Erfahrungsbericht DSL für Studenten

Einleitung

Heutzutage ist das Internet für ein erfolgreiches Studium unverzichtbar. Spätestens bei der Anmeldung für die Arbeitsgemeinschaften, welche ausschließlich online erfolgt, wird jedem klar, dass an einem Internetanschluss kein Weg vorbei führt. Grund genug sich im Rahmen dieses Artikels einmal genauer damit zu beschäftigen. Oft ist es jedoch keine leichte Aufgabe, bei der schier unendlichen Anzahl von Anbietern und DSL-Tarifen das Richtige für sich zu finden. Helfen können hier Vergleichsportale (z.B. www.dsl-tarifjungle.de). Keinesfalls vertrauen sollte man den Callcenter-Mitarbeitern, doch dazu später mehr.

Erfahrungsbericht

DSL bei der Deutschen Telekom habe ich seit der Zeit, wo DSL 768 noch das höchste der Gefühle war, miterlebt. Damals waren mehrere Monate Wartezeit, bis man denn endlich seinen Anschluss und das passende DSL-Modem bekam keine Seltenheit. Wenngleich sich in dieser Hinsicht heutzutage einiges gebessert hat kann ich nur empfehlen, den Internetanschluß frühzeitig zu bestellen, so dass man ihn rechtzeitig zu Semesterbegin nutzen kann.

Nachdem der Telekom die Kunden massenhaft wegzulaufen drohten (und immer noch drohen!) entschloss sich das Management der Telekom dazu, ihre Kunden über eine längere, zweijährige Vertragslaufzeit, an sich zu fesseln. Infolgedessen bekamen wir monatelang schon fast stalkingartige Anrufe, in denen uns das neue, nur unwesentlich günstigere Preismodell angepriesen wurde, wohingegen die geänderte Vertragslaufzeit gekonnt verschwiegen wurde. Ansich ist es ja eine schöne Sache, wenn man über neue Tarife informiert wird. 1-2 Jahre zuvor hätten wir uns solch eine Information gewünscht, als die Telekom klammheimlich ihre Preise gesenkt hatte ohne es ihren Kunden mitzuteilen. So zahlten wir Monat für Monat weiter den alten überzogenen Preis.

Als Faustregel kann man sich daher bei der Deutschen Telekom merken, dass sie einem immer nur dann zu einer Vertragsänderung drängen, wenn es allein und ausschließlich zu ihrem Vorteil ist. Wer dagegen eine sachliche Auskunft will, der muss sich selber schlau machen.

Geschwindigkeitsmäßig sind wir bei der Telekom mit unserem DSL 3000 (3 Mbit/s) leider nur sehr gemächlich unterwegs. Obwohl Bonn Telekomhauptstadt ist, ist das Netz in unserer Siedlung kaum ausgebaut. Von blitzschnellen Datenübertragungsraten à la VDSL mit seinen bis zu 50 Mbit/s können wir nur träumen. Das ärgerliche daran: ein paar Meter weiter gibt es ADSL mit mehr als fünffacher Übertragungsrate zum gleichen Preis. Da drängt sich dem Kunden doch der Gedanke auf, dass es sich da wohl um eine Mischkalkulation handelt und sich die Telekom in erster Linie durch die überbezahlten Kleinanschlüsse finanziert, wodurch sie dann einigen wenigen Topgeschwindigkeiten zu recht humanen Preisen bieten kann.

Fazit & Empfehlungen

Wenngleich mein Bericht über die Telekom eher negativ ausgefallen ist, so muss dies nicht für jeden zutreffen. Je nach geographischer Lage mag die Preis/Leistung besser oder schlechter sein. Wichtig ist, dass man sich intensiv mit den verfügbaren Angeoten befasst.

Wer eine unabhängige Übersicht der verschiedenen DSL-Anbieter sucht, findet hier deren aktuelle DSL Tarife. Diese Seite erleichtert die Suche nach einem geeigneten DSL-Anbieter und dem passenden DSL Tarif enorm. Sofern verfügbar sollte man unbedingt den meist nur geringfügigen Aufpreis für den zukunftssichereren VDSL -Anschluss investieren, da das Internet immer breitbandlastiger wird.


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