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Installation des Router/Firewall D-Link DFL-200

Copyright © 2006 Ingrid und Carl Heinz Heidrich - Alle Rechte vorbehalten

Prolog
Installation
Basisinstallation LAN
Status DFL-200 und erste Funktionstests
Abschluss der Basisinstallation
Installation der DMZ
Firewallkonfiguration
Reset und Upgrade
VPN - Virtuelles Privates Netzwerk zur Uni-Bonn
Alten Computer weiterbenutzen oder neuen Computer kaufen ?
Epilog
Speedport von T-Com

Prolog

Einige gute Gründe sprechen für Kauf und Einrichtung eines Routers für den/die heimischen PC(s) mit Internetanschluss. Z.B. sind 4-Port Router von fast allen namhaften Herstellern für ca. 40 - 50 € zu bekommen. Mit allen können bis zu 4 Rechner oder z.B. 3 Rechner und ein Netzwerkdrucker ein heimisches Netzwerk bilden und man kann damit die Anbindung an einen DSL-Anschluss herstellen. Alle neuen Modelle enthalten Firewallfunktionen (Paketfilter), mit denen man direkte Internetangriffe über Ports, dazu später mehr, abwehren kann. Besondere Konfigurationen lassen sichere Nutzung von interaktivem Betrieb (z.B. Schach interaktiv) zu. Angesichts sinkender DSL Kosten für schnelle Leitungen kann man auch an den Betrieb eines heimischen Webservers denken.

Installation

Die Anleitung soll helfen:
- Bei einer Erstinstallation wird der Anfänger einige Probleme wegen der teilweise umfänglichen neuen Terminologie haben. Die Anleitung ist zwar am Beispiel des D-Link DFL-200 dargestellt, aber in der Basisinstallation für DSL Zugriff, Heimnetzwerk und Firewall ähneln sich die Geräte der div. Hersteller. Sie erfolgt meist über Webbrowserschnittstellen.
- Die Handbücher sind oft mangelhaft bzw. nicht deutschsprachig, was angesichts englischer Fachterminologie die Installation behindert, unmöglich macht oder zu fehlerhaften Einstellungen führt. Viele Hersteller produzieren im asiatischen Bereich.
- Besonderheiten bei der Installation, die Einrichtung eines (Web-)Servers, erfordern besondere Regeln und Sicherheitsvorkehrungen.
Die nachfolgenden Erläuterungen gehen davon aus, dass Sie über einen funktionsfähigen PC mit Internetanschluss verfügen. In einem eigenen Teil geben wir Hinweise für Kauf, Auf-/Umrüstung eines PC ("Alten Computer weiterbenutzen oder neuen Computer kaufen?"). Der Text enthält neben den Installationshinweisen Hintergrundinformation, mit der eine gewisse Vertiefung der Allgemeinkenntnis erreicht werden soll.
Damit der umfängliche Text nicht zu unübersichtlich wird, sind zusätzliche Hinweise und Ergänzungen ('Lesen Sie hier mehr') auf Wunsch ein-und ausblendbar.
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Der Router soll über ein DSL-Modem mit dem Internet, 'Wide Area Network' kurz 'WAN', verbunden werden. Im lokalen Netz(Hausnetz), 'Local Area Network' kurz 'LAN', werden die heimischen Pcs/Drucker angeschlossen. Neben den beiden Zonen, WAN und LAN, benötigen wir eine vom LAN getrennte Zone, 'demilitarized zone' kurz 'DMZ', in der ein Server installiert werden soll. Die Installationssituation soll durch folgendes Schema veranschaulicht werden.

Routerschema

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Wenn man bereits einen Internetzugang hat, kann man die bestehende Einstellung für das Internetprotokoll(TCP/IP) in der Regel beibehalten. Wichtig ist hier, wie die Zuweisung der Internet- und Nameserver(DNS)adresse erfolgt. Die wird von fast allen Providern automatisch zugewiesen. (Feste Adressen gibt es für viel Geld nur im Geschäftsbereich.) Für Windowssysteme, mit einer Ethernetkarte, sieht das so aus:

TCPIP

Falls ein DSL-Modem vorhanden ist, wird es ausgeschaltet, der WAN-Port des Routers wird mit dem DSL-Modem verbunden. Der Ethernetport des PC wird mit einem LAN-Port des Routers verbunden. Ansonsten verkabelt man neue Geräte nach Vorgabe.
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- Basisinstallation LAN

Zuerst wird üblicherweise die Verbindung zwischen LAN und WAN hergestellt. Dazu benötigt man zwei Schritte: 1. Die Wahl der Verbindungsart zum WAN über das DSL-Modem, das beinhaltet auch die Konfiguration des DSL-Providerzugangs, und 2. Die Konfiguration der Netzwerkadressvergabe.
Die Konfigurationen erfolgen über einen Webclient (Firefox, Mozilla, Internetexplorer). Mit dem Aufruf über eine sog. private Internetadresse, hier wie auch sonst verbreitet, 192.168.1.1. gelangt man beim DFL-200 in eine geführte Konfiguration. (Andere Hersteller bieten eine durch Hyperlinks geführte Konfiguration an.) Die Basisinstallation folgt dem QIG von D-Link.

PrivateAdd

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Nach dem Aufruf im Webclient erscheint ein Begrüßungsbild des DFL-200, in den folgenden zwei Schritten wird ein Zugangspasswort und die Zeitzone gesetzt.

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In den zwei nächsten Schritten wird der Zugang zu dem Internetprovider, über den der Zugang zum WAN erfolgt, eingerichtet. Es wird für DSL üblicherweise das "Point to Point Protocol over Ethernet" - kurz PPPoE - benutzt, das wird im Menu ausgewählt. Schließlich müssen wir noch die persönlichen Zugangsdaten eintragen, die Benutzerkennung und das vom Provider erteilte Passwort.

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setup5

Wie oben schon gesagt, werden die Internet- und Nameserveradressen vom Provider zugeteilt. Die Router übernehmen sowohl die Zuordnung von externen- zu privaten Netzadressen als auch die Zuteilung der privaten Netzadressen zu den im LAN vorhandenen netzwerkfähigen Geräten. "IP-Adresse automatisch beziehen", s.o., bedeutet also, dass alle netzwerkfähigen Geräten ihre Adressen direkt vom Router beziehen. Die Router verfügen heute alle über einen DHCP - Server, dieser benutzt das "Dynamic Host Configuration Protocol". Dazu wird im nächsten Installationsschritt der DHCP-Server im Router aktiviert, wobei der Bereich der verfügbaren privaten Adressen festgelegt wird. Es wird 192.168.1.1 - 192.168.1.254 ausgewählt. (Man kann irgendeinen Bereich aus 192.168.0.0 - 192.168.255.255 auswählen, z.B. 192.168.111.1 - 192.168.111.254.)

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Die im LAN vorhandenen Rechner müssen für den Bezug der Adressen vom DHCP-Server eingerichtet werden. In Windowssystemen geht man dazu über 'Systemsteuerung' - 'Netzwerk(verbindung)'. Unter Windows XP wählt man die Netzwerkverbindung aus und über 'Eigenschaften' - Auswahl 'Internetprotokoll(TCP/IP) - Eigenschaften' - Registerkarte 'Alternative Konfiguration' wählt man "Automatisch zugewiesene, private Adresse' aus. (Bei älteren Systemen ist der Weg kürzer.)

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Geht man den obigen Auswahlweg über die Registerkarte 'Allgemein' und dort auf 'Erweitert', so sieht man, das die IP-Adressen über DHCP bezogen werden. Als Folge dieser Einstellung wird der DHCP-Client Dienst auf dem Rechner aktiviert.

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Im letzten Schritt wird noch die Zeitsynchronisation konfiguriert. Als Server setzen wir den der Physikalisch-Technische Bundesanstalt ptbtime1.ptb.de und als Ersatzserver den des Informatik-Rechnerbetrieb der Tu-Berlin ntps1-0.cs.tu-berlin.de. Ein Syslogserver wird nicht konfiguriert.

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Um die LAN-Konfiguration abzuschließen, muss der Router neu gestartet werden. Bei diesem Vorgang wird die Konfiguration gespeichert und man wird mit der Webverwaltungsseite erneut verbunden, dazu muss Benutzername und Passwort eingegeben werden.

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- Status DFL-200 und erste Funktionstests

Die Router liefern umfängliche Statusinformationen und bieten meist zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten. Deswegen sollte zuerst der Status des Routers nach der Installation in Augenschein genommen werden. Wer vorab schon feststellen will, ob die Installation erfolgreich war, d.h. ob eine Verbindung zum WAN besteht, kann zum Test eine Webseite in einem Browser öffnen.
Nach dem Login wird im Browser der System Status des Routers angezeigt. Die Registerkarte "System" enthält Hyperlinks zu sieben Statusangaben in der linken Tabellenspalte. Auf vielen Seiten gibt es direkten Zugang zu "Hilfe". Welche Seiten von den sechs Registerkarten angesteuert werden, erfahren Sie über die Registerkarte "Help" (unter 'Status' fehlt zwar der Eintrag 'Users', im Hilfetext ist er vorhanden).

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Nachfolgend einige spezielle Hinweise, die verwendete Terminologie wird in der Hilfe erläutert. Unter 'Last restart' finden wir die uns vom Provider zugeteilte IP Adresse, hier 80.136.84.172. Zu beachten ist die Zuweisung durch das Interface 'WAN'. Deshalb die nächsten Blicke auf Interface Status. Das 'LAN' Interface wird zuerst geöffnet. Die nachfolgenden vier Bilder, die über Hyperlinks erreicht werden, zeigen in der Reihenfolge das 'LAN', 'WAN-PHYS', 'WAN' und 'DMZ' Interface. Zu beachten sind die Einträge unter MAC Address. Hier sind das die individuellen Hardware-Adressen der Ethernetchips im Router. Wir sehen, dass der Router drei Interfaces mit eigenen MAC Addressen besitzt :
  1. LAN 0013:469b:fd81
  2. WAN_PHYS 0013:469b:fd83
  3. DMZ 0013:469b:fd82
Das WAN Interface verfügt über keine eigene Netzadresse, ihm ist aber die vom Provider zugeteilte IP Adresse zugeordnet. Es handelt sich um die Schnittstelle, über die der Datenstrom zwischen WAN - WAN-PHYS zum LAN und DMZ geleitet wird. Im WAN-PHYS steht dazu :
The WAN-PHYS interface shows stats for the physical Ethernet interface that the WAN interface establishes its tunnel over.

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Nach den vorangehenden Ausführungen folgt : Die vom Provider zugeteilte Netzadresse können wir immer im WAN-Status einsehen. Im LAN-Status finden wir die vom DHCP-Server dem Rechner zugeteilte Netzadresse. Hier ist also eine Umgewöhnung nötig, die letzlich durch die drei Ethernetinterface erzwungen wird. Abfragen mit den üblichen Betriebssystemprogrammen zeigen nur diese Adressen.

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Unter dem DHCP Server Status findet man für die Interface (LAN, WAN, DMZ), soweit konfiguriert, die verfügbaren Adressbereiche und die aktiven Rechner, im LAN der Rechner, mit dem die Konfiguration durchgeführt wird - 192,168.1.2 . Da bisher nur LAN konfiguriert ist, bekommt man

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Schließlich kann man unter Seite Tools mit dem Ping-Kommando die Erreichbarkeit des aktiven Rechners vom Router testen. Ist der Ping erfolgreich, sollte die Verbindung ins Internet möglich sein.

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Erfolgreiche Netzwerkverbindungen können wir unter Connections nachschauen. Hier zeigen sie nur Verbindungen im LAN an. Weitere Kontrollen sind unter Logging aufgelistet. Beide Listen werden später unter den Erläuterungen zum Umgang mit dem Firewall nochmals genauer angesehen.

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In der Basiskonfiguration wurde der DHCP-Server konfiguriert. Das Resultat kann unter der Registerkarte Servers geprüft werden. Man sieht dort die beiden Einträge LAN, die den Adressbereich schon anzeigt, und ausserdem DMZ ohne Einträge. Zur Einrichtung der DMZ kommen wir später hierher zurück.

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Ein Klick auf LAN bringt uns zur Konfiguration des DHCP-Servers. Auch ein Blick auf das DNS Relay ist nötig. Die Information zeigt die Nutzung des eingebauten DHCP-Servers und legt die Verarbeitung der Netzadressen des DHCP Servers mit den uns zugewiesenen Provideradressen mittels des DNS relayers fest. Wichtig ist auch die Information zur Lease time. Zu beidem nachfolgend mehr.

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Wenn weitere Rechner ins Netzwerk eingebunden werden, überprüft man deren Status unter der Registerkarte Status und dem Eintrag in DHCP Server - das LAN Interface wird angezeigt. Einige Hinweise zur Lease time sind nötig: Innerhalb der lease time wird einem Rechner vom DHCP-Server eine IP-Adresse zugewiesen. Ist ein Rechner nach Ablauf der lease time nicht mehr aktiv, kann der DHCP-Server die IP-Adresse neu vergeben, ansonsten behält der Rechner die IP-Adresse und bekommt eine neue lease time. Die DHCP-Server ordnen aber der IP-Adresse der einzelnen Rechner normalerweise ihre MAC Adresse zu, so der DFL-200. Ist ein Rechner inaktiv, behält der Router die Zuordnung bis zur nächsten Aktivierung als inaktive lease gespeichert und der DHCP-Serve vergibt sie nach einem Neustart erneut an denselben Rechner. Neue Rechner im LAN bekommen eine neue IP-Adresse, solange der Adressbereich nicht ausgeschöpft ist, erst dann werden inaktive lease mitverwendet.

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Dieser Umstand ist für die Arbeit im LAN nützlich. Man kann die vergebenen Rechnernamen den lokalen IP-Adressen zuordnen. Es können dann etwa freigegebene Festplatten im Netzwerk mit den Rechnernamen (netbios name) adressiert werden, im Explorer finden Sie ihn in der Netzwerkumgebung, ein vorhandener Webserver (Testserver) kann auch unter diesem Namen aufgerufen werden. Der Rechnername wird normalerweise bei der Betriebssysteminstallation vergeben. Sollten Sie ihn ändern wollen, öffnen Sie - unter Windows XP - die Systemsteuerung, dort gehen Sie über 'Leistung und Wartung' zu 'System' und ändern in der Registerkarte 'Computername' den Namen wie dort angegeben. Für die Namens- bzw. Netzwerkzuordnungen sind in Windowsbetriebssystemen die beiden Datein hosts und networks zuständig. Sie finden sie im Ordner C:\WINDOWS\system32\drivers\etc. (N.B. In Unix Systemen finden sich die Dateien im Ordner "/etc", "/" ist das Basisverzeichnis - analog zu "C:\" in Windows. In Unix ist der Slash, "/", als Ordnerbezeichner Standard.) In den beiden Dateien finden Sie jeweils Beispiele für typische Einträge. In 'hosts' wäre der Eintrag z.B.
192.168.1.2    pc1
und in 'networks' z.B.
#Hausnetz
pc1    192.168.1.2
Die Dateien werden vom System als Textdateien verarbeitet. Nach einer Änderung müssen Sie "speichern unter" benutzen und im Speicherfenster unter 'Dateiname' den Namen in Anführungszeichen setzen, also z.B. "hosts". Die Datei wird zwar als Textdokument gespeichert, es wird ihr aber im Gegensatz zu Dateien vom Typ ".txt" kein Verarbeitungsprogramm, z.B. 'Editor', 'Word' oder dgl., vom System zugeordnet. Der Typ der beiden Dateien ist im Explorerfenster Datei. (Es gibt im Betriebssystem diverse Dateien von diesem Typ. Sollten Sie solche bearbeiten müssen, speichern Sie sie immer in der o.a. Weise ab.)
Grundsätzlich übernehmen Nameserver die Verarbeitung und Verwaltung von Namen und Netzadressen, dafür ist das Domain Name System (DNS) zuständig. Um etwa Datenpakete zwischen Rechnern zu übertragen, müssen die Wege und die Adressen der beteiligten Rechner bekannt sein. In unserem Szenarium differenzieren wir zwischen den Wegen von Paketen innerhalb des LAN und den Wegen zwischen LAN und WAN, später noch zwischen WAN und DMZ, dort soll der vom Internet her zugängliche Webserver laufen, und LAN und DMZ, der Webserver muss ja verwaltet werden. Die Einrichtung eines Nameservers im eigenen LAN ist grundsätzlich möglich, die Einrichtung selbst ist nicht ganz einfach, in unserem Kontext ist sie nicht möglich, weil der Provider uns seinen Nameserver zur Verfügung stellt. Die uns zugewiesene Adresse, die wir im WAN Interface sehen, ist schon im Nameserver des Providers mit einem ihr zugewiesenen Rechnernamen registriert, dazu gleich mehr. Abgesehen vom enormen Aufwand bleibt immer noch das Problem, aus dem WAN kommende Datenpakete an die verschieden adressierten Rechner im LAN zu verteilen. Vereinfacht gesagt, übernehmen die Router genau diese Aufgabe. Mit einer besonderen Technik - NAT : Network Address Translation - wird die Provider IP-Adresse in eine andere übersetzt, hier in die vom DHCP-Server an einen LAN Rechner vergebene IP-Adresse. Auf der Rechnerebene leisten die beiden o.a. Dateien 'hosts' und 'networks' analoge Zuordnungsaufgaben, im LAN müssen sie auf allen Rechnern vorhanden sein und übernehmen lokal die Aufgabe, die sonst ein Nameserver übernähme. Beispiel einer konkreten Zuordnung :

nat

Die Adressübersetzung wird immer notwendig, wenn Daten zwischen LAN und WAN und umgekehrt transportiert werden. Der Datenfluss wird beim DFL-200 vom Firewall, genau gesagt von den dort definierten Regeln kontrolliert, s. das o.a. Routerschema. Die vom Provider zugewiesenen Adressen sind im WAN Interface gespeichert. Das DNS Relay stellt eine Verbindung der DNS Verwaltung zwischen LAN und WAN her, es verhält sich wie ein DNS Client zu einem DNS Server. Die beiden Häkchen in den obigen Abbildungen - DHCP Server und DNS Relay - gewährleisten das. Aus den Routerwebseiten dazu zwei Zitate:
Der DNS Relayer ...

provide DNS service on up to two fixed local IP addresses. These can be used as DNS servers by computers on the LAN

can be configured to relay DNS queries from the internal LAN to the DNS servers used by the firewall itself

Eine genauere Prüfung soll das verdeutlichen.
Ein nochmaliger Blick auf das weiter oben gezeigte Bild der Betriebssystemabfrage zum Netzwerkstatus zeigt uns, dass die erste IP-Adresse 192.168.1.1 vom DHCP-Server selbst belegt ist, (die erste zu vergebende Rechneradresse ist 192.168.1.2 ). 192.168.1.1 fungiert sowohl als Gateway wie auch - wegen des DNS Relays - als DNS Server.
Den Rechnernamen p50884D7F.dip.t-dialin.net, mit dem wir im Internet bekannt sind, erfragt man mit Hilfe des Programms nslookup, das in der Kommandozeilenumgebung cmd.exe aufgerufen wird. Beim Provider erhalten wir auch dessen Nameserveradresse(n), hier bei T-Online. Auf der Webseite unter "Service" findet man mit dem "Index A-Z" den Eintrag "Serveradressen". Auf dieser Seite finden wir unter DNS-Server den Eintrag 194.25.2.129.
'nslookup' erwartet einen Standardserver, die Abfrage bleibt beim DHCP-Server hängen, wir haben noch keinen eigenen Nameserver festgelegt. Als Standardserver wird nun zuerst der DNS-Server von T-Online gesetzt und abgefragt, welcher DNS-Name zu der uns zugewiesenen IP-Adresse gehört. Die 'nslookup' Abfrage ergibt:

nslookup1

Jetzt kann man auch zeigen, wie das DNS Relay arbeitet. Dazu stellen wir Anfragen ohne Angabe eines Standardservers. Mittels des DNS Relays wird die Anfrage an den Nameserver des Providers weitergeleitet. Beachten Sie den Eintrag bei 'Server' : Server: UnKnown

nslookup2

Im nachfolgenden Bild sehen Sie, dass der DHCP-Server auch als DNS-Client arbeitet, achten Sie wieder auf den Eintrag bei 'Server'.

nslookup3


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- Abschluss der Basisinstallation

Zum Abschluss der Installation oder jeder Veränderung in der Konfiguration müssen die Änderungen aktiviert und die neue Konfiguration gespeichert werden. Auf Routerwebseiten, in denen Veränderungen vorgenommen werden, findet sich immer der Knopf Apply, den wir mit einem Mausklick aktivieren. [Ausnahme : der Ping Befehl unter der Registerkarte "Tools", das "Apply" schickt einen 'ping' an die eingetragene IP-Adresse.] In allen anderen Fällen erscheinen links die zwei Schaltflächen Activate und Discard. Verwirft man die Änderung, muss man das im neu erscheinenden Fenster rechts bestätigen.

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Bei Klick auf "Activate" öffnet sich das folgende Fenster, auch hier muss man nochmals bestätigen. Der Text:

If the Administrator does not login within a set time, the unit will assume that you accidentally ...

gibt nochmal die Chance, die Änderung zu verwerfen, wenn man sich innerhalb der festgelegten Zeit neu in den Router einloggt. D.h. hat man versehentlich "Activate Changes" betätigt, muss man innerhalb der Zeit alle Browserfenster des Typs, also z.B. alle geöffneten Firefoxfenster schließen und sich erneut einloggen. Ansonsten ...

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...wartet man die festgesetzte Zeit ab. Achten Sie in der Http-Adresszeile des Browsers auf das Adressende =60. Die eingetragene Zeit wird heruntergezählt. Sie müssen warten bis Sie eine neue Webseite mit dem Adresseintrag z.B
http://192.168.1.1/admin/activatechanges?results=1
sehen.

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Um die Konfiguration zu sichern gehen Sie in der Registerkarte "Tools" auf Backup, betätigen "Download configuration" und im sich öffnenden Fenster Save it to disk, wählen Sie einen geeigneten Dateinamen - möglichst mit einem Namen wie : 'backup2-19-1-2006.pkg'.

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- Installation der DMZ

Nach dem oben Gelernten ist die Einrichtung der DMZ einfach. Der für die DMZ vorgesehene PC wird an den Router angeschlossen und gestartet. Dann muss man das Interface mit seinem IP-Adressbereich definieren und für das Interface den DHCP Server aktivieren. Nach Änderung, Speicherung und Sicherung der Änderungen sollte der DMZ PC im Status zu finden sein. Sollte das nicht der Fall sein, wird ein "Reset" durchgeführt, s. dazu den übernächsten Teil "Reset und Upgrade". Die nachfolgenden Bilder veranschaulichen die Schritte.

DMZ1.png

DMZ2.png

DMZ3.png

Noch kann aber z.B. mit einem Webserver in der DMZ nicht gearbeitet werden. Dazu muss der Firewall zuerst eingerichtet werden. Die Firewallkonfiguration wird im nächsten Abschnitt besprochen. Es waren nur dann schon Verbindungen ins WAN möglich, weil im Firewall vorab vom Hersteller Basisregeln eingerichtet waren.

- Firewallkonfiguration

Der Firewall (nach Duden 2004 auch 'der' - 'der Wall', oder 'die' - 'die Feuer/Brandmauer') des Routers erlaubt oder verbietet den Transport von Daten zwischen LAN-WAN, DMZ-WAN und LAN-DMZ. Die transportierten Daten sind an Typen gebunden, allgemein werden sie als Dienste (engl. Services) bezeichnet. Dienste sind z.B. 'mail' - E-Mail, 'ftp' - Dateitransfer, 'www' - World Wide Web. Zu den Diensten gehören die Protokolle , d. h. Anweisungen, wie die Dienste die Daten zu verarbeiten haben. Diese Anweisungen sind in die Software, die die Dienste verarbeitet, eingebaut. Jedem Dienst ist ein Port mit einer Portnummer zugeordnet. Nur durch diese "Tür" werden die Daten der Dienste transportiert, "Every service on the Internet listens on a particular port number". Der Firewall übernimmt die Aufgabe, die Türen zu öffnen oder zu verschließen. Auch auf jedem einzelnen PC, isoliert betrachtet, finden Dienste und Kommunikation statt, z.B. zwischen Unterprozessen von Programmen, dazu später mehr.

Die Konfiguration eines Firewalls ist in einem größeren Rechnerverbund eine schwierige Aufgabe. Im Falle kleiner Router, 4 - 5 Rechner, ist sie überschaubar und auch bei richtigem Vorgehen für einen Einsteiger zu bewältigen, die Regeln für die Hauptdienste braucht man ja nur einmal anzulegen. Eine Grundkenntnis der Zuordnung von Diensten zu Portnummern ist unabdingbar. Man muss wissen, welche Dienste man für den Datenverkehr zwischen den Netzsegmenten benötigt und welche nicht zugelassen werden. Wir möchten z.B. nicht, dass aus dem WAN Netzwerkverbindungen zu unseren Netzwerkplatten im eigenen LAN hergestellt und so unsere Daten öffentlich werden.

Die Verwaltung der Dienste/Ports liegt bei der oben schon erwähnten Organisatzion IANA. Sie sollten einen Blick auf die PROTOCOL AND SERVICE NAMES und auf die Liste der PORT NUMBERS werfen. Die Webseiten werden ständig aktualisiert. Für das Grundverständnis notwendig ist die Gruppierung der Port Nummern in der Liste der Port Nummern : "Well Known Ports", "Registered Ports", "Dynamic and/or Private Ports", s. die Erläuterungen im Text. Wenn Sie die Liste durchscrollen, werden Ihnen einige Namen bekannt vorkommen. Für den Gebrauch ist es wichtig, schnell die Zuordnungen zu finden, mit gezielter Suche im Internet kann man sich über Leistung eines Dienstes informieren, evtl. erfährt man auch etwas über Gefahren, die mit dem Gebrauch eines Ports/Dienstes verbunden sind. Als Beispiel diene der Port 1433, ein registrierter Port für den Microsoft SQL Server Microsoft SQL Server(Datenbankserver). Geben Sie als Suchfolge "port 1433" in eine Suchmaschine ein und schauen Sie sich einige Resultate an. (Kennen Sie Vivísimo oder Metager2 metasuche ohne müll ?).

Bevor man in die Firewallkonfiguration einsteigt, sollte man mit vorhandenen Befehlen die Aktivität an den Ports erkunden. Falls sie schon mit Windows XP arbeiten, öffnen Sie "Hilfe und Support" und geben Sie im Suchfeld 'Befehlszeilenreferenz' ein. Unter dem Treffer 'Befehlszeilenreferenz A-Z' finden Sie unter "N" Netzwerkbefehle. Mit dem Befehl netstat -a -p TCP findet man die Dienst/Port Informationen für das TCP Protokoll, "netstat /?" zeigt die Befehlsdetails an. Man sieht dort teilweise die Dienstnamen oder auch Kombinationen von IP-Adressen und Ports (chh:2556 oder localhost:1091). Beachten Sie, Ports mit Nummern über 1024 werden schon benutzt. Wie oben gesagt, man benötigt die Zuordnungen von Dienst zu Port. Nicht nur die IANA-Liste zeigt sie, auch auf unserm PC finden wir sie unter C:\WINDOWS\system32\drivers\etc\services (Linux/Unix '/etc/services'), öffnen mit 'wordpad'. Mein Beispiel zeigt das, hier arbeitet der Firewall schon.

netstat.png

Weiter unten werden wir andere Hilfsmittel kennen lernen, auch lernen wir, wie man sich Informationen über die Zuordnung von Diensten zu Programmen verschafft. Bei der Auswahl von Diensten/Ports gibt uns die DFL-200 Schnittstelle Hilfe. Unter der Registerkarte Firewall finden wir unter "Services" eine Liste von definierten Diensten, die Gesamtliste als Doppelbild:

services.png

Diese Liste ist aus verschiedenen Gründen wichtig:

  1. Alle für den "normalen" Betrieb benötigten Einträge sind vorhanden. Mit der Liste selbst ist keine Routerfunktion verbunden. Die Firewallregeln werden über die beiden Links Policy - Port Mapping festgelegt.
  2. Sie enthält für jeden eingetragenen Dienst das ihm zugeordnete Protokoll und zusätzliche Parameter: Ziel- bzw. Quellport und für die Protokolle die unterschiedlichen Typen: TCP, UDP, ICMP. Sehen Sie sich die unterschiedlichen Einträge in der Spalte Parameter an (Bemerkung dazu in den Hinweisen).
  3. Sie enthält die vom DFL-200 benutzten Dienstnamen, die teilweise spezifischer als die in den beiden o.a. Listen sind, z.B. 'ping-inbound' vs. 'ping-outbound'. Diese Namen werden in den festzulegenden Firewallregeln benutzt. (Üblicherweise lässt man keine "ping-Anfrage' zu, ein Hacker erfährt damit, ob unser PC arbeitet oder nicht. Ein 'ping' auf unseren Uni-Webserver, www-igh.histsem.uni-bonn.de, liefert keine Anwort aber Webseiten werden angeliefert. Der Hacker weiß, dass er vor einem Firewall steht.)
  4. Hier kann man auch neue Festlegungen einfügen. Für manche interaktive Internetspiele, z.B. Schach, werden besondere Ports mit den Protokollen TCP/UDP benötigt. Dies trägt man in die Liste ein und öffnet den zugehörigen Port in einer Regel. Bei den zugehörigen Servern bekommt man Hinweise.

Wie oben gesagt, werden die Firewallregeln über die beiden Links Policy - Port Mapping festgelegt. 'Port Mapping' wird uns bei der Einrichtung des Webservers beschäftigen. Zuerst wenden wir uns 'Policy' zu. Die Regeln sind den Netzsegmenten zugeordnet, eine Gruppe gibt es entsprechend auch in umgekehrter Richtung.

LAN → WAN   LAN → DMZ   DMZ → WAN

Damit Zugriff aufs WAN möglich ist, müssen Regeln für die Richtung 'LAN → WAN' festgelegt werden. Bei unserer Version waren im DFL-200 für diese Richtung 4 Regeln vorgegeben. Die erste ist brauchbar, die zweite und dritte können als Beispiel dienen. Die vierte mit dem Namen allow_standard erlaubt alle Dienste von allen LAN-PCs aus, sie war es, die uns direkt nach der Basisinstallation die Zugänge zum WAN ermöglicht hat.
Grundstrategie ist: Nur die wirklich benötigten Dienste werden erlaubt.
(Wenn alle Gruppen leer sind, gibt es in keine Richtung Datentransfer.) Für den DFL-200 gilt wie bei den meisten Firewalls, alles Nichterlaubte ist verboten. In jeder Regelgruppe gibt es den Hinweis "If no rule matches, the connection will be denied and logged". Über die Registerkarte "Firewall" öffnet man den Link "Policy":

policy1.png

Im Bild sehen Sie, dass Regeln nur für die ausgehenden Richtungen bestehen. Für den Anfang habe ich 9 Regeln für 'LAN → WAN' festgelegt, später im Text gibt es notwendige Ergänzungen dazu, die Ziffern in Klammern stehen für Portnummern. Beachten Sie, dass für das Segment die NAT, Network Address Translation, s.o., eingerichtet wird. Vor dem Einfügen der neuen Regeln habe ich die Regeln 2-4 gelöscht. Dazu ediert man die Regel, selektiert 'Delete this rule' und klickt auf 'Apply' :

  1. "smb-all" sperrt die sogenannten Netbiosdienste (135-139) und den Microsoft Directory Service (445) in Microsoft Netzwerken, also Netzwerkplattenverbindungen und 'Filesharing'-Dienste, 'smb' steht für "Server Message Blocks". Diese Ports sind beliebte Angriffsspunkte für Hacker.
  2. "DNS_Aufloesung" garantiert die Zuordnung von Netzwerknamen zu Netzwerkadressen über die Nameserver (53).
  3. "www_Zugang" für die Webzugänge, 'http' und 'https' Protokolle (80,443).
  4. "Filetransfer" für Dateitransfer mit dem 'ftp', File Transfer Protokoll (21).
  5. "Send_Mail" Mail senden mit dem 'smtp', Simple Mail Transfer Protokoll (25).
  6. "Mailbox" Mail aus der Mailbox holen mit dem 'pop3', Post Office Protokoll (110).
  7. "Timeserver" Uhrsynchronisation mit dem 'ntp', Network Time Protokoll (123).
  8. "Ping_out" Test zur Erreichbarkeit von Rechnern (im WAN), ICMP Echo (Ping).
  9. "VPN_Uni_Bonn" Datentunnel zur Univ. Bonn, unten gibt es einen eigenen Abschnitt.

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Von der neuen Einstellung fertigt man nach erfolgreichem Test ein Backup an. Mit der www_Zugang-Regel kann man auch Anwendungen nutzen, die primär im WAN über das http-Protokoll arbeiten, lokal aber an andere Dienste gekoppelt sind. Beispiel sei Internetradio mit dem RealPlayer, auch für RealPlayer-Linux, der mit dem PC Musikwiedergabe liefert. Sobald man die wichtigsten Regeln festgelegt hat, sollte man sich einen Blick auf die arbeitenden Dienste verschaffen. Mit dem o.a. Befehl 'netstat' ist das zwar möglich aber sehr unübersichtlich. Im Internet findet man Tools dazu. Besonders zu empfehlen sind die freien Tools von Sysinternals, dort unter den 'Utilities'. Zwei sind im Augenblick wichtig: TCPView aus 'Utilities: Networking' und der Process Explorer aus 'Utilities: Processes & Threads', andere finden Sie unter den ergänzenden Hinweisen. Mit TCPView sieht man den sich zeitlich verändernden Status (Minimum 1 Sekunde) der aktiven Dienste, Protokolle und Ports. Mit dem Process Explorer verschafft man sich die Detailinformationen zu laufenden Prozessen und den zugehörigen Systembibliotheken. Man gewinnt auf diese Weise auch mal einen Einblick in das, was sich hinter dem Desktop tut. Tatsächlich bieten die Tools aber auch Hilfe bei Fehlfunktionen oder wenn man unerklärliche Aktivitäten auf dem PC aufspüren will.

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Es bleiben zwei Punkte zu diesem Teil der Firewallkonfiguration übrig:
1. Eine aus dem WAN ablaufende Prüfung evtl. offener Ports.
2. Eine Technik mit der man sich die nötigen Informationen für die Einfügung des zugehörigen Services und einer zugehörigen Regel verschafft, wenn man nicht über die nötigen Informationen verfügt.

- zu 1: Eine derartige Prüfung erfordert einen aus dem WAN ausgeführten Portscan. Das Verfahren wird auch von Hackern zum Auffinden offener Ports für Attacken auf Rechner benutzt. Es gibt im Internet zahlreiche freie Anbieter webbasierter Portscans. Von uns seit Jahren genutzt, es werden dort auch umfängliche andere Infos angeboten, ist ShieldsUP!. Man scrollt die Seite abwärts bis zum Link mit dem Namen 'ShieldsUP!' und öffnet die Seite. (Achtung : Aus der Webadresse entnehmen Sie, das der Zugang über eine verschlüsselte Leitung kam - https - und aus z.B. 'https:/.../x/ne.dll?rh1dkyd2', dass für Sie ein eindeutiger 8-stelliger Zugangscode verwendet wurde, quasi ein Passwort, d.h. die Adresse können Sie nicht nochmal verwenden.) Lesen Sie die Info und klicken Sie auf 'Proceed'. Sie finden Hinweise zu den einzelnen Scanverfahren (HELP) und umfängliche Zusatzinformationen, z.B FAQ. Führen Sie den 'File Sharing' Test und danach den 'Common Ports' Test aus. Im Beispiel sehen Sie einen Teil des Tests, der offene Port 80 bedient den Webserver in der DMZ, erinnern Sie sich auch, dass es keine Regeln für 'WAN → LAN' gibt, auf 'ping' gibt es keine Antwort. Alle anderen Ports sind geschlossen.

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Die Ergebnisseite enthält unten - im Bild nicht zu sehen - ein neues Eingabefeld. Sie sollten dort eine Portnummer (119 - pop3) eingeben und 'Lookup Specified Port Information' anklicken (mit Klick auf 'User Specified Custom Port Probe' erhalten Sie Hilfe zu Formen mehrfacher Portangaben). Sie erhalten Informationen zu dem Port, Test des Ports und ein Eingabefeld für andere Ports.

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- zu 2: Es gibt zwei Möglichkeiten. (1 -Standard) Man ruft das Programm mit dem unbekannten Internetzugang auf und überprüft die neuen Logeinträge, die man unter der Registerkarte "Status" und dem Link "Logging" findet, man sollte das Log vorher mit 'Clear log' löschen, denn wie oben gesagt, bei nicht vorhandenen Regeln wird ein Logeintrag angelegt. Im nachfolgenden Beispiel wurde in "cmd.exe" ein Telnetversuch ausgeführt, der an den bekannten Port 23 geht - 'telnet www.t-online.de'. Der unterste Eintrag enthält die primäre Anfrage vom LAN (recvif=LAN), s. Uhrzeit, und der bisher unbekannte Zielport ist '23' (destport=23), s. Bild. Das Format der Logeinträge ist unter "Help" erläutert. Man fügt dann eine neue Regel ein, in dem Fall ist der Dienst in der Basisliste enthalten.

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(2 -Notnagel) Man öffnet mit einer Regel alle Dienste gemäß nachfolgendem Bild, den Eintrag "All" unter "Service" wählt man über das zugehörige Klappmenu aus. Man ruft das Programm mit dem unbekannten Internetzugang auf und überprüft den zugehörenden Dienst/Port in der Anzeige mit dem o.a. 'TCPView'. Vor der Einführung der neuen Regel sollte man die Regel "allow_standard" aber löschen.

policy8.png

Die Regeln für die Bedienung und den Betrieb des Webservers in der DMZ können in drei Schritten erledigt werden.

1. Schritt Für die Verwaltung und Tests des Webservers benötigt man mindestens zwei Regeln für das Segment 'LAN → DMZ', s. Bild oben: Eine Regel für den Transfer der Webseitendaten vom LAN zur DMZ und eine zweite für die Browserzugriffe. Da nur die privaten IP-Adressen verwendet werden, wird zunächst No NAT aktiviert. 1. Zur Datenübertragung kann das Filetransferprotokoll - FTP - benutzt werden, zusammen mit dem Microsoft Webserver kann ein FTP-Server betrieben werden. 2. Für die Browserzugriffe setzt man eine Regel, die den Service "http-all" für einen PC aus dem LAN und dem oben konfigurierten PC in der DMZ zulässt, also z.B. 'Source': 192.168.1.2 und 'Destination': 192.168.123.2 . Den Webserver erreichen wir dann mit der URL http://192.168.123.2/.

2. Schritt Für das Segment 'DMZ → WAN' habe ich zwei Regeln gesetzt. Die erste entspricht der ersten Regel des Segments 'LAN → WAN', kein Netbios und kein Filesharing. Mit der zweiten erlaube ich "ping-outbound" zu einfachen Erreichbarkeitstests im WAN. Notwendig ist hier aber wie in 'LAN → WAN', dass NAT enabled gesetzt wird, die Anfragen nach Webseiten aus dem WAN sollen an die private IP-Adresse des Webservers gehen.

3. Schritt Es muss gewährleistet werden, dass nur genau die Webanfragen an den Webserver gerichtet werden, d.h. die http/https-Dienste auf Port 80/443 müssen zum Webserver in der DMZ gerichtet werden. Dazu wird eine Zuordnung, Port Mapping, eingerichtet. Über die Registerkarte "Firewall" und den Link "Port Mapping" wird die Einrichtung vorgenommen, beachten Sie den Eintrag zu 'Pass To' :

dmz4.png

dmz5.png

Bei 'einfachen' Routern ohne eigenes DMZ Segment wird ein sogenanntes Port Forwarding eingerichtet: Für einen PC an einem 4-Port Router wird eine Paketweiterleitung von http(Web)-Anfragen an die Adresse dieses Rechners festgelegt, d.h. die Adressübersetzung aus dem WAN wird für diesen Fall eingeschränkt. Da alle PCs am Router im LAN konfiguriert sind, ist das LAN potentiell aus dem WAN angreifbar.
Abschliessend sollte man mit ShieldsUP! den externen Port Test wiederholen.


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Erläuterungen zu 'Intrusion Detection' und 'Content Filtering' werden nachgereicht. Es fehlen Informationen von D-Link bzw. die Konfigurationsanweisungen sind lückenhaft.

- Reset und Upgrade

In einigen Fällen ist die Durchführung eines Reset nötig, z.B. wenn nach Verbindungsstörungen die Verbindung zum Provider wiederhergestellt werden muss oder wenn nach einer Fehlkonfiguration eine zuvor funktionierende Konfiguration neu eingelesen worden ist.

reset.png

Von Zeit zu Zeit sollte man auf der Support Webseite des Herstellers nach Firmware Upgrades schauen, der Betriebssoftware des Routers. Diese lädt man auf seinen Rechner und spielt sie über das Browserinterface ein. Die Vorgehensweise ist beim Hersteller und im Handbuch/Help beschrieben. Die Support Webseiten sind D-Link (EN) und D-Link (DE), über den Link "Technischer Support" und Links unter "EVENT" auf der Seite. Hinweise zu IDS(Intrusion Detection System) gab es unter "Firewall".

upgrade.png

VPN - Virtuelles Privates Netzwerk zur Uni-Bonn

Ein Virtuelles Privates Netzwerk - VPN besteht aus einem VPN-Server - VPN-Client Datenverkehrsdienst, der über einen "Tunnel" in einem öffentlichen Netzwerk 'private' Daten auszutauschen gestattet. In den meisten Fällen werden die Daten auch verschlüsselt übertragen. Die VPNs werden z.B. eingesetzt, wenn Mitarbeiter von Firmen private Daten vom WAN in ein Firmennetzwerk übertragen. Die im DFL-200 mögliche Einrichtung brauchen wir hier nicht zu diskutieren, denn in den meisten Fällen hängt die Einrichtung von der verwendeten Server-Client-Software des Anbieters ab. Die meisten deutschen Universitäten stellen solche Dienste zur Absicherung des Datenverkehrs für ihre Mitarbeiter und Studenten, die über eine Zugangsberechtigung verfügen, bereit. Die Informationen für die Univ. Bonn finden Sie unter VPN (Virtual Private Networks): Installation, Konfiguration, Verbindungsaufbau. Der Client der Univ. Bonn stammt von der Firma CISCO, einem Marktführer in der Branche. Wir benötigen den Dienst u.a. zur Übertragung unserer Webserverdaten sowie der Fernwartung des Webservers. Man muss die Cisco Clientsoftware wie auf der Univ. Webseite beschrieben installieren. Wir entnehmen den Anweisungen auch Portinformationen, Port 10000 - "ndmp 10000/tcp Network Data Management Protocol", und tragen u.a. die für die Übertragung nötigen Angaben ein:

vpn1.png

Um mit dem VPN arbeiten zu können, reicht die folgende zusätzliche Regel aus.

vpn2.png

Alten Computer weiterbenutzen oder neuen Computer kaufen ?

Hier geht es um ein paar Tipps für Aufrüstung oder Neukauf eines Computers. Sie bekommen auch Hinweise, wie man Systemsoftware selbst installiert.

Vorweg etwas zur Orientierung. Auch wenn man seinen Computer zunächst nur für die Standardarbeiten einsetzt, Texte verfassen, E-Mail benutzen, Informationen beschaffen, etc., meist steigen die Anforderungen bei jeder Art fachlicher Orientierung sehr schnell. Neuere Computersoftware ist ressourcenhungrig - Plattenplatz, Memorybedarf, Grafikkapazität, Medien, Netzwerk incl. WLAN - und das unabhängig davon, ob man Microsoft Windows- oder Unixbasierte Betriebssysteme (Linux, MAC OS X) benutzt. Im Augenblick stehen wir kurz vor Einführung neuer Hard- und Softwaretechnologien : Dual Core Prozessortechnik, Wimax, Mac OS auf Intelprozessoren, Microsofts Windows XP Nachfolger Vista kommt dieses Jahr und auch die Linuxentwicklung schläft nicht. Gute Planung ist also wichtig. Die Aufrüstung älterer Computer (Prozessoren unter 1 GHz, Platte kleiner als 40 GB, Memory unter 256 MB, Grafik weniger als 128 MB, kein Ethernet und Audio, kein DVD RW Laufwerk ) lohnt meist nicht, denn für den Preis der Summe aller Einzelkomponenten bekommt man im örtlichen Computerhandel heute einen aktuell ausgerüsteten PC um € 400+. Den alten PC muss man deswegen nicht wegwerfen oder verschenken, er lässt sich auf mancherlei Weise nutzen: mit ISDN-Karte als FAX Empfänger, mit einem (evtl. grafikfreien Linux) als Router, Web- oder Druckserver, falls CD vorhanden mit einer Linux Live-CD zum Testen und lernen von Linux (z.B. Knoppix, Kanotix, Ubuntu - oder Freeduc: Linux für Grundschüler -gewusst?) [In unserem LAN arbeiten zwei alte Notebooks mit Windows NT Server 4 als Fax-Empfänger und der neue Webserver in der DMZ. Hardware 120 MHz Pentium, 48 MB Memory, 1.2 GB Harddisk, CD, Ethernet - 1996 Stand der Technik.]

Es ist auch nicht ratsam, die allerneueste Hardware zu kaufen. Wer einen alten PC besitzt, der unter Windows 98 oder auch Windows NT arbeitet, und sich einen Drucker neuester Bauart beschafft, wird dafür keine Druckertreiber mehr bekommen. Kauft man neue Hardware unmittelbar nach Erscheinen neuer Betriebssystemsoftware, besteht die Gefahr, dass die Treiber dafür noch nicht bereitstehen (oft die Gefahr bei Linux). Angesichts der Preiskämpfe würde ich bei einem jetzt neu gekauften Billigdrucker nicht davon ausgehen, dass der Hersteller am Ende des Jahres dafür noch neue Treiber für Windows Vista bereitstellt. Bei einem Neukauf sollte man sich nicht nur über die derzeitigen Einsatzarten Gedanken machen, auch über die geplante Lebensdauer sollte man nachdenken und Beschaffung von PC und Zubehör zeitnah planen. Fehl- und Falschkäufe gilt es zu vermeiden, das sind meist die Ursachen, wenn die Gesamtanschaffung teuer wird.

Die Details:

  1. Im Zeitraum von 4 - 5 Jahren kann man ein System mit Updates, Patchen, Verbrauchsmaterial etc. aktuell halten, wenn das Einsatzgebiet nicht radikal geändert wird.
  2. Klassischer PC oder Notebook? Das hängt hauptsächlich vom verfügbaren Geld ab, aber auch unter €1000 gibt es brauchbare Angebote. Im Studium ist ein Notebook hilfreich, viele Alltagsarbeit kann man vor Ort erledigen, Zettel- und Karteikästen sind out. An vielen Universitäten ist WLAN mit Internet für Studenten möglich: Wireless LAN - Funknetze an der Universität Bonn
  3. Nehmen Sie sich Zeit für die Planung. Im Internet finden Sie Infos in Mengen. Nutzen Sie die PC-Pools an der Uni, wenn Sie zu Hause keine leisungsfähige Internetanbindung haben. In manchen Rechenzentren und Instituten finden Sie Hilfe.
  4. Mit der Grundkonfiguration eines aktuellen Systems sollten Sie sich zuerst vertraut machen. Eine gute Quelle sind Webseiten solcher (örtlichen) Händler, die einen Konfigurator auf einer Webseite oder zu jedem PC bereithalten. Sie können damit Komponenten nach Ihrem Gusto auswählen und sehen sofort die Änderung im Preis. Ausserdem können Sie sicher sein, dass dabei nur zueinander passende Teilkomponenten wählbar sind. Wenn Sie einen örtlichen Händler kennen, lohnt sich ein Besuch. Computerzeitschriften enthalten regelmäßig Artikel, so das c't magazin für computer technik, das bringt jährlich einen Artikel "Der optimale PC", zuletzt im Heft 24/2005. Das können Sie auch nachbestellen unter c't Einzelhefte bestellen Eine besonders gute Informationsquelle ist die deutsche Seite von Tom's Hardware Guide(DE), das Original ist Tom's Hardware Guide(EN) (leider wird dort jetzt viel Werbung betrieben).
  5. Es gibt in "Tom's Hardware Guide(EN)" einen Link "Build Your Own" mit ausführlichen Anleitungen.
    PC im Selbstzusammenbau ist durchaus ein Thema, nach einer "c't-Umfrage zum Weihnachtsquartal 2005", c't 2/06, Seite 80, werden 38% der Computer selbst zusammengebaut, 31% kommen vom Fachhändler. Für kenntnisreiche und geübte Heimwerker ist der Eigenbau kein Problem. Es spricht aber auch vieles dagegen. Bei guten Händlern, die die PCs als Eigenmarken zusammenbauen, bekommt man heute optimal mit Qualitätsmarkenteilen konfigurierte Computer mit z.T. langen Garantiefristen für den ganzen PC. Im Eigenbau hat man zwar die gesetzlichen Garantien, aber auf jedes Einzelteil. Da die Händler große Stückzahlen kaufen, liegt man sogar mit der Summe der Einzelteile meist auch über dem Händlerendpreis. Die reputierten örtlichen Händler können sich den Einbau billiger mieser Hinterhofware nicht leisten.
  6. Die Wahl eines örtlichen bzw. nahegelegenen Händlers ist anzuraten. Evtl. Probleme können Sie vor Ort regeln, Sie brauchen nichts für viel Geld zu verschicken oder Ihre Zeit nicht mit Hotlinegesprächen zu verbringen. Ich gebe Ihnen nachfolgend ein Händlerbeispiel, Sie können sich einen PC Konfigurator ansehen und ausprobieren. Da der Händler nur an "gewerbliche Anwender" verkauft, liegt hier auch keine unzulässige Werbung vor. Gehen Sie auf der Webseite von Transtec auf den Link "PCs und Workstations" und klicken Sie dort z.B. auf den Preis von "transtec Entry PC". Dort sehen Sie in einer Liste die 'Basis Spezifikationen' und über den Link 'Erweiterte Spezifikationen' sehen Sie eine ausführliche Liste. Damit haben Sie auch ein aktuelles Konfigurationsbeispiel. Es gibt Abbildungen. Sie können weiter unten auf der Seite den Rechner im Detail nach Ihren Wünschen konfigurieren. Wenn ein örtlicher Händler keine entsprechenden Möglichkeiten auf seinen Webseiten anbietet, rate ich zur Vorsicht, außerdem sollte der Händler auch nachweislich einige Jahre im Geschäft sein.
  7. Zur Information über Anforderungen an Betriebssysteme finden Sie genaue Angaben immer auf den Webseiten der Hersteller:
    Top Resources for IT Pros(Microsoft), die Eingangsseite, über den Link "Products & Technologies" gelangen Sie zu den Einzelprodukten und Sie finden dort den Link zu Windows Vista von wo Sie über den geöffneten Link "Hardware Guidance" auf das Paper Windows Vista Capable PC Hardware Guidelines kommen. An den Informationen können Sie die Anforderungen an das künftige System ablesen.
    Dto. zu Mac OS X on Intel.
    The Unix Hardware Buyer HOWTO für Linux/Unix. Details finden sich auch bei den einzelnen Distributionen. Suche in derselben Webseite über den Link "Distributions", wo Sie nach eigenen Eingaben suchen können.
  8. Als Folge aus den Recherchen würde ich als Student ein Angebot wie das von Transtec wie folgt modifizieren:
    Processor: Celeron® D Prozessor 346, 3.06 GHz
    Speicher: 1 GB, 2 * 512 MB, 400 MHz DDR-RAM anstatt standard
    Wichtige Anfrage: Welches Fabrikat Prozessorboard (Mainboard) wird eingebaut?
    Namhafte Mainboardhersteller wie Asus, Gigabyte, MSI, Asrock, Tyan etc. stellen für den OEM (Original Equipment Manufacturer)-Markt oft Abkömmlinge ihrer Markenboards her. Die regionalen Händler kaufen für ihre Eigenmarken diese Produkte. Für solche Firmen wie etwa Dell oder Medion(Aldi) werden Sonderserien hergestellt, in deren Werbung gibt es keine Hinweise auf das Mainboardfabrikat. Problematisch ist der Support für solche Boards z.B was Biosupdates betrifft. Ein auf der Herstellerseite nicht nachweisbares Board würde ich niemals kaufen!
    Festplatte: 2 Seagate 80 GB Ultra-ATA Festplatten (unten mehr dazu)
    [2 Hitachi 160 GB Ultra-ATA Festplatten bei viel Grafik (Foto, Video)]
    Grafikkarte- heikel: Soll MS Vista Anforderungen erfüllen evtl. auch unter Linux laufen und zum Prozessorboard passen. Ich nutze ATI Radeon 9800 Pro 128 MB, ATI Windows Vista Webseite, mit der Karte läuft Linux : Debian (Orig., Knoppix, Kanotix), Red Hat, Suse.
    Optische Laufwerke: +Double-Layer DVD+/-RW Laufwerk mit Nero
    Betriebssystem: Kein Betriebssystem - unten mehr
    Wechseldatenträger: Zusätzliches Diskettenlaufwerk, wird immer noch für manche Boot- und Sicherungsarbeiten benötigt (Bei Aldi etc. NIE dabei, es dürfen KEINESFALLS USB Laufwerke sein !!)
    Garantie: Zusätzlich 2 -3 Jahre
    Schnittstellenkarten: Firewire Karte, manchmal schon auf dem Processorboard - für Digital- oder Video Kamera
    Lautsprecher: 2 Lautsprechet - Musik am Computer kann zur Entspannung beitragen - müssen nicht teuer sein
    Sonst wichtig: Evtl. Lärmschutz einbauen lassen, gute Kühlung ist ganz wichtig, evtl. 1 - 2 zusätzliche Lüfter einbauen.
    Bildschirm: TFT Flachbildschirme sind platzsparend und mittlerweile erschwinglich. Einen 17" Schirm bekommen Sie in Bonn schon für unter €250, selbst ein 17" Eizo (besonders gute Qualität) gibt es für €299. Wer Augenprobleme hat oder intensiv mit vielen Fenstern auf dem Desktop arbeitet, sollte einen 19" oder 21" Schirm kaufen.
  9. Software bekommt man als Student in Form von Studenten/Schüler Lizenzen bei div. Online Shops, Nachweis z.B. Immatrikulationsbescheinigung. Die meisten Univ. haben Verträge mit Shops z.B. Software-Shop der Universität Bonn. Wir selbst kaufen z.B. bei BtB, deren Preise liegen z.T. unter denen des Univ. Bonn Shops. Auch ein Blick ins Angebot von Amazon.de lohnt manchmal.
    Ein ganz anderer Gesichtspunkt ist die Überlegung, eine kostenlose Linuxversion zu installieren. Für die o.a. Standardarbeiten reicht es immer und auch in vielen Wissenschaftsgebieten kann Linux sich sehen lassen. Es gibt Unmengen von Entwicklungswerkzeugen für die man sonst viel Geld ausgeben müsste.
  10. Aus vorgenannten Gründen also den Computer ohne Software kaufen.
    Ein anderer Grund ist aber viel wichtiger :
    Die Händler benutzen automatisierte Installationsroutinen. Folge davon ist, das oft der gesamte Plattenplatz für eine Partition genutzt wird, d.h. das Laufwerk "C:" belegt z.B. die gesamte 80GB PLatte. Man kann in solchen Fällen das Betriebssystem von eigenen Daten und Programmen nicht trennen, man kann etwa keine Sicherungskopien auf anderen Partitionen ablegen oder ein zweites Betriebssystem installieren : Es gibt keine weiteren Partitionen. Bei einigen Händlern kann man das gegen Aufpreis zwar machen lassen, man kann es dann aber nicht mehr verändern. Die Betriebssystem CD ist beim Händler meist eine sogenannte OEM CD, es gibt immer wieder Berichte über diverse Probleme mit diesen CDs.
  11. Der Rechner wird ohne Betriebssystem aber mit zwei Festplatten gekauft. Damit hat man die Freiheit, mehrere Betriebssysteme zu installieren. Windows Systeme müssen noch immer auf der ersten Platte installiert sein, Linux nicht. Es wird ein Partitionswerkzeug zur Platteneinteilung benutzt z.B. Acronis Disk Director, gibt es bei BTB.
    Man sollte auch lernen, die Betriebssystemsoftware selbst zu installieren. Es ist nicht schwierig und man lernt etwas dazu, MS XP - auf jeden Fall die 'professinal' Version - zu installieren dauert ca. eine Stunde. Zwei Szenarien sind zu unterscheiden : Aufrüstung und Neuinstallation. Aufrüstung : Falls Ihr Rechner nahezu die o.a. Kriterien erfüllt, manchmal reicht die Memoryaufrüstung, eine zweite Platte und die neue Grafikkarte. Sollten Sie noch MS Windows 98 benutzen, wird der Umstieg zu MS XP oder Linux dringlich. Für MS XP gibt es eine preiswerte Upgradeversion bei vorhandenem MS WIN98. CD einlegen, sie startet meist von selbst und das Upgrade ausführen. Sollte Ihr PC die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen, wird die Installation abgebrochen - neuer Rechner oder aufrüsten. Ansonsten müssen Sie nur gelegentlich einen Mausklick ausführen. Ihre Daten, Einstellungen etc. werden in das neue System übernommen. Für die Partitionierung s. nachfolgende Erläuterung.
  12. Im Falle eines neuen Rechners sollten Sie vor der selbst durchgeführten Installation nicht zurückschrecken. Bei neuer Hardware booten die Rechner Windows XP oder Linux (z.B. Knoppix) von der CD/DVD. Starten Sie den neuen PC, legen Sie die CD/DVD ein und booten neu. Wenn sich nichts tut, muss man nur im Bios eine Einstellung ändern. Dazu muss man unmittelbar nach dem Start die Taste 'DEL' d.h. 'Entfernen' drücken. Im Biosmenu navigieren Sie, bis Sie die Bootoptionen sehen (erstes Bootlaufwerk : Floppy, Harddisk, CD, DVD), stellen Sie diese auf CD/DVD. Bei manchen Biosversionen muss man entsprechend die Taste 'F8' drücken. Anleitungen stehen auch meist in dem Prozessorboard Handbuch. (Kontrollieren Sie beim Kauf, ob Sie für alles Zubehör auch Handbücher oder CDs bekommen, die Händler sind gesetzlich zur Lieferung verpflichtet.) Sobald Sie das Setupmenu sehen, beginnt die Installation. Es wird immer ein Hardwaretest durchgeführt, gelegentlich müssen Sie Eingaben wie Rechnername, Adminstratorpassword etc. machen. Im Begleittext gibt es Hinweise, im Falle von Linux kann in jedem Installationspunkt Hilfe erfragt werden. Das Setupprogramm steuert die gesamte Installation, Sie tun nur etwas, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Das Setup erfolgt meist auch in mehreren Schritten, erschrecken Sie nicht und greifen Sie nicht mit eigenen Aktionen ein, wenn das System zwischendurch neu bootet. Bevor Daten auf die Platte geschrieben werden, müssen Sie Angaben für die Größe der Systempartition eingeben, es wird auch nur diese angelegt. Nun ist es Zeit, sich über die Platteneinteilung des neuen Rechners klar zu werden.
    In den nachfolgenden Punkten erkläre ich meine Lösung.
  13. Windows Systeme lagern auf der ersten Platte, Linux kommt auf die zweite Platte. Es wird Windows XP zweimal installiert: Die Partition 'C:' dient als Rettungssystem, XP in der Partition 'D:' ist das Arbeitssystem, 'E:' enthält alle Software, die nicht zum Basissystem gehört und das sonst auf 'C' bzw. 'D' befindliche Systemverzeichnis 'TEMP', 'F' enthält eigene Programme, Testsoftware, Daten, in 'G' sind Daten und Programme von alten Rechnern, es dient auch zum Datenaustausch mit Linuxsystemen, die zwei Backups - 'H', 'I' enhalten Backups von Linux und Windows. Auf der zweiten Platte liegen zwei Linuxsysteme, Debian - damit arbeite ich - und eine aktuelle Knoppixversion zur Orientierung über die aktuelle Entwicklung, Linux Swap-Space (die Linux Auslagerungsdatei), 'K' Webserverbackups, etc. Die 'NTFS' formatierten Partitionen für XP Datenzugriffe, 'FAT32' formatierten auch für Linuxzugriff. Im nachfolgenden Bild sehen Sie die Einteilung, sie ist mit einem anderen Werkzeug - PartitionMagic - durchgeführt worden (würde ich nicht mehr neu kaufen).

    partition.png

    Die Antwort auf die obige Frage wäre also : 8GB, d.h. die geplante weitere Einteilung würde in einem nächsten Schritt nach Abschluss und Neustart des Systems erfolgen, denn erst dann kann der 'Acronis Disk Director' installiert werden, der gehört auf 'C:'. Das Acronis Produkt arbeitet ähnlich, ist neuer und Testsieger bei den c't Tests. Nach der Einteilung sollte man sofort das zweite System installieren. Gebootet wird ein solches System immer von 'C:', die gemeinsamen Bootfiles liegen auch dort. Mein 'boot.ini' in 'C:\boot.ini' sieht so aus
    [boot loader]
    timeout=30
    default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(3)\WINDOWS
    [operating systems]
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(3)\WINDOWS="MSXP Prof Arbeitssystem - D " /fastdetect /NoExecute=OptIn
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="MSXP Prof Rettungssystem - C " /fastdetect /NoExecute=OptIn
    multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINDOWS="MSXP Prof Kopie D mit SP2 - D " /fastdetect /NoExecute=OptIn
    multi(0)disk(0)rdisk(1)partition(2)\WINDOWS="MSXP Prof Kopie D vor SP2 - D  " /fastdetect /NoExecute=OptIn
    
    Zum Booten der Linuxsysteme benutze ich nicht eines der üblichen Multibootverfahren sondern Boot-CDs, die aus den bei jeder guten Linuxversion während des Installationsprozesses erstellen Bootfloppies erzeugt wurden. In der geplanten neuen Webseite zu Linux dazu mehr.
    Der Vorteil der Partitionierungswerkzeuge wie die o.a. liegt darin, dass man die Partitionen z.B. vergrößern oder verkleinern kann, ganze Partitionen können an andere Stellen der Platte kopiert werden (Backup vor Einspielen eines Servicepacks z.B.). Die enthaltenen Daten werden nicht zerstört. Mit Microsoft Programmen geht das nicht.
  14. DRINGENST rate ich zum Kauf einer Backupsoftware, mit der Sie Ihre Partitionen sichern und ein beschädigtes System in Minutenschnelle wiederherstellen können. Die bei Microsoft vorhandene 'Sicherung' eignet sich nicht und auch die in MS XP vorhandene Wiederherstellungsoption hat in manchen Fällen schon versagt. Eine gute Wahl ist Acronis True Image. Bei einem Platten(partitionen) Image werden die Daten plattensektorweise 1 zu 1 hin- und zurückkopiert. Wenn Sie kein solches Tool haben, stehen Sie bei Defekten vor der Situation, das gesamte System neu installieren zu müssen. (Von der Seminar- bis zur Doktorarbeit ist plötzlich alles weg !) Sie können auch nicht gefahrlos mit dem System experimentieren, was bei einer wissenschaftlichen Ausbildung eigentlich üblich sein sollte. Es gab auch Fälle, bei denen Microsofts Service Packs oder Patche auf einzelnen Konfigurationen versagt haben - PC tot ! Mit €50 sind Sie dabei. Rezept : Vor jedem Experiment ein Image der Systempartition in einen freien Plattenplatz der 2. Platte. Mit 'True Image' geht das im laufenden System - deswegen in meinem System der reichliche Platz auf der 2. Platte und überhaupt der Grund für eine große 2. Platte (Die Partition am Ende der ersten Platte und die Partition 'J:' sind Kopien von 'D:', s. o. die 'boot.ini' Einträge). Geht etwas schief, kopieren Sie das Image zurück. Dazu wird bei 'True Image' eine Rettungs CD erstellt. 20 GB werden in ca. 15 Minuten zurückkopiert - mit schnellem Prozessor.
  15. Zuletzt noch ein Wort zu schneller privater Internetverbindung. Lange Zeit war uni@home eine gute Lösung. Über die Angebote der Unis informieren die örtlichen Rechenzentren. In allen Hochschulstandorten gibt es (über)regionale DSL-Anbieter, bei denen Sie für +-€6 einen mindestens DSL 1000 Anschluß bekommen. Wenig bekannt sind die Angebote des Deutschen Forschungsnetzes. Informieren Sie sich über 'WiNShuttle' und 'DFN@home' bei Dienstleistungen des DFN-Vereins.

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Epilog

Einige Hinweise zur HTML-Technik in dieser Seite. Wie an anderen Stellen auf unseren Seiten ausgeführt, haben wir bei der letzten Umstellung der Seiten u.a. die strikte Anwendung von Stylesheets v. CSS2 unter dem Dokumenttyp html4/strict vorgenommen. Wir haben schon in den Anfängen unserer Seiten, in "Alte Browserhinweise", auf Schwierigkeiten der Benutzung des "Document Object Model" hingewiesen. In der Zwischenzeit ist ein beträchtlicher Teil der Probleme beseitigt, d.h. die neuesten Browserversionen implementieren die Document Object Model (DOM) Empfehlungen von W3C. Es treten aber immer noch Unverträglichkeiten in den Implementierungen bei Mozilla/Firefox und MS Internetexplorer auf. Die Technik auf dieser Seite und auf einigen Hauptseiten benutzt einige der Eigenschaften von DOM, Stylesheets und Javascript um Menus einzublenden oder Textteile zu 'verstecken' oder sie anzuzeigen, so dass sie mit wenig Aufwand und in identischer Weise für die o.a. Browser arbeiten. Benutzt wird hauptsächlich die DOM Eigenschaft, mit der auf identifizierbare Textobjekte Bezug genommen wird. In Kombination von Stylesheets und Javascript können dann die benannten Effekte erreicht werden. Wir haben eine Webseite vorbereitet, in der alles zusammengefasst ist. Im Quellcode können Sie sich alles genau ansehen und bei Bedarf in eigenen Webseiten verwenden. Die Stylesheetdefinitionen enthalten die für die Seite notwendigen Teile aus unserem allgemeinen Stylesheet. Beachten Sie, dass für die beiden Javascriptfunktionen nur eine Zeile benötigt wird, und sehen Sie sich die HTML Zuordnungen in den Stylesheetdefinitionen dazu an.

Testseite für versteckte Komponenten und z-index (öffnet eigenes Fenster) .

Bei vielen Webseitenentwicklern ist es immer noch üblich, diese Effekte mit Hilfe von Javascriptfunktionen allein zu entwickeln. Resultat sind in der Regel Funktionen die aus 15 oder mehr Zeilen bestehen. Aber auch in anderen Fällen zeigt sich eine ähnliche Javascriptmanie.

Noch einige nützliche Links:

Originale Javascriptreferenzen, DOM, CSS, etc
Mozilla Developer Center - Documentation
Mozilla Documentation Web Developer
Die gesamte Gecko DOM Reference
The Document Object Model in Mozilla
Hier benutzt : DOM:document.getElementById

Speedport von T-Com

Seit Herbst 2006 hat die Telekom/T-Online neue Surftarife in Ihrem Angebot. Neukunden - Altkunden auf Wunsch - erhalten mit einer Bestellung auch Hardware: Kombi aus (kleiner) Telefonanlage + DSL Modem. Geliefert werden unterschiedliche Versionen der Speedport Serie. Man kann nicht absehen, welche Version man bekommt. In mir bekannten Fällen wurden die Typen 'W 500 (V)', 'W 501 V', 'W 700 V' und 'W 701 V' geliefert. Zur Zeit - 23. 02. 07. - wird mit "Call & Surf Comfort" der Typ 'W 501 V' angeboten. Die Hardware wird vom Marktfüherer AVM geliefert. (Es gibt dazu Hinweise im Internet, es wurde mir aber auch auf telefonische Anfrage bestätigt.) Damit ist man auf der sicheren Seite. Die Dokumentation der T-Com stammt nicht von AVM, vom wem die Software stammt, ist nicht ganz klar. Auf den nachfolgend angegebenen Dokumentationswebseiten findet man Angaben wie "Quellcode Speedport W xxx V" der unter 'GNU GENERAL PUBLIC LICENSE' veröffentlicht wird, auf den Inhalt kann ich hier nicht eingehen. Ich habe einen Speedport W 701 V installiert. Bei der Grundkonfiguration wird man geführt, sie verläuft normal und problemlos, ähnlich wie oben zu meinem Gerät beschrieben. Das Webinterface ist natürlich anders. Das mitgelieferte PDF Handbuch ist nicht immer hilfreich und bzgl. Firewallkonfiguration gibt es keinerlei Information. Der Firewall sollte normalerweise keinerlei Pakete durchlassen, manche Anbieter öffnen den Firewall für den Zugang zum Internet. Man muss, wie oben geschildert alle Portregeln selbst definieren. Im Fall des Speedport W 701 V stellte sich nun heraus, dass man zwar die Zugänge vom WAN zum LAN einrichten kann, Begriffserläuterung im vorangehenden Text. Man benötigt das manchmal, wenn etwa ein Fernzugriff auf einen PC gebraucht wird (Remote Desktop oder VNC), um z.B. Anfängern zu helfen. Man kann keinerlei Regeln vom LAN zum WAN angeben, anders gesagt: der Speedport W 701 V ist vom LAN zum WAN völlig offen. Fängt man sich z.B. irgendwelche Malware ein, so kann die unbehelligt auf dem PC arbeiten. Dieser Umstand ist gemessen an den beständigen Mahnungen zur Einhaltung von mehr Sicherheit schlicht skandalös. Hier hat die T-Com mit der Weglassung einer Hälfte der Firewallfunktion nicht nur an der falschen Stelle gespart, sondern zusammen mit einem Surfpaket ein Gerät unter die Leute gebracht, dass es in der Form eigentlich nicht geben dürfte. Es gelang mir schließlich nach erheblichem Aufwand mit einem Mitarbeiter des zuständigen Teams der T-Com zu sprechen. Der Mangel wurde eingeräumt und die T-Com hat in einem FAQ zu dem Gerät den Punkt "Welche Sicherheitsfunktionen (Firewall) bietet der Speedport W 701V gegen Angriffe aus dem Internet?" geändert. Es wurde ein spezieller "HINWEIS" eingefügt: Es wird eine Firewallsoftware benötigt. (Man muss den Text in diesem Punkt sehr genau lesen, um die Tragweite zu erkennen! Natürlich gehören alle Hinweise im FAQ eigentlich in die Dokumentation.)

Unter Windows XP, Service Pack 2, gibt es einen Firewall, die Handhabung ist nicht ganz einfach. Bequemer sind Firewalls mit "Lernphase": Der Firewall lernt die erlaubten ein- und ausgehenden Verbindungen. Nach beendeter Lernphase ist alles verboten, was nicht erlaubt ist. Wir selbst benutzen seit Jahren den Sunbelt Kerio Personal Firewall. In diversen Tests wird vom Einsatz von Kombipaketen (Virenschutz, Mailfilter, Firewall, Spywareprüfer) abgeraten. Die erforderlichen Leistungen weden nicht gleichmäßig in allen Teilen erbracht und die Administration erweist sich als kompliziert.

Zur Erhöhung der Computersicherheit Ihres PC möchte ich Ihnen noch ein sehr gutes kostenloses Tool dringend empfehlen : Spybot - Search & Destroy. Ursprünglich war es 'nur' ein Spyware-Tool. Mittlerweile kann es mehr. Auf der Webseite gibt es eine Einführung. Im Programm selbst eine umfangreiche Hilfe. Die Spy- und Malware Datenbank erhält regelmäßige Updates. Die Einarbeitung ist nicht schwierig, den PC regelmäßig überprüfen und Updates nachladen. Besonders hilfreich ist eine im Hintergrund arbeitende Kontrolle, die Veränderungen am Windows Registry überwacht und ggf. warnt.

Falls Sie eines der neueren Angebote der T-Com/T-Online wahrgenommen haben oder es wahrzunehmen beabsichtigen, sollten Sie sich vorher informieren. Die Angebotspakete sind nicht unattraktiv, es kommt immer auch auf die örtlichen Anbieter an, T-Online und 1&1 sind regelmäßig die Testsieger bei Internetprovider Tests. Grundsätzlich sollten Sie wissen, ob der Provider über eigene Netze verfügt oder nicht doch bei der T-Com mietet.
Die Informationen zum Speedport bei der T-Com sind nicht einfach zu finden. Nachfolgend die Auswahlwege zu den beiden Bereichen. Ein '→' zeigt den nachfolgenden Schritt. Start ist immer T-Com:
FAQ :
Start →
Faq & Hilfe →
FAQ →
Auswahl: Telefone, Anlagen & mehr →
Auswahl: Netzwerkkomponenten →
Auswahl: Speedport Serie →
Auswahl: Modell auswählen

Bedienungsanleitung etc. :
Start →
Service →
Downloads →
Bedienungsanleitungen →
Auswahl: Netzwerkkomponenten →
Auswahl: Speedport Serie →
Auswahl: Modell auswählen.

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