Anamnese und Befund
Wegen Trinkschwäche des 4 Monate alten
Mädchens wurde eine sonographische
Untersuchung des Abdomens durchgeführt. Dabei
fiel eine Raumforderung in der Leber auf.
Die körperliche Untesuchung zeigte eine
derbe, bis zu Nabelhöhe reichende Resistenz im
rechten Oberbauch. Keine Zeichen eines
Umgehungskreislaufes. Laborchemisch
unauffällige Befunde, insbesondere Leberenzyme
und Alpha-1-Fetoprotein (Hepatoblastom!).
Die durchgeführten bildgebenden
Untersuchungen (unten) zeigten einen etwa 9 x 8 cm
großen, deutlich hypervaskularisierten
Lebertumor.
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Die MRT (oben koronare Schnittebene in
T1-Wichtung) zeigt eine ca. 9 x 8 cm
durchmessende, hypointense Raumforderung
der Leber mit glatter lobulierter
Begrenzung. Der Tumor erfaßt die
zentralen Anteile des rechten und linken
Leberlappens. In der T2-gewichteten
koronaren Schnittebene (unten) ist die
Raumforderung ausgeprägt hyperintens
mit einer zentral signalärmeren Zone.
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Die native Computertomographie (oben)
zeigt den zentral wachsenden Tumor ventral
der Pfortaderbifurkation. Intratumoral
Nachweis einiger Verkalkungen. Ventral
reicht der Tumor an die
Leberoberfläche heran. Die nach der
computertomographischen Untersuchung als
zentralvenöse DSA durchgeführte
Übersichtsangiographie (unten) zeigt
die deutliche Hyperperfusion des
großen Tumors mit Nachweis
größerer Kontrastmittelseen.
Der Tumor wird sowohl über die linke
wie über die rechte Leberarterie
versorgt. Ein etwaiger Shunt kann
methodisch bedingt (zentralvenöse
DSA) nicht nachgewiesen bzw.
ausgeschlossen werden.
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Ihre Diagnose?
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