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Datum: 11.10.2013

Gemeinsame Erforschung der Biodiversität BION-Netzwerk nimmt seine Arbeit auf

In Bonn hat sich jetzt das Netzwerk „BION – Biodiversität in Bonn“ konstituiert, das zahlreiche mit Biodiversität befasste Institutionen aus dem Großraum Bonn unter einem gemeinsamen Dach vereint, darunter Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), Institutionen der Vereinten Nationen (UN-Campus Bonn) wie auch Bundesministerien und einschlägig aktive Forschungsanstalten. Bei einem Treffen im Bundesamt für Naturschutz verabredeten die Gründungsmitglieder des Netzwerks, künftig enger zusammenzuarbeiten und gemeinsame Projekte in Angriff zu nehmen. Erstes Etappenziel ist ein für September 2014 geplanter Kongress zur Biodiversität in Bonn.

Initiatoren des Netzwerks sind der ehemalige Assistant Director-General for Natural Sciences der UNESCO, Prof. Dr. Walter Erdelen, und der emeritierte Botaniker Prof. Dr. Wilhelm Barthlott von der Universität Bonn. Sprecher der an der Universität Bonn angesiedelten Initiative ist Prof. Dr. Maximilian Weigend. Als Koordinator fungiert Dr. Wolfram Freund, der bisher am Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig war. Das Projekt wird bis Anfang 2016 durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

Im Rahmen der Vorbereitungsphase konnten bereits insgesamt über 40 Partner gewonnen werden, unter anderem vier Bundesministerien und zwei Bundesanstalten, zwei Landesministerien, acht ortsansässige internationale und UN-Organisationen, über 13 Organisationen und Institutionen aus den Bereichen Medien, Museen und Stiftungen, die Hochschule Rhein-Sieg sowie die Stadt Bonn. Von Seiten der Universität Bonn haben sich zwölf Institute dem Netzwerk angeschlossen, das als eine komplementäre Initiative zum jüngst eingerichteten Forum International Wissenschaft und dem geplanten German Molecular Biodiversity Research & Computing Center gesehen wird.

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Jürgen Fohrmann, begrüßte die Gründung des BION-Netzwerks: „Mit BION stellt sich unsere Region geschlossen einer der großen Herausforderungen unserer Zeit, der Erforschung und Erhaltung eines der kostbarsten und zugleich bedrohtesten Güter der Erde – der Biodiversität.“

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Frau Prof. Beate Jessel formulierte die Erwartungen des BfN an das Netzwerk wie folgt: "Wir wünschen uns ein lebendiges und nachhaltiges Netzwerk, das über die stärkere Vernetzung der Organisationen, die sich unter BION zusammen gefunden haben, einen beträchtlichen Mehrwert schafft - gerade der Standort Bonn mit seinen vielfältigen nationalen und internationalen Organisationen bietet hier die besten Voraussetzungen."


Kontakt:
Prof. Dr. Maximilian Weigend
Nees-Institut für die Biodiversität der Pflanzen der Universität Bonn
Tel.: 0228/73-2526 oder -2121
E-Mail: bion@uni-bonn.de