über Virusvariantengebiete finden sich auf den Seiten des RKI10.

Bei der Einreise aus einem Risikogebiet, das aber kein Virusvariantengebiet ist, müssen Personen in die zehntägige Selbstisolation, wenn Sie nicht höchstens 48 Stunden vor der Einreise bzw. unmittelbar nach der Einreise einen Test mit negativem Ergebnis haben durchführen lassen. Diese Selbstisolation kann durch eine Freitestung aufgehoben werden. Dieser Test kann im Gegensatz zum o.g. Verfahren jederzeit während der Selbstisolation durchgeführt werden. Auch die Risikogebiete werden durch das RKI10 gelistet.

Vier Kinder und eine Erwachsene sitzen an Kindertischen und malen auf großen Blättern mit Buntstiften.
© Colourbox

Rückkehr von einer Privatreise (Aktualisiert 02.09.)

Bei der Rückkehr aus einem Gebiet/Land, das zum Zeitpunkt des ursprünglichen Reiseantritts von den zuständigen Behörden aufgrund von SARS-CoV-2 oder seinen Mutationen als Risikogebiet ausgewiesen war, kann –sofern eine Beschäftigung im Homeoffice für die Dauer der Selbstisolation nicht möglich ist - keine Freistellung ausgesprochen werden. Die entsprechenden Arbeitstage müssen anders ausgeglichen werden, ansonsten entfällt der Vergütungsanspruch.

Sollte zum Rückkehrzeitpunkt eine Infizierung mit SARS-CoV-2 oder seinen Mutationen vorliegen, könnte möglicherweise aufgrund eigenen Verschuldens überdies ein Wegfall der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall drohen.

Beachten Sie bitte, dass bei einer Einreise nach Deutschland möglicherweise eine digitale Einreisemeldung abzugeben ist. Beschäftigte haben sich bei Reisen selbstständig über die aktuellen Reisebestimmungen zu informieren.

Weitere Informationen und Hilfen

Personalmanagement

Bei allen Fragen zu personalrechtlichen Regelungen, können Sie sich vertrauensvoll an Ihre Kontaktperson beim Personalmanagement wenden.

Familienbüro der Universität

Kitas und Schulen haben geschlossen und Sie haben Probleme bei der Betreuung Ihrer Kinder? Beim Familienbüro erhalten Sie Hilfe

Internationale Beschäftigte

Internationale Beschäftigte, die in der aktuellen Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen, können sich ans International Office wenden.

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