Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für
Asiatische und Islamische Kunstgeschichte
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität
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Über uns

Das Seminar für Orientalische Kunstgeschichte (SOK) wurde 1967, zunächst als Forschungsstelle für Orientalische Kunst, von Professor Heinrich Lützeler gegründet. 1974 wurde es in ein reguläres universitäres Seminar umgewandelt, das die Orientalische Kunstgeschichte als Studiengang anbietet. Das SOK ist das einzige Universitätsinstitut in Deutschland, an dem in Lehre und Forschung die andernorts als eigenständige Fächer vertretenen Bereiche »Islamische Kunst und Architektur« und »Asiatische Kunst und Architektur« zusammengefasst sind. Ergänzt wird diese einzigartige Kombination durch die Möglichkeit, gleichzeitig in den anderen Abteilungen der Philosophischen Fakultät die relevanten Sprachen zu studieren. Mit einer sehr gut sortierten Bibliothek, die rund 9000 Monographien und circa 200 verschiedene Reihen von Fachzeitschriften und einer Diathek mit etwa 65.000 Dias umfasst bietet das Seminar in der Adenauerallee 10 hervorragende Arbeitsmöglichkeiten für Studierende und Dozenten.

Von Anbeginn umfasste das SOK drei Bereiche: Islamische Kunst, Süd- und Südostasiatische Kunst sowie Ostasiatische Kunst. Die Süd- und Südostasiatische Kunst wurde zum Schwerpunktbereich des Seminars und wird heute von Professor T. S. Maxwell und wechselnden Lehrbeauftragten vertreten. In der Forschung arbeitet Professor Maxwell überwiegend zu Themen aus den Bereichen der indischen und Khmer-Tempelarchitektur und -inschriften sowie zur hinduistischen und buddhistischen Ikonographie und ikonographischen Texten in Sanskrit. Die Islamische Kunst ist am Seminar personell vertreten durch Frau Dr. M. Müller-Wiener, die als Wissenschaftliche Mitarbeiterin die Islamische Kunst vertritt. Ihren Forschungsansatz bezeichnet sie als kontextorientiert, ihre Forschungstätigkeit ist derzeit zweigeteilt, neben der Untersuchung wissenschaftlicher Instrumente und Automaten bildet die Bearbeitung der Grabungskeramik von archäologischen Ausgrabungen in Syrien (Kharab Sayyar, Resafa) und Afghanistan (Herat) den zweiten Schwerpunkt. Die Ostasiatische Kunst wird in der Lehre von PD Dr. U. Toyka-Fuong und von Lehrbeauftragten vertreten. Derzeit ist Frau Dr. H. Molitor regelmäßig mit Lehraufträgen für diesen Bereich beauftragt.

Verantwortlich: Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte
26.10.2006