Der in die Jahre gekommene alte Rechner ist nun ersetzt worden.
Die Prozessorleistung ist verbessert, es steht mehr Speicher und Plattenplatz
zur Verfügung. Als Betriebssystem läuft MS Windows 7 Ultimate SP 1 mit
Microsoft-IIS/7.5 (Internet Information Server) als Webserver.
Der alternative Webserver bleibt erhalten und läuft auf neuer Hardware, dazu unten mehr.
Er kann als Zweitserver und nicht nur bei Ausfällen benutzt werden. Ausfälle können
durch Stromausfälle (Gewitter, etc.) oder - wie kürzlich - durch Bauarbeiten bedingt sein.
Der alternative Webserver läuft bereits seit Ende Juli 2008 auf einem Apple iMac unter
Mac OS X 10.6.8 in einer virtuellen Maschine, VMware Fusion 4. Die ursprünglich geplante
Umstellung auf einen Apache Webserver wurde
damit obsolet, zumal Microsoft den Support für Windows XP bis zum Jahr 2014 anzubieten
beabsichtigt. Die Einbindung der virtuellen Maschine erfolgt in einer 'demilitarized zone'
(DMZ) wie weiter unten beschrieben.
Info :
VMware Fusion für Mac
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Die Realisierung erfolgt über unseren DSL 3000 Zugang und einen neuen Router, der besondere Sicherheitsvorkehrungen ermöglicht. Der Webserver soll vom Internet erreichbar sein, nicht aber unser privates Hausnetzwerk. Router die diese Bedingung erfüllen, besitzen einen Port für den (DSL)-Internetzugang - 'Wide Area Network' auch kurz 'WAN'-Port - , vier oder mehr Ports für das Lokale Netz(Hausnetz) - 'Local Area Network' kurz 'LAN'-Ports - und einen speziellen Port für eine vom LAN getrennte Zone - 'demilitarized zone' kurz 'DMZ'-Port. Alle neuen Router besitzen heute sowohl eine Firewall als auch Routingkontrollen, mit denen die Datenflüsse im LAN, vom LAN zum WAN eingestellt werden können. Firewall und Routing verhindern Datenfluss und Zugriff von DMZ zu LAN : Keinerlei Zugriffe hier, vom WAN zur DMZ sind nur Zugriffe auf den Webserver gestattet. Die nachfolgende Skizze veranschaulicht die Konstruktion.
Beim Einsatz eines Webservers über eine DSL Verbindung ist noch eine
Besonderheit zu beachten. Die DSL Provider, z.B. T-Online, vergeben keine
festen Netzwerkadressen, es werden im Augenblick auch keine festen
Webserveradressen vergeben.
(Man bräuchte eine feste Zuordnung von Netzwerkadresse zu Webserveradresse
wie z.B. für den Fall der Uni-Bonn: 131.220.14.192 <---> www.uni-bonn.de .
Probieren Sie: http://131.220.14.192 .)
Nach jedem neuen Verbindungsaufbau erhält man
eine andere Netzwerkadresse. (Die Router regeln intern die Zuweisung der
externen Netzwerkdresse zu der/n internen LAN Adressen.) Soll der Webserver
ständig verfügbar sein, benötigt man einen entsprechenden DSL Zugang.
Allerdings unterbrechen die Provider in der Regel den Dauerbetrieb nach 24
Stunden und man bekommt eine neue Netzwerkadresse. (Die Router können die
Verbindung zum Internet sofort wieder herstellen.) Zum Glück gibt es Dienste,
die eine dynamische Zuordnung von Netzwerkadressen zu Webserveradressen nach
Wechsel von Netzwerkadressen anbieten. Einen solchen Dienst verwenden wir mit
der Firma
Dynamic Network Services, Inc.
Natürlich muß der Router über eine entsprechende Eigenschaft, nämlich
geänderte Netzwerkadressen weiterzuvermitteln, verfügen; oder man benötigt
eine separate Software.
Bei DSL wird zwischen 'Download-' und 'Upload-Geschwindigkeit' unterschieden. Die 'Upload-Geschwindigkeit' bei uns entspricht der 'Download-Geschwindigkeit' bei Ihnen. Für DSL 3000 beträgt sie 384 kbit/s, also die sechsfache ISDN Geschwindigkeit von 64 kbit/s. Downloadverzögerung gibt es nur bei größeren Bilddateien.
Die Routerinstallation finden Sie im Steuermenu unter 'Router- und Firewallinstallation'.