Heimat: S-Arabien, Jemen
Habitus: Variabel in Größe und Wuchsform. Es gibt kurztriebige reich verzweigte Formen, die große Polster bilden, oder dicktriebige aufrechte (bis 50cm), wenig verzweigte (meist von der Basis) Standortformen. Zwischen 5-7cm variiert auch die Stammdicke. Die Äste sind kaum gegliedert und haben 10-13 Rippen. Die waagerecht abstehenden Dornenpaare sind von ungleicher Länge und bis 15(20)mm lang. Dreieckig-lanzettliche Blätter sind 2mm lang und fallen bald ab.
Blüte: Oberhalb des Dornenschildchens erscheinen 1-3 kleine Cyathien. Die bis 3mm großen Cyathien sind gelb.
Kultur: Sehr einfach! Eine ideale Anfängerpflanze, die ein Minimum von 10 Grad im Winter und einen sonnigen Platz braucht. Zwischen April und Ende September liegen die Hauptgießmonate, sonst ist je nach Überwinterungstemperatur weniger bis fast gar nicht zu gießen. Leicht vermehren lassen sich die basal verzeigten Formen im Frühjahr.
Bem.: Es gibt weitere
Euphorbien aus dem nördlichen Afrika mit seinen angrenzenden
Inseln, die einen ähnlichen Habitus haben und sehr
wahrscheinlich auch eine nahe Verwandschaft innerhalb der Gattung
haben. Folgende Arten gehören dazu: E.
echinus S-Marokko; E.
officinarum Mauretanien, Algerien,
Marokko; E.
handiensis
Kan. Inseln: Fuerteventura. Eine
Art die häufig mit E. fruticosa
verwechselt wird ist Euphorbia
frankii.
Das Bild zeigt eine
Pflanze, die von Frans Noltee/NL (heute RSA) im Jemen gesammelt
wurde: FN1370, N-Jemen, 7km westl. Al Mahwit.
Literatur:
1 Euphorbia
Journal Vol. I, S. 78;
2 Euphorbia
Journal Vol. V, S. 105Ff;
3
Sukkulente Euphorbien, A.Berger, S.
87F:
4
Sukkulentenlexikon Zweikeimblättrige Pflanzen, Urs Eggli, 2002,
S.147.
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Stand
22.10.09
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