Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Liebe Besucherinnen und Besucher!
Das Alt-Katholische Seminar ist eine der kleinsten eigenständigen
Einrichtungen der Universität Bonn. Aber
ein Besuch lohnt sich, wenn Sie an ökumenischer Theologie mit alt-katholischem
Schwerpunkt interessiert sind.
An unserem Seminar studieren die Priesteramtskandidaten und -kandidatinnen des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in
Deutschland und verschiedene andere Studierende im Haupt- und Nebenfach.
Prof. Dr. Günter Eßer, Direktor
Direktor: Prof. Dr. Günter Eßer Wissenschaftlicher
Mitarbeiter: Matthias Ring Sekretariat:
Ulrike Dietzler-Bröhl
Tel.: +49 (0)228 - 73 73 41 Tel.:
+49 (0)228 - 73 74 96 Tel.:
+49 (0)228 - 73 73 30
e-mail: g.esser@uni-bonn.de Fax:
+49 (0)228 - 73 96 04
e-mail: u.dietzler-broehl@uni-bonn.de
Alt-Katholisches Seminar der Universität Bonn, Adenauerallee 33, D-53113 Bonn
Das Seminar befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Robert-Schuman-Institut sowie zur Universitätsbibliothek.
Sie erreichen uns mit der U-Bahn Linie 16, 63, 66, Haltestelle Juridicum oder
Markt.

Öffnungszeiten des Sekretariats/Bibliothek:
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Montag - Donnerstag |
9.30-13.00 Uhr |
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Freitag |
9.30-12.30 Uhr |
Umfang der Bibliothek: ca. 30.000 Titel, unter anderem
Literatur zu Ökumenischer Theologie, umfangreiche Altcatholica-Sammlung
Öffnungszeiten wie Sekretariat
Informationen bei den Mitarbeitern
1. Vorlesung Systematische Theologie: Ausgewählte Themen zur alt-katholischen Ekklesiologie G. Eßer
0050 Mo
11-13, HS VI
! Beginn: 27. Oktober 2003
„Ihr habt eine neue Kirche gemacht!“ – Das war die emotionale Reaktion Ignaz von Döllingers anlässlich eines Gesprächs mit dem Erzbischof von München nach dessen Rückkehr vom 1. Vatikanischen Konzil. Das Konzil hatte am 18. Juli 1870 die Dogmen der Unfehlbarkeit und des Universalprimates des Papstes beschlossen. Für Döllinger und mit ihm für die alt-katholische Theologie lag und liegt hierin der große Unterschied in der Ekklesiologie zwischen römisch-katholischer und alt-katholischer Kirche. Diese Vorlesung will in ausgewählten Themen die Unterschiede deutlich machen und so den eigenen ekklesiologischen Weg der alt-katholischen Kirche aufzeigen. Wichtig ist dabei immer der Blick auf die Kirchenverfassung der alten Kirche, die dabei als theologisches Interpretament dienen kann.
2. Vorlesung Historische Theologie: Geschichte der alt-katholischen Bistümer der Utrechter Union 2. Teil G. Eßer
0051 ! Mo, 16-18, SemÜR., Adenauerallee 33
Beginn: 20. Oktober 2003
Diese Veranstaltung bildet die Fortsetzung der historischen Vorlesung des vergangenen Semesters. Schwerpunktmäßig werden die Geschichte der osteuropäischen alt-katholischen Kirche und der PNCC in den USA behandelt. Ebenfalls wollen wir die wechselvolle Geschichte der Utrechter Union als Ganzer betrachten und dabei auch die Konflikte nicht verschweigen.
3. Vorlesung Fundamentaltheologie
II Ch.
Oeyen
0052 Di
16-18, HS XVI
Beginn: 21. Oktober 2003
Im zweiten Teil der Fundamentaltheologie kommen u. a. der Offenbarungsanspruch des Christentums und die Leben-Jesu-Forschung zur Sprache. Die Beschäftigung mit der Person Jesu aus jüdischer Sicht und neuere Jesus-Bücher werden in besonderen Exkursen behandelt. Nach Wunsch wird Raum für Diskussion gegeben.
Teilnehmerkreis: Theologinnen und Theologen in den ersten Semestern und andere interessierte Hörer und Hörerinnen
4. Vorlesung Einführung in Geschichte und Theologie des Judentums 1. Teil G. Eßer
0053 Do 15-16, Sem.ÜR, Adenauerallee 33/III
Beginn: 23. Oktober 2003
Wir wissen und bekennen, dass Jesus von Nazareth Jude war, dass Paulus und die ersten Christinnen und Christen Juden waren. Aber was wissen wir vom Judentum und von der jüdischen Theologie wirklich?
Diese zunächst einstündige Vorlesung ist der Versuch, Theologinnen und Theologen, aber auch interessierten Nichttheologen einen ersten Einblick in die wechselvolle und leidvolle Geschichte des nachbiblischen Judentums und seiner Theologie zu ermöglichen. Bei Interesse kann diese Vorlesung in den kommenden Semestern ausgeweitet werden. Geplant ist ebenfalls die Kooperation mit einem Vertreter des Rabbinats. Ausdrücklich sei festgestellt, dass diese Veranstaltung nicht in Konkurrenz zur Religionswissenschaft treten will, sondern helfen möchte, die Wurzeln des eigenen Glaubens und der eigenen Theologie zu finden. In diesem Semester soll das Entstehen des rabbinischen Judentums sowie der grundlegenden theologischen Schriften des Talmud nach der Katastrophe des Jahres 70 n. Chr. behandelt werden.
5. Seminar Lektürekurs zur alt-katholischen Theologie und Kirchengeschichte G. Eßer/M. Ring
0054 Do 16-18, Sem.ÜR, Adenauerallee 33/III
Beginn: 23. Okt. 2003
Grundlegende Texte aus der alt-katholischer Theologie und Kirchengeschichte, von den Anfängen bis in die Gegenwart, sollen in diesem Seminar gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Ein Reader mit den Texten wird am Anfang des Seminars ausgeteilt. Die Teilnehmenden sollen in Kurzreferaten den historischen Zusammenhang, in dem die jeweiligen literarischen Zeugnisse stehen, aufhellen.
6. Blockseminar Repetitorium
zur alt-katholischen Kirchengeschichte G.Eßer/M.Ring
0055 21./22. Nov. 2003 und 23./24. Jan. 2004, Baumschulallee 9-13
Döllingerhaus, Reinkenssaal
Beginn: 11 Uhr
Im Hinblick auf zu absolvierende Prüfungen soll in diesem Blockseminar der relevante Stoff in komprimierter Form wiederholt werden. Auf diese Weise soll ein Skript entstehen, das den Teilnehmenden als Leitfaden für die eigene Prüfungsvorbereitung dient.
Anmeldung erforderlich bis 1. November.
1. Vorlesung Systematische Theologie: Theologie der ökumenischen Konzilien. G. Eßer
0050 Von Konstantinopel bis Chalcedon
Mo 11-13 Uhr, HS VI
Beginn: 26. April 2004
2. Vorlesung Historische Theologie: Geschichte des Alt-Katholizismus in Deutschland. G. Eßer
0051 Die Zeit bis zum Beginn des Nationalsozialismus
Di 11-13 Uhr, HS VII
Beginn: 27. April 2004
3. Vorlesung Einführung in Geschichte und Teologie des Judentums 2. Teil G. Eßer
0052 Do 15-16 Uhr, Sem.ÜR, Adenauerallee 33/III
Beginn: 29. April 2004
4. Seminar Konfessionskunde G. Eßer/M. Ring
0053 Do 16-18 Uhr, Sem.ÜR, Adenauerallee 33/III
Beginn: 29. April 2004
5. Blockseminar Zur alt-katholischen Positionsfindung. Gegenwärtige Argumentationsformen in der Ethik G. Eßer/Rohmann
0054 7./8. Mai 2004 und 9./10. Juli 2004 jeweils 11 Uhr, Döllingerhaus
Geschichte der alt-katholischen Gemeinden in Deutschland im
20. Jahrhundert
(Kirchliche Zeitgeschichte)
Kontakt: Stephan Neuhaus-Kiefel, Telefon 02642/210277, neuhaus-kiefel@web.de
Anwesenheit im Semester: in der Regel Mittwoch 18-19 Uhr im Döllingerhaus, Baumschulallee 9-13, 53115 Bonn.
Post ist zu richten an die Adresse des Alt-Katholischen Seminars, Adenauerallee 33, 53113 Bonn.
in Bonn:
Ausländische Alt-Katholische Ausbildungsstätten:
Ignaz von Döllinger, geb. 28. Februar 1799, gestorben 10. Januar 1890
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Im Jahr 1999 feierte der große Theologe und Kirchenhistoriker seinen 200.
Geburtstag. Aus diesem Anlass wurden im Laufe des Jahres mehrere
Veran-staltungen erfolgreich durchgeführt: |
Am 29. September 1902 wurde der
am Alt-Katholisch-Bischöflichen Seminar tätige Theologieprofessor Dr. Leopold
Karl Goetz zum a. o. Professor an der Philosophischen Fakultät und zum Direktor
des Seminars für "Philosophische Propädeutik" an der Universität Bonn
ernannt. Dieses Seminar war die Vorläuferinstitution des jetzigen Seminars für
alt-katholische Theologie. Wir betrachten deshalb die Berufung von Herrn Prof.
Goetz als Gründungsdatum für unser Seminar. Aus diesem Anlass begingen wir den 100.
Geburtstag des Alt-Katholischen Seminars am 14. November 2002 in einer
akademischen Feier.
Diese Homepage wurde erstellt von: U. Dietzler-Bröhl - zuletzt bearbeitet im November 2003